Dokumentation Obersalzberg | 3. Preis | 2014

 

Die Dokumentation Obersalzberg befindet sich zur Zeit in einem auf den historischen Grundmauern des Gästehauses "Hoher Göll" errichteten Gebäude. Die hohen Besucherzahlen erfordern nun eine deutliche Ausweitung der Flächen für allgemeine Besucherbereiche, Ausstellungen, Bildungsangebote für Schulklassen u.v.m. Der Neubau der Dokumentation wird der Landschaft nicht als freistehendes Gebäude hinzugefügt. Stattdessen funktionieren die drei Baukörper wie überbreite Stützmauern entlang des Weges vom Parkplatz zum Berghofgelände; teilweise legt sich der Hang darüber. Der Freiraum ist als lineares System lesbar, das die unterschiedlichen Bereiche und Gebäude der Dokumentation miteinander verbindet und gleichzeitig thematischer Teilabschnitt des Carl- von- Linde- Höhenwanderwegs ist. Durch Aufweitungen des befestigten Weges entstehen attraktive Aufenthaltsbereiche, an denen ausgewählte Informationen über die historischen Nutzungsebenen des Geländes gezeigt werden.

Verfahren   offener zweiphasiger Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 | 3. Preis | 2014

Ausloben   Freistaat Bayern | Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat | Staatliches Bauamt Traunstein

Fläche   2 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle 

Projekpartner   Locke Lührs Architektinnen Dresden

Projektstandort   DE | Berchtesgaden >> GoogleMaps

Eröffnung Marktplatz Mönchengladbach-Rheydt

 

Endlich ist es soweit, nach viereinhalb Jahren Planung und Bau nähert sich die Baustelle des Marktplatzes in Mönchengladbach-Rheydt dem Ende. Am 30. August 2014 erfolgt um 11:00 Uhr die feierliche Eröffnung mit dem Minister des Landes und dem Oberbürgermeister der Stadt.

>> zum Projekt

>> zur Seite der Stadt Mönchengladbach

Marktplatz Gelsenkirchen-Hassel | 1. Preis | 2014

 

Der Stadtteil Hassel von Gelsenkirchen stellt sich als eine sehr grün geprägte, fast ländlich- dörfliche Siedlung der ehemaligen Zechen-Arbeiter dar, die als komplette Planung kaum selbst gewachsene Strukturen aufweist. Die Gebäudetypologie unterliegt weitestgehend einem Stil. Im Zentrum der Siedlung waren das Zechen-Gasthaus sowie weitere Dienstleistungen wie Polizei und Post rund um den August-Schmidt-Platz angeordnet. Durch die Formulierung klarer Kanten gelingt es dem Platz eine neue Fassung, eine eindeutige Zonierung und mehr Dichte zu verleihen, die den Raum in eine angemessene Proportion zum umgebenden Stadtraum setzt. Die Herausbildung einer zentralen Platzintarsie, die vornehmlich dem öffentlichen Aufenthalt aller Nutzergruppen dient macht den Platz zugleich unabhängiger von der Aktivierung der umgebenden Baustruktur. Gleichzeitig wird ein den Gebäuden zugeordneter Rahmen geschaffen, der vornehmlich der Bewegung und der Anordnung ortsbezogener Nutzungen wie zum Beispiel gastronomischer Angebote dient.

Verfahren   nicht anonyme Planungswerkstatt mit vier Teilnehmern in Anlehnung an RPW 2013 | 1. Preis | 2014

Ausloben   Stadt Gelsenkirchen | Referat Stadtplanung | Stadtteilbüro Hassel.Westerholt.Bertlich

Fläche   0,21 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle 

Projektstandort   DE | Gelsenkirchen-Hassel >> GoogleMaps

Landesgartenschau Wangen im Allgäu 2024 | Anerkennung | 2013 - 2014

 

Der globale wirtschaftliche Wandel ist auch an Wangen nicht spurlos vorüber gegangen und hat dabei die große Brache der ERBA am heutigen Stadtrand zurückgelassen. Mit der Ausrichtung der baden-württembergischen Landesgartenschau 2024 stellt sich die Stadt Wangen ihrer Verantwortung, die zukünftige Stadtentwicklung positiv zu lenken und dabei wichtige Standortfaktoren im globalen Wettbewerb wie Wohn- und Lebensqualität, Ressourcenverbrauch und ein ökologischer Umgang mit den Naturgütern mit einzubeziehen, auszubauen und zu verbessern. Im südwestlichen Stadtgebiet entsteht mit dem vorliegenden Entwurf bis 2024 hochwertiger neuer Wohn- und Arbeitsraum, der die bestehenden Strukturen nutzt, integriert und weiter ausbaut. Das Wasser wird als Wohlfühlfaktor in das Stadtbild integriert und ökologisch aufgewertet. Neue und modernisierte Parkanlagen und Sportangebote bieten ausreichend Raum für Freizeit und Erhohlung. Wegebeziehungen werden ausgebaut und besser vernetzt. Ein geschlossenes Rundwegekonzept entlang der Argen und des Triebwerkkanals verknüpft zukünftig die Innenstadt mit den neuen Wohngebieten im Südwesten für Fußgänger und Radfahrer und bindet dabei die Natur-, Freizeit- und Erholungsangebote direkt mit an.  

Verfahren   einstufiger, offener landschaftsarchitektonischer und städtebaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | Anerkennung | 2014

Ausloberin   Große Kreisstadt Wangen im Allgäu

Fläche   57 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Anne Friede | Maike Nolte

Projekpartner   Architektur MONOArchitekten Berlin

Projektstandort   DE | Wangen im Allgäu >> GoogleMaps

Die Berkel Leben mit dem Fluss Stadtlohn | Anerkennung | 2014

 

Für eine stärkere Integration der Berkel in das städtische Leben von Stadtlohn wird vorgeschlagen, die Anbindungen an die Berkel aus der Stadt heraus zu stärken und außerdem zwischen Mühlenbrücke und Freibad einen attraktiven Flußraum zu schaffen, der gleichzeitig die Vorgaben des Hochwasserschutzes und der Wasserrahmenrichtlinie berücksichtigt. Die wesentliche Verbindung zwischen Innenstadt und Berkel wird entlang der Mühlenstraße zur Mühlenbrücke gesehen. Dort wird im Zusammenspiel mit den Umnutzungen der Berkelmühle der neue Mühlenplatz entstehen, der den gesamten Bereich des Wehrs einbezieht. Aus der Stadt heraus wird dabei auch der Burggarten als wichtiger Trittstein gesehen, dessen Nord-Südverbindungen entlang der Ränder gestärkt werden. Im Burggarten selber wird durch eine Freistellung der Topographie das Bodendenkmal im Mittelpunkt stehen. So wird eine großzügige und schlichte Rasenskulptur geschaffen. Als weitere wichtige Verbindung  wird der Bezug zwischen Busbahnhof und Fußgängerbrücke/Losbergschule gestärkt. Damit wird auch das Gelände des ehemaligen Berkelstadions besser an die Innenstadt angebunden. Der Flußraum selber wird geöffnet und so zu einem anziehenden innerstädtischen Freiraum entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Bewegung und der Aufenthalt am Wasser. Dazu wird eine durchgehende Wegeverbindung entlang der Berkel am Nord- und Südufer zwischen Mühlenbrücke und Freibad entstehen, dessen Hauptattraktionen die offene Wasserfläche und die Ufer als solche sowie zwei Berkelbalkone an der Fußgängerbrücke und der Mühlenplatz an der Berkelmühle sind.

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RAW 2004 | Anerkennung | 2014

Ausloberin   Stadt Stadtlohn

Fläche   2,4 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Fabian Karle | Anne Friede | Erik Hansèn

Projekpartner   Städtebau YellowZ Urbanism Architecture Berlin

Projektstandort   DE | Stadtlohn >> GoogleMaps

da! Architektur in und aus Berlin Ausstellungseröffnung

 

Planorama wurde mit der Neugestaltung des Skulpturengartens bei der Erweiterung des Museum Berggruen in Berlin zur Teilnahme an der diesjährigen Architekturausstellung da! ausgewählt. Ausstellungseröffnung ist am 14. März 2014 um 19:00 Uhr, Kantstraße 17, 10623 Berlin. Die Ausstellung ist täglich bis zum 4. April 2014 geöffnet, der Eintritt ist frei.

>> zum Projekt

>> zur Seite der Architektenkammer Berlin

Neubau Deutscher Wetterdienst Potsdam | 1. Preis | 2013 - 2014

 

Die Niederlassung des Deutschen Wetterdienstes ist als Gebäudetypologie konzipiert, die mit einer Struktur aus versetzen Baukörpern die Länge des Grundstücks ausnutzt und sich raumbildend zu den angrenzenden Freiräumen öffnet. Im Mittelpunkt steht die Etablierung eines gleichsam funktionalen und gestalterisch hochwertigen Gebäudeensembles, das die maßstäbliche Einbettung in die Umgebung und den unmittelbaren Bezug zum angrenzenden dichten Baumbestand garantiert. Der Wetterboulevard verbindet durch das Gebäude hindurch alle Außenräume miteinander: Den Vorplatz, den Pausenhof und die Messfelder. Der Vorplatz hat eine in Streifen aufgelöste Pflasterstruktur, in die Rasenflächen und Wasserrinnen eingearbeitet sind. Die Wasserrinnen haben einen schrägen Boden und einen veränderbaren Wasserstand, wodurch sich die Wasserlänge in der Rinne durch die Menge der Befüllung verändern lässt. Jede Rinne zeigt einen anderen Wettermesswert an (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windstärke) - so werden die Wasserrinnen zu einer präzise lesbaren Wetterstation. Sitzgelegenheiten und die eingestreuten Bestandsbäume machen den Vorplatz zu einem attraktiven Treffpunkt. Schaumessobjekte werden dezent in die Platzgestaltung integriert. 

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2014

Ausloberin   Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, vertreten durch den Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Fläche   3,1 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Fabian Karle

Projekpartner   Architektur UT Architects Berlin |  Ruf + Partner Architekten Berlin | Töpfer Bertuleit Architekten Berlin

Projektstandort   DE | Potsdam >> GoogleMaps

>> zum Projekt

Betriebsferien 23.12.2013 - 03.01.2014

 

Wir bedanken uns für die fruchtbare Zusammenarbeit in 2013. Das Team von Planorama wünscht allen Geschäftspartnern, Kollegen und Freunden ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2014.

Städtische Parkanlage Charlottenstraße 98 Berlin | 1. Preis | 2013

 

Die Freifläche an der Charlottenstraße soll eindeutiger dem Block Friedrichstraße, Rudi-Dutschke-Str., Charlottenstraße und Besselstraße zuzuordnen. Außerdem soll für die städtebauliche Figur des John Hejduk Ensembles ein Abschluss zur Besselstraße gefunden werden. Drittens soll der Freiraum typologisch eine eigene Identität erhalten, die sich wiederum aus dem Charakter des Blockes ableitet. Dieser ist überwiegend geschlossen und steinern und soll auch deshalb in diesem Entwurf durch einen neuen Quartiersplatz an der Ecke Charlottenstraße, Besselstraße komplettiert werden. So behauptet sich der neue Freiraum auch gegenüber dem Besselpark und der angrenzenden Freifläche Richtung Markgrafenstraße.

Verfahren   nicht anonymes Auswahlverfahren mit drei Teilnehmern in Anlehnung an RPW 2013 | 1. Preis | 2013

Ausloberin   Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin | Fachbereiche Grünflächen und Stadtplanung

Fläche   0,27 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Fabian Karle | Maike Nolte

Projektstandort   DE | Berlin-Kreuzberg >> GoogleMaps

Neugestaltung Hahnplatz Prüm | 1. Preis | 2013

 

Mit dem herausragenden Kulturdenkmal der Sankt-Salvator-Basilika verfügt die Stadt Prüm in der Eifel über ein das Stadtzentrum prägendes und weit darüber hinaus bekanntes Bauwerk. Die umgebenden Freiflächen des Hahnplatzes werden in Ihrer Ausgestaltung dieser Bedeutung nicht gerecht. Der Platz verfügt trotz des sehr markanten Bauwerks nur über geringe Aufenthaltsqualität. Verkehre der Bundesstraßen 401/265 dominieren den Platz. Die Flächen sind stark zergliedert und zusammenhangslos. Wichtige Blickbezüge werden durch die Baumstellung geradezu negiert. Man gewinnt den Eindruck, als wolle man das historische Monument ‚verstecken’. Ziel des Entwurfes ist es, der Basilika einen angemessenen, offenen und klar strukturierten Freiraum zuzuweisen, der die Bedeutung des Bauwerks würdigt und dieses als sich selbstbewusst präsentierenden Attraktor für das Stadtzentrum aktiviert. Es entsteht ein lebendiger Platz im Herzen von Prüm, der für alle Gruppen gleichermaßen attraktiv und nutzbar ist.

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2008 | 1. Preis | 2013

Ausloberin   Stadt Prüm

Fläche   1,56 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Philipp Rösner

Projekpartner   Städtebau YellowZ Urbanism Architecture Berlin

Projektstandort   DE | Prüm >> GoogleMaps

>> zum Projekt

Neubau Gewerbehof Nord München | 2. Preis | 2013

 

Der Gewerbehof zwischen der neuen Wilhelmine-Reichard-Straße und dem Nordring der Deutschen Bahn, westlich der Lerchenauer Straße gelegen, ist als straßenbegleitender Gebäuderiegel konzipiert, der das heterogene städtebauliche Umfeld zu den südlich gelegenen Gleisanlagen begrenzt. Das gewerbliche Planungsareal befindet sich an der südlichen Grenze des Stadtteils Feldmoching / Hasenbergl, nördlich des Olympischen Dorfes und der Zentralen Hochschulsportanlage. Als Auftakt zum Gewerbegebiet vermittelt das Gebäude zwischen den benachbarten Wohn- und Gewerbenutzungen. Einerseits orientiert sich der Gewerbehof mit seiner Putzfassade an der benachbarten Wohnbebauung, andererseits gibt er sich in seiner konsequent funktional begründeten Gebäu- deform als Gewerbebau zu erkennen.

Verfahren   EU-weiter nichtoffener einphasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2008 | 2. Preis | 2013

Ausloberin   MGH – Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH

Fläche   1,20 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader 

Projekpartner   Architektur atelier pk Berlin und UT Architects Berlin | Tragwerksplanung Pichler Ingenieure GmbH Berlin | Verkehrsplanung Hoffmann Leichter Ingenieurgesellschaft mbH Berlin

Projektstandort   DE | München >> GoogleMaps

Baubeginn 2. Bauabschnitt Botanischer Volkspark Blankenfelde-Pankow Berlin

 

Anfang November 2013 wurde mit dem zweiten Bauabschnitt im Botanischen Volkspark Blankenfelde-Pankow begonnen. Im zentralen Bereich der Botanischen Achse der denkmalgeschützen Anlage werden gegenüber dem Hochgewächshaus neue Pflanzflächen angelegt. Zum Frühjahr 2014 blühen hier 10.000 Stück Tulpen und Narzissen.

>> zum Projekt Rahmenplanung

>> zur Seite der Grün Berlin GmbH

Grundsteinlegung Marktplatz Mönchengladbach-Rheydt

 

Am 17. Oktober 2013 erfolgt die Verlegung des ersten Pflastersteins für den neu gestalteten Marktplatz durch den Oberbürgermeister Norbert Bude. Bis Ende des Jahres entsteht ein neuer Pflasterteppich von ca. 2.700 qm der das Zentrum der der gut 2 ha großen Neugestaltung bildet. Hier werden ab 2014 wieder Wochenmärkte und die Kirmes stattfinden.

>> zum Projekt

>> zur Seite der Stadt Mönchengladbach

Wohngebiet an der Alten Landebahn Würzburg | 1. Preis (nach Überarbeitung) | 2013

 

Ziel ist es, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Landesgartenschau 2018 ein vielfältiges, attraktives und innovatives Wohngebiet im Wechselspiel zwischen Urbanität und Landschaft zu entwickeln. Der Entwurf fördert den Bezug des gesamten Quartieres zum Freiraum im Süden und inszeniert für die zukünftigen Bewohner durch spezielle Gestaltung der Dachlandschaft den Blickbezug zur Würzburger Altstadt, insbesondere zur Festung Marienburg. 

Verfahren   beschränkter Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW | 1. Preis (nach Überarbeitung) | 2013

Ausloberin   Stadtbau Würzburg GmbH

Fläche   1,00 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Philipp Rösner 

Projekpartner   Architektur blauraum Architekten Hamburg | Bauingenieur Assmann Beraten + Planen Hamburg

Projektstandort   DE | Würzburg >> GoogleMaps

Grundsteinlegung und Baubeginn Rheinboulevard Köln

 

Anfang September 2013 wurde mit dem Bau der Ufertreppe als erstem Teilabschnitt des Regionale 2010 Projektes 'Rheinboulevard' in Köln begonnen. Am 26. September 2013 erfolgt um 11:00 Uhr die offizielle Grundsteinlegung mit dem Oberbürgermeister. Bis Ende 2015 soll die knapp 500 m lange Treppenanlage im rechtsrheinischen Deutz vis-à-vis des Kölner Doms fertig gestellt werden. (Foto © V. Dennebier)

>> zum Projekt

>> zur Seite der Stadt Köln

Internationale Gartenausstellung 2017 Berlin | 2. Preis | 2013

 

Mit dem Gebiet rund um den Kienberg verfügt der Bezirk Marzahn-Hellersdorf und damit gesamt Berlin im Osten der Stadt über ein einzigartiges Potential. Die Internationale Gartenausstellung im Jahr 2017 will aus diesen Stärken schöpfen und im Rahmen einer gesamtstädtischen Perspektive hier eine Parkerlebnislandschaft entwickeln, welche zur Stärkung der innerstädtischen Freiräume insgesamt beiträgt und die beiden Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf stärker miteinander verknüpft. Die sehr vielfältigen und unterschiedlichen Qualitäten des Ortes ermöglichen dabei einen diversifizierten Umgang mit Natur und Grün, der weit über traditionelle Formen des Gärtnerns hinausgeht, aufzuzeigen. Im Mittelpunkt stehen dabei neben hochwertiger Gartenkunst und sinnlichem Naturerlebnis die Partizipation und Vernetzung der Akteure auf der Grundlage eines starken Dialogs zwischen den Kulturen.

Verfahren   nicht offener Realisierungswettbewerb nach RPW | 2. Preis | 2013

Ausloberin   Land Berlin vertreten durch die IGA Berlin 2017 GmbH  

Fläche   158 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader | Fabian Karle | Philipp Rösner | Maike Nolte | Antoine Fourrier

Projekpartner   Architektur UTArchitects Berlin | Bauingenieur SFB Saradshow Fischedick Berlin

Projektstandort   DE | Berlin >> GoogleMaps

>> zur Seite der IGA Berlin 2017

Neugestaltung Marktplatz Bad Lippspringe | Anerkennung | 2013

 

Der Entwurf versucht das Wasser als Standortqualität und Grundlage für den wirtschaftlich so wichtigen Gesundheitssektor stärker in den Fokus zu rücken. Hierbei wird der Zugang zum Bachlauf des Jordan konsequent geöffnet und enger mit den angrenzenden Nutzungen verknüpft. In der Folge entsteht eine starke und klar ablesbare Verbindung vom Arminiuspark über den Marktplatz bis zu den Schulstandorten am Dammhof. Eine verbreiterte Sitzstufenanlage auf der Jordan-Südseite bietet hohe Aufenthaltsqualität am Wasser und bindet den Platz stärker und offener an den Bach. Eine Rampe gewährleistet die barrierefreie Erschließung der untersten Ebene. Durch den Einschub eines zusätzlichen Podestes in das Bachbett wird bei Niedrigwasserständen das Gerinne so verengt, dass auch mit geringen Wassermengen eine ausreichend hohe Fließgeschwindigkeit und Attraktivität erzeugt werden kann. 

Verfahren   begrenzt einstufiger Wettbewerb | Anerkennung | 2013

Ausloberin   Stadt Bad Lippspringe   

Fläche   0,35 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader | Fabian Karle

Projektstandort   DE | Bad Lippspringe >> GoogleMaps

Landesgartenschau Apolda 2017 | 3. Preis | 2013

 

Ziel des Entwurfes für Herressener Promenade, die als Kernzone 2 zu bearbeiten war,  ist es, die Idee der Promenade(n) konsequent weiterzuentwickeln und zu qualifizieren. Die einzelnen „Parkbänder“ sollen gestärkt und der Fokus dabei vor allem auf das Promenadenband und das Wasser gelegt werden. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Neugestaltung des Vorplatzes zum Stadion und dem angrenzenden Freibad. In der Kernzone 1 , der Bahnhofstraße, werden durch gezielte städtebauliche Eingriffe und die Entwicklung einer bildhaften topographischen Struktur die einzelnen Teile zu einem zusammenhängenden städtischen Freiraum zusammengeführt. Die Durchlässigkeit und Aufenthaltsqualität sollen gestärkt und neue Angebote für Anwohner und Gäste geschaffen werden.

Verfahren   nicht offener Realisierungs- und Ideenwettbewerb | 3. Preis Kernbereich 2 | 2013

Ausloberin   Stadt Apolda

Fläche   34 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader | Maike Nolte | Philipp Rösner | Antoine Fourrier

Projektstandort   DE | Apolda >> GoogleMaps

Stadtentwicklung Eutin 2016 | Ankauf | 2013

 

Mit dem Wettbewerb sollen in den drei wesentlichen Kernbereichen Seepark, Stadtbucht und dem Bauhofareal Grundsteine für eine identitätsstiftende nachhaltige Entwicklung gelegt werden. Mit der schrittweisen denkmalgerechten Instandsetzung des Schlossparks zur Landesgartenschau wird dieser zukünftig Teil eines neuen Grünrings rund um den Großen Eutiner See werden, der zugleich den Wohlfühlfaktor Wasser mehr in das erlebbare Stadtbild einbindet und Bezüge zwischen See und Zentrum stärkt. Das Profil der urbanen Stadtkante im Bereich Seepark und Stadtbucht soll dabei zukünftig stärker im Kontrast zu den Naturufern herausgestellt werden. Im Einklang mit den ökologisch wertvollen und für Schleswig-Holstein typischen Wallhecken wird die Knicklandschaft als verbindendes Thema zwischen See- und Naturpark ausgearbeitet. Dabei lenken und inszenieren die Knicke den Blick und wechseln zwischen weiten offenen Wiesen und intimen Grünräumen.

Verfahren   zweiphasiger nicht offener Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2008 | Ankauf | 2013

Ausloberin   Stadt Eutin

Fläche   16,6 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Fabian Karle | Antoine Fourrier

Projektstandort   DE | Eutin >> GoogleMaps

Planungswerkstatt Berkel Coesfeld | 1. Preis | 2013

 

Die Berkel als ein typischer Mittellandfluss passiert von ihrer Quelle bis zur Mündung in die lJssel zahlreiche kleine Ortschaften im Münsterland. Vor dem Stadtkern von  Coesfeld teilt sich die Berkel in die Umflut, die zum Hochwasserschutz angelegt wurde und die Innenstadtberkel. Diese besondere Gegebenheit räumt Coesfeld einzigartige Möglichkeiten im Umgang mit der Innenstadtberkel ein. Während die Umflut den Ökologischen Verbund und die Hochwassersicherheit herstellt, ist die Innenstadtberkel ein artifizieller Flussraum, der höchstes Gestaltungspotential besitzt und somit den Stadtbewohnern zugänglich gemacht werden kann. Die Berkel selber ist im Innenstadtbereich eigentlich nur im Stadtpark sichtbar und auch hier verläuft sie in einem ca. 2,5 m tiefen Profil. An anderen Stellen ist sie durch Mauern und eine Betonsohle eingegrenzt und versteckt oder gar ganz überdeckelt. Das besondere Potential, welches sich aus diesen Situationen ergibt, begreift und entwickelt der Entwurf "Ein Park zum Eintauchen" zu einem Alleinstellungsmerkmal für die Stadt Coesfeld. In unterschiedlichen Situationen wird die Berkel im Innenstadtbereich erlebbar und erfahrbar gemacht, wobei jeweils auf den umliegenden Stadtabschnitt reagiert wird. Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal dabei ist, dass der Flussraum als artifizieller Raum begriffen wird, welcher sowohl durch die Gestaltsprache als auch durch die Nutzungen des Parks betont wird. Es entsteht ein Parkraum im Innenstadtbereich, der nicht nur den direkten Kontakt mit dem Wasser ermöglicht, sondern sehr viele differenzierte "Orte" für die unterschiedlichen Ansprüche verschiedener Nutzergruppen schafft und dabei einen eigen kraftvolle Identität entwickelt. 

Verfahren   eingeladene Planungswerkstatt mit vier Teilnehmern | 1. Preis | 2013

Ausloberin   Stadt Coesfeld | Fachbereich Planung Bauordnung Verkehr | ein Projekt im Rahmen der Regionale 2016 Münsterland

Fläche   3,00 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Philipp Rösner

Projektstandort   DE | Coesfeld >> GoogleMaps

>> zum Projekt

>> zur Seite der Regionale 2016