Buttermarkt und Hafen Elmshorn | 1. Preis | 2016

 

Mit der Um- und Neugestaltung des Bereiches rund um den Hafen und den Buttermarkt aktiviert die Stadt Elmshorn einen wesentlichen Baustein im Stadtgefüge und begegnet damit aktiv den Folgen des Strukturwandels. Bisher vor allem der Abwicklung von Verkehren vorbehaltene Flächen und Brachen werden als wertvolle innerstädtische Freiräume für die Bewohner und Besucher der Stadt zurück gewonnen und zeitgemäß aufgewertet. Verkehre werden neu geordnet. Es entsteht ein attraktiver Auftakt und ein Entrée in die Stadt. Raumkanten und Platzabfolgen werden sichtbar, die im Moment optisch verloren gegangen sind. Die bisher gefühlte Rückseite am Fluss, der Krückau, als historische Grenze, wird in die Mitte genommen und daraus eine neue Schauseite der Stadt generiert. Das Wasser bietet eine hohe Anziehungskraft und trägt maßgeblich zur Atmosphäre des Ortes bei. Es wächst zusammen, was der Fluss bisher trennte.

Verfahren  offener zweiphasiger städtebaulich- freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2016

Auslober   Stadt Elmshorn | vertreten durch Sanierungsträger BIG Städtebau GmbH

Fläche   7 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Halina Hoppe | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Städtebauliche Beratung UmbauStadt Berlin | Perspektive Philipp Obkircher Berlin

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Groner Tor Göttingen | 4. Preis | 2016

 

Die Stadt Göttingen ergreift gemeinsam mit der Universität Göttingen und privatwirtschaftlichem Engagement die Chance die Flächen am historischen Groner Stadttor neu zu ordnen und den wichtigen Stadteingang städtebaulich zu schärfen. Gleichzeitig entsteht hier mit dem neuen 'Forum Wissen' am Standort des einstigen Naturhistorischen Museums ein öffentlicher Ort des Austauschs und der Kommunikation.
Bisher vor allem der Abwicklung von Verkehren und Lagerung vorbehaltenen Flächen werden durch eine Neustrukturierung so konzipiert das neben rein funktional- technischen Anforderungen auch der Wunsch nach Aufenthalt für die Besucher und Mitarbeiter sowie der nach Repräsentation erfüllt werden kann. 

Verfahren  nicht-offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 4. Preis | 2016

Auslober   Stadt Göttingen | in Kooperation mit Georg-August-Universität Göttingen | EBR Projektentwicklung GmbH

Fläche   2 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Halina Hoppe | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Perspektive Leon Giseke Berlin

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Westlicher Promenadenring Dresden | 2. Preis | 2016

 

Mit der Umsetzung einer Neugestaltung des westlichen Promenadenringes zwischen dem Postplatz und der Budapester Straße rückt die Stadt Dresden ihrem Wunsch ein Stück näher, verloren gegangene Raumelemente des historisch barocken Stadtgefüges neu entstehen zu lassen. Im Vordergrund steht dabei die übergeordnete Idee auf städtebaulicher Ebene, dem historischen Altstadtkern eine ablesbare Begrenzung, im Verlauf der einstigen Befestigungsanlagen, zu verleihen und einen geschlossenen Ring auszugestalten. Für die Wahrnehmbarkeit aus der Nutzerperspektive ist dabei die angenehme, wohl proportionierte Ausdetaillierung des jeweiligen Ringraumes im menschlichen Maßstab von Bedeutung. Der qualitativ hochwertig gestaltete Ring soll damit auch als Katalysator für weitere städtebaulich-wirtschaftliche Prosperität dienen und wichtige ökologische Funktionen erfüllen.    

Verfahren  nicht offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 2. Preis | 2016

Auslober   Stadt Dresden

Fläche   2,5 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Perspektive Monokrom Hamburg

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Dionysiusplatz Krefeld | Anerkennung | 2016

 

Mit dem herausragenden Kulturdenkmal der St. Dionysius Kirche verfügt die Stadt Krefeld über ein das Stadtzentrum prägendes und weit darüber hinaus bekanntes Bauwerk. Die umgebenden Freiflächen des Dionysiusplatzes werden in Ihrer Ausgestaltung dieser Bedeutung nicht gerecht. Der Platz verfügt trotz des sehr markanten Bauwerks nur über geringe Aufenthaltsqualität. Die Flächen sind stark zergliedert und zusammenhangslos. Wichtige Blickbezüge werden durch die Baumstellung geradezu negiert. Man gewinnt den Eindruck, als wolle man das historische Monument ‚verstecken’. Ziel des Entwurfes ist es, dem Kirchenbau einen angemessenen, offen und klar strukturierten Freiraum zuzuweisen, der die Bedeutung des Bauwerks würdigt und dieses als sich selbstbewusst präsentierenden Attraktor für das Stadtzentrum aktiviert. Es entsteht ein lebendiger Platz im Herzen von Krefeld, der für alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen attraktiv und nutzbar ist.

Verfahren  nicht offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | Anerkennung | 2016

Auslober   Stadt Krefeld

Fläche   7.400 qm

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek | Halina Hoppe | Franziska Albrecht

Projekpartner   Perspektive Adrian Calitz Berlin

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Neustädter Kirchplatz Einbeck | 1. Preis | 2016

 

Mit der Um- und Neugestaltung des Neustädter Kirchplatzes aktiviert die Stadt Einbeck einen raren innerstädtischen Freiraum im historisch dichten Stadtgefüge und korrigiert damit Fehlentwicklungen die das einmalige historische Erbe der Baukunst auch für nachfolgende Generationen sichern und erhalten. Bisher vor allem der Abwicklung von Verkehren vorbehaltene Flächen, in Auslegung eines überkommenen, die Historie des Ortes negierenden Verständnisses der Stadtplanung gestaltet, werden als wertvolle innerstädtische Freiräume für die Bewohner und Besucher der Stadt zurück gewonnen, zeitgemäß aufgewertet und wieder in ihren räumlich-historischen Bezug gesetzt. Verkehre werden neu geordnet. Es entsteht ein attraktiver Aufenthaltsbereich im Herzen der Neustadt. Ein Platz wird wieder sichtbar, der im Moment optisch verloren gegangen ist.    

Verfahren  nicht offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2016

Auslober   Stadt Einbeck

Fläche   0,8 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Architektur Pavillon Herbert Hussmann Architekten Berlin | Verkehrsplanung Hoffmann Leichter Ingenieure Berlin | Perspektive Monokrom Hamburg

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Areal Kronenrain Neuenburg am Rhein | 1. Preis | 2016

 

Die Stadt Neuenburg am Rhein wird im Jahr 2022 die Landesgartenschau Baden-Württemberg ausrichten. Damit erhält sie die Chance historische Flächen am Rhein neu zu ordnen und die Stadt insgesamt näher an den Rhein heran zu führen. Zentrales Bindeglied zwischen dem Stadtkern und den Flächen auf dem Tiefgestade ist das Areal am Kronenrain. Am ungefähren Standort des ehemaligen Münsters herrscht heute eine unbefriedigende stadträumliche Situation die als kaum nutzbare Restgrünfläche hervorgerufen durch Hochwässer und Straßenplanungen wirkt. Die räumliche Situation an dieser Stelle ist gekennzeichnet von einem großen Höhenunterschied zwischen Bundesstraße und Stadtniveau. Ziel war es eine Vollendung dieser städtebaulichen Situation zu erarbeiten.

Verfahren  offener zweiphasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2016

Auslober   Stadt Neuenburg am Rhein

Fläche   1,7 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Architektur MONO Architekten Berlin | Tragwerksplanung WTM Engineers Berlin

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Bahnhofsplatz Dinslaken | 1. Preis | 2015

 

Mit der Um- und Neugestaltung des Bahnhofsplatzes aktiviert die Stadt Dinslaken einen wesentlichen Baustein im Stadtgefüge und begegnet damit aktiv den Folgen des Strukturwandels. Bisher vor allem der Abwicklung von Verkehren vorbehaltene Flächen werden als wertvolle innerstädtische Freiräume für die Bewohner und Besucher der Stadt zurück gewonnen und zeitgemäß aufgewertet. Verkehre werden neu geordnet. Es entsteht ein attraktiver Auftakt und ein Entrée in die Stadt. Ein Platz wird wieder sichtbar, der im Moment optisch verloren gegangen ist. 

Verfahren  nicht offener einphasiger städtebaulich- freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2015

Auslober   Stadt Dinslaken

Fläche   1,8 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Ulf Schrader | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Architektur Haltestellen-Überdachungen Herbert Hussmann Architekten Berlin | Verkehrsplanung Hoffmann Leichter Ingenieure Berlin | Perspektive Monokrom Hamburg

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Vorplätze und Umfeld Hauptbahnhof Augsburg | 4. Preis | 2015

 

Als Teil der ÖPNV-Großmaßnahme „Mobilitätsdrehscheibe Augsburg“ ergreifen die Stadt Augsburg und ihre Projektpartner mit der Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes, als einem wichtigen Projektbaustein, die Chance, bisher vor allem der Abwicklung von Verkehren vorbehaltene Flächen als wertvolle innerstädtische Freiräume für die Bewohner und Besucher der Stadt zurück zu gewinnen und zeitgemäß aufzuwerten. Mit der Errichtung eines modernen Regionalbusterminals im inneren Ladehof sowie der zukünftigen Führung der Tram unter dem Hauptbahnhof hindurch werden im Bereich des Vorplatzes auf der Ostseite wesentliche Flächenanteile frei, die neu geordnet werden können. Der bisher introvertiert wirkende, durch Bäume teilweise gegen die Stadt abgegrenzte Vorplatz, von Verkehren dominiert, soll zu einer offenen urbanen Platzfläche werden, die sich zum Stadtraum hin öffnet und selbstverständlich den Bezug über die Bahnhofstraße zum Königsplatz als zentralem ÖPNV-Knotenpunkt aufzeigt. 

Verfahren  offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 4. Preis | 2015

Auslober   Stadt Augsburg | DB Station & Service AG

Fläche   3,7 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek | Rachel Subtil | Franziska Albrecht | Katrin Paczulla

Projekpartner   Verkehrsplanung Hoffmann Leichter Ingenieure Berlin | Perspektive Monokrom Hamburg

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Neugestaltung der Freiflächen im Ortskern Heimenkirch | 1. Preis | 2015

 

Mit der veränderten Verkehrssituation im Ortskern von Heimenkirch ergibt sich erstmals die Chance, eine dem Ort angemessene Ortsmitte mit hoher Aufenthaltsqualität auszubilden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden vorhandene Qualitäten, wie prägende Gebäude, die Gassenstruktur oder das Thema des Wassers aufgenommen und konsequent weiterentwickelt. Es entsteht ein eigenständiger und einheitlicher Charakter der die neue Ortsmitte von Heimenkirch klar definiert. 

Verfahren  nicht offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 | 1. Preis | 2015

Auslober   Markt Heimenkirch

Fläche   1,7 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Ulf Schrader | Mareen Leek | Rachel Subtil

Projekpartner   Städtebau YellowZ Urbanism Architecture Berlin

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Gestaltung der Vorplätze am Bahnhof Ostkreuz Berlin | 1. Preis | 2015

 

Der intensive Um- und Neubau des Bahnhofes Ostkreuz nähert sich seiner Vollendung. Damit erstrahlt einer der am stärksten frequentierten Berliner Umsteigebahnhöfe in neuem Glanz und macht die Verkehrs-Infrastruktur bereit für die Zukunft. Damit sich dieser wichtige Verkehrsknotenpunkt auch optimal in die Umgebung einbettet, ist die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes von herausragender Bedeutung. Gleichsam wird die Chance genutzt, bislang brachliegende Freiflächen an der Bindestelle zwischen den boomenden Bezirken Friedrichshain und Lichtenberg zu aktivieren. Es entstehen lebendige Platzräume im Herzen Berlins, die für alle Gruppen gleichermaßen attraktiv und nutzbar sind. 

Verfahren  nicht offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2015

Auslober   Land Berlin | Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt | Deutsche Bahn AG

Fläche   2,2 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Ulf Schrader | Mareen Leek | Rachel Subtil

Projekpartner   Verkehrsplanung Hoffmann Leichter Ingenieure Berlin | Perspektive Monokrom Hamburg

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Schillerplatz und Remsanlagen Lorch | 3. Preis | 2014

 

Mit der Lage direkt an der Rems birgt der Raum rund um das Bürgerhaus Schillerschule großes Potential im Rahmen der interkommunalen Gartenschau Remstal 2019 einen offenen und klar strukturierten Freiraum herauszubilden, der das Stadtzentrum aktiviert. Es entsteht ein lebendiger Platz im Herzen von Lorch, der für alle Gruppen gleichermaßen attraktiv und nutzbar ist. Die stark zergliederten und zusammenhangslos wirkenden Teilflächen werden entlang einer durchgehenden Stadtpromenade geordnet und so miteinander verbunden, dass sich ein vielfältiger, klar zonierter innerstädtischer Freiraum aufspannt, der die Stadtmitte mit den südlichen remsbegleitenden Flächen verbindet. Ein einheitlicher Belagsteppich verbindet alle Teilräume.

Verfahren   offener zweiphasiger freiraumplanerischer Ideenwettbewerb mit Realisierungsteil nach RPW 2013 | 3. Preis | 2014

Auslober   Stadt Lorch | Hauptamt

Fläche   2,5 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek

Projekpartner   Perspektive Monokrom Hamburg

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Marienplatz und Schloßplatz Ebersberg | 4. Preis | 2014

 

Mit den umfangreichen Neubau- und Gestaltungsmaßnahmen im Bereich der Altstadtpassage hat die Stadt Ebersberg in den vergangenen Jahren Gewerbe und Einzelhandel im Innenstadtgebiet gestärkt. Als Ziel und Endpunkt dieser Passage vom Bahnhof her kommend, werden nun der Marien- und der Schlossplatz als Identifikationspunkte im Altstadtkern für Bürger und Besucher deutlich aufgewertet und ein Stück des unvergleichlichen Charakters bewahrt. Gleichzeitig werden Querverbindungen im Altstadtkern ausgebaut und besser vernetzt.

Verfahren   nicht offener einphasiger städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 | 4. Preis | 2014

Auslober   Stadt Ebersberg in Oberbayern

Fläche   3 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek

Projekpartner   Städtebau YellowZ Berlin | Perspektive Monokrom Hamburg

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Festplatz und Talstraße Schriesheim | 5. Preis | 2014

 

Durch den Neubau der Umgehungsstraße kann die zentrale Ortsdurchfahrt der Talstraße in Schriesheim zukünftig von erheblichen Verkehren entlastet werden. Dadurch bietet sich die Chance, den Bereich des Festplatzes am Scharnier zwischen Altstadt und den Stadterweiterungsflächen neu zu ordnen und die in die Jahre gekommenen Oberflächen zu erneuern. Dadurch gelingt es der malerischen Altstadt am Fuße des Ölbergs eine adäquate Freifläche zuzuordnen, die auch außerhalb der Großveranstaltungen für die Bürger der Stadt und deren Besucher nutzbar ist und historische Entwicklungen korrigiert. Gleichzeitig können qualitativ hochwertige Angebote geschaffen werden, die auch den Gewerbetreibenden durch den Wegfall von Durchgangsverkehren, den Verbleib der Kundschaft sichern. 

Verfahren   nicht offener einphasiger städtebaulich-freiraumplanerischer Ideenwettbewerb nach RPW 2013 | 5. Preis | 2014

Auslober   Stadt Schriesheim | Stadtplanungsamt

Fläche   4,8 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Erik Hansen

Projekpartner   Perspektive Monokrom Hamburg

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Dokumentation Obersalzberg | 3. Preis | 2014

 

Die Dokumentation Obersalzberg befindet sich zur Zeit in einem auf den historischen Grundmauern des Gästehauses "Hoher Göll" errichteten Gebäude. Die hohen Besucherzahlen erfordern nun eine deutliche Ausweitung der Flächen für allgemeine Besucherbereiche, Ausstellungen, Bildungsangebote für Schulklassen u.v.m. Der Neubau der Dokumentation wird der Landschaft nicht als freistehendes Gebäude hinzugefügt. Stattdessen funktionieren die drei Baukörper wie überbreite Stützmauern entlang des Weges vom Parkplatz zum Berghofgelände; teilweise legt sich der Hang darüber. Der Freiraum ist als lineares System lesbar, das die unterschiedlichen Bereiche und Gebäude der Dokumentation miteinander verbindet und gleichzeitig thematischer Teilabschnitt des Carl- von- Linde- Höhenwanderwegs ist. Durch Aufweitungen des befestigten Weges entstehen attraktive Aufenthaltsbereiche, an denen ausgewählte Informationen über die historischen Nutzungsebenen des Geländes gezeigt werden.

Verfahren   offener zweiphasiger Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 | 3. Preis | 2014

Auslober   Freistaat Bayern | Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat | Staatliches Bauamt Traunstein

Fläche   2 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle 

Projekpartner   Locke Lührs Architektinnen Dresden

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Marktplatz Gelsenkirchen-Hassel | 1. Preis | 2014

 

Der Stadtteil Hassel von Gelsenkirchen stellt sich als eine sehr grün geprägte, fast ländlich- dörfliche Siedlung der ehemaligen Zechen-Arbeiter dar, die als komplette Planung kaum selbst gewachsene Strukturen aufweist. Die Gebäudetypologie unterliegt weitestgehend einem Stil. Im Zentrum der Siedlung waren das Zechen-Gasthaus sowie weitere Dienstleistungen wie Polizei und Post rund um den August-Schmidt-Platz angeordnet. Durch die Formulierung klarer Kanten gelingt es dem Platz eine neue Fassung, eine eindeutige Zonierung und mehr Dichte zu verleihen, die den Raum in eine angemessene Proportion zum umgebenden Stadtraum setzt. Die Herausbildung einer zentralen Platzintarsie, die vornehmlich dem öffentlichen Aufenthalt aller Nutzergruppen dient macht den Platz zugleich unabhängiger von der Aktivierung der umgebenden Baustruktur. Gleichzeitig wird ein den Gebäuden zugeordneter Rahmen geschaffen, der vornehmlich der Bewegung und der Anordnung ortsbezogener Nutzungen wie zum Beispiel gastronomischer Angebote dient.

Verfahren   nicht anonyme Planungswerkstatt mit vier Teilnehmern in Anlehnung an RPW 2013 | 1. Preis | 2014

Auslober   Stadt Gelsenkirchen | Referat Stadtplanung | Stadtteilbüro Hassel.Westerholt.Bertlich

Fläche   0,21 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle 

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Die Berkel Leben mit dem Fluss Stadtlohn | Anerkennung | 2014

 

Für eine stärkere Integration der Berkel in das städtische Leben von Stadtlohn wird vorgeschlagen, die Anbindungen an die Berkel aus der Stadt heraus zu stärken und außerdem zwischen Mühlenbrücke und Freibad einen attraktiven Flußraum zu schaffen, der gleichzeitig die Vorgaben des Hochwasserschutzes und der Wasserrahmenrichtlinie berücksichtigt. Die wesentliche Verbindung zwischen Innenstadt und Berkel wird entlang der Mühlenstraße zur Mühlenbrücke gesehen. Dort wird im Zusammenspiel mit den Umnutzungen der Berkelmühle der neue Mühlenplatz entstehen, der den gesamten Bereich des Wehrs einbezieht. Aus der Stadt heraus wird dabei auch der Burggarten als wichtiger Trittstein gesehen, dessen Nord-Südverbindungen entlang der Ränder gestärkt werden. Im Burggarten selber wird durch eine Freistellung der Topographie das Bodendenkmal im Mittelpunkt stehen. So wird eine großzügige und schlichte Rasenskulptur geschaffen. Als weitere wichtige Verbindung  wird der Bezug zwischen Busbahnhof und Fußgängerbrücke/Losbergschule gestärkt. Damit wird auch das Gelände des ehemaligen Berkelstadions besser an die Innenstadt angebunden. Der Flußraum selber wird geöffnet und so zu einem anziehenden innerstädtischen Freiraum entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Bewegung und der Aufenthalt am Wasser. Dazu wird eine durchgehende Wegeverbindung entlang der Berkel am Nord- und Südufer zwischen Mühlenbrücke und Freibad entstehen, dessen Hauptattraktionen die offene Wasserfläche und die Ufer als solche sowie zwei Berkelbalkone an der Fußgängerbrücke und der Mühlenplatz an der Berkelmühle sind.

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RAW 2004 | Anerkennung | 2014

Ausloberin   Stadt Stadtlohn

Fläche   2,4 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Fabian Karle | Anne Friede | Erik Hansèn

Projekpartner   Städtebau YellowZ Urbanism Architecture Berlin

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Neubau Deutscher Wetterdienst Potsdam | 1. Preis | 2013 - 2014

 

Die Niederlassung des Deutschen Wetterdienstes ist als Gebäudetypologie konzipiert, die mit einer Struktur aus versetzen Baukörpern die Länge des Grundstücks ausnutzt und sich raumbildend zu den angrenzenden Freiräumen öffnet. Im Mittelpunkt steht die Etablierung eines gleichsam funktionalen und gestalterisch hochwertigen Gebäudeensembles, das die maßstäbliche Einbettung in die Umgebung und den unmittelbaren Bezug zum angrenzenden dichten Baumbestand garantiert. Der Wetterboulevard verbindet durch das Gebäude hindurch alle Außenräume miteinander: Den Vorplatz, den Pausenhof und die Messfelder. Der Vorplatz hat eine in Streifen aufgelöste Pflasterstruktur, in die Rasenflächen und Wasserrinnen eingearbeitet sind. Die Wasserrinnen haben einen schrägen Boden und einen veränderbaren Wasserstand, wodurch sich die Wasserlänge in der Rinne durch die Menge der Befüllung verändern lässt. Jede Rinne zeigt einen anderen Wettermesswert an (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windstärke) - so werden die Wasserrinnen zu einer präzise lesbaren Wetterstation. Sitzgelegenheiten und die eingestreuten Bestandsbäume machen den Vorplatz zu einem attraktiven Treffpunkt. Schaumessobjekte werden dezent in die Platzgestaltung integriert. 

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2014

Ausloberin   Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, vertreten durch den Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Fläche   3,1 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Fabian Karle

Projekpartner   Architektur UT Architects Berlin |  Ruf + Partner Architekten Berlin | Töpfer Bertuleit Architekten Berlin

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Städtische Parkanlage Charlottenstraße 98 Berlin | 1. Preis | 2013

 

Die Freifläche an der Charlottenstraße soll eindeutiger dem Block Friedrichstraße, Rudi-Dutschke-Str., Charlottenstraße und Besselstraße zuzuordnen. Außerdem soll für die städtebauliche Figur des John Hejduk Ensembles ein Abschluss zur Besselstraße gefunden werden. Drittens soll der Freiraum typologisch eine eigene Identität erhalten, die sich wiederum aus dem Charakter des Blockes ableitet. Dieser ist überwiegend geschlossen und steinern und soll auch deshalb in diesem Entwurf durch einen neuen Quartiersplatz an der Ecke Charlottenstraße, Besselstraße komplettiert werden. So behauptet sich der neue Freiraum auch gegenüber dem Besselpark und der angrenzenden Freifläche Richtung Markgrafenstraße.

Verfahren   nicht anonymes Auswahlverfahren mit drei Teilnehmern in Anlehnung an RPW 2013 | 1. Preis | 2013

Ausloberin   Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin | Fachbereiche Grünflächen und Stadtplanung

Fläche   0,27 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Fabian Karle | Maike Nolte

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6. Hessische Landesgartenschau Bad Schwalbach 2018 | 2013

 

Die starken Veränderungen im Gesundheitswesen der letzten Jahrzehnte haben die Kurstadt Bad Schwalbach, sehr idyllisch im Taunus gelegen, vor große Herausforderungen bei der zukünftigen Entwicklung gestellt. Mit der Ausrichtung der Landesgartenschau ergreift die Stadt die Chance und stellt sich Ihrer Verantwortung neue Perspektiven aufzubauen. Dabei kann auf eine Grundlage an herausragender, kulturell bedeutender Kur- und Bäder-Architektur und Landschaftsarchitektur aufgebaut werden, die dem Ort einen sehr pittoresken Charakter verleihen. Die über Jahrhunderte geformten Parkanlagen in Rödel- und Menzebachtal bieten einen einmaligen Standortfaktor und ein hohes Potential um neue zukunftsweisende Nutzungsschwerpunkte herauszubilden. Beide Täler sollen sich wieder stärker miteinander verbinden und zu einer Parkerlebnislandschaft umgeformt werden, die das historische Erbe respektiert und vielfältige neue Angebote für alle Nutzergruppen integriert. Dies trägt auch dem veränderten Geist im Gesundheitswesen, weg von einer staatlichen Fürsorge hin zu einer mehr eigenverantwortlichen Gesunderhaltung Rechnung. 

Verfahren   einstufiger, offener landschaftsarchitektonischer und städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 2013

Ausloberin   Stadt Bad Schwalbach

Fläche   32 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Philipp Rösner | Maike Nolte

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Wohnbebauung Stückgutgelände München-Pasing | 2013

 

Auf dem ehemaligen‚ Stückgutgelände östlich des Bahnhofs Pasing entsteht als Teil des Entwicklungsprojekts „Zentrale Bahnflächen München“ ein neues Stadtquartier mit insgesamt 650 Wohnungen, gewerbliche Nutzungen sowie kulturellen und sozialen Einrichtungen. Die GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH errichtet auf Ihrer Teilfläche im Norden des Areals zwei Häuser für Kinder (KITA A + B) und ein Kulturzentrum. Die Bauten am Nordrand haben zwei wichtige Aufgaben für das gesamte Quartier. Mit einer Länge von über 350 Metern repräsentieren sie das Neubaugebiet nach außen zur neuen Nordumgehung Pasing und zur Bahnlinie. Nach innen bilden sie den Schutz für die südlich gelegenen Bereiche gegen den Straßenlärm der NUP.

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 2013

Ausloberin   GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH

Fläche   2,4 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Maike Nolte

Projekpartner   Architektur blauraum Architekten Hamburg

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