Gartenschau Eppingen 2021 | 1. Preis | 2016

 

Mit der regionalen baden-württembergischen Gartenschau 2021 ergreift die Stadt Eppingen die große Chance, wichtige Grün- und Erholungsstrukturen in der Stadt zu stärken und auszubauen. Der Bezug zum Wasser wird als bedeutende Standortqualität erlebbar gemacht. Den Altstadtkern umgebend entsteht ein Grünes Band, das die Stadt durchzieht und wichtige ökologische Rückzugs- und soziale Erholungsräume im Stadtgebiet anbietet. Über ein durchgängiges Wegeband können Anwohner und Besucher den Gewässerräumen entlang Hilsbach und Elsenz folgend vom Gartenpark an der Elsenz über das revitalisierte Schwanenareal zum neu gestalteten Bürgerpark und weiter zum Zusammenfluss der beiden prägenden Bäche gelangen. Gut akzentuierte Eingriffe respektieren dabei das hohe Potential des Ortes und nutzen die malerische Lage um Qualitäten zu schärfen.

Verfahren  nicht offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 | 1. Preis | 2016

Auslober   Stadt Eppingen | Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

Fläche   5,6 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Halina Hoppe | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Perspektive Adrian Calitz Berlin

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Westlicher Promenadenring Dresden | 2. Preis | 2016

 

Mit der Umsetzung einer Neugestaltung des westlichen Promenadenringes zwischen dem Postplatz und der Budapester Straße rückt die Stadt Dresden ihrem Wunsch ein Stück näher, verloren gegangene Raumelemente des historisch barocken Stadtgefüges neu entstehen zu lassen. Im Vordergrund steht dabei die übergeordnete Idee auf städtebaulicher Ebene, dem historischen Altstadtkern eine ablesbare Begrenzung, im Verlauf der einstigen Befestigungsanlagen, zu verleihen und einen geschlossenen Ring auszugestalten. Für die Wahrnehmbarkeit aus der Nutzerperspektive ist dabei die angenehme, wohl proportionierte Ausdetaillierung des jeweiligen Ringraumes im menschlichen Maßstab von Bedeutung. Der qualitativ hochwertig gestaltete Ring soll damit auch als Katalysator für weitere städtebaulich-wirtschaftliche Prosperität dienen und wichtige ökologische Funktionen erfüllen.    

Verfahren  nicht offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 2. Preis | 2016

Auslober   Stadt Dresden

Fläche   2,5 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Perspektive Monokrom Hamburg

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Tank- und Rastanlage BAB A71 Leubinger Fürstenhügel | 1. Preis | 2015

 

Im Rahmen des weiteren Ausbaus der Bundesautobahn A71 zwischen Erfurt und Sömmerda entsteht auf Höhe der Ortschaft Stödten eine Tank- und Rastanlage die den namensgebenden 'Leubinger Fürstenhügel' als Grabstätte aus der Bronzezeit integriert. Die Integration dieser bedeutenden Archäologie ist besondere Herausforderung bei der Gestaltung, mit der sich das Vorhaben für die Internationalen Bauausstellung Thüringen 2019 qualifizieren möchte.

Verfahren  offener einphasiger interdisziplinärer baulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2015

Auslober   DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH | mit Internationale Bauausstellung Thüringen GmbH

Fläche   36,8 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek | Rachel Subtil

Projekpartner   Architektur MONO Architekten Berlin | Kommunikationsdesign Das Moment Wuppertal

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Stadtpark Neutraubling | Anerkennung | 2014

 

Das Wettbewerbsgebiet bildet zur Zeit eine Leerstelle inmitten sehr unterschiedlich geprägter Stadtteile: westlich das Gewerbegebiet und große Stellplatzflächen, im Norden ein Wohngebiet, im Osten der eher dörfliche Charakter von Birkenfeld, im Süden eine Einfamilienhaussiedlung. Der zukünftige Park soll eine neue grüne Mitte zwischen den angrenzenden Gebieten ausbilden, die verbindet und eindeutige Zuordnungen schafft. Für den neuen Stadtpark wird eine sehr einfache und klare Zonierung in eine weite Wiesenfläche im Osten und ein kräftiges Gehölzband im Westen vorgeschlagen. Die Wiesenfläche erhält die bestehende Weite, die bestehende Leere wird qualifiziert und die östlich angrenzenden Pferdekoppeln werden visuell mit einbezogen. So bleibt auch die dominante Nord-Süd-Verbindung erhalten. Das Gehölzband wirkt als Filter zu den westlich gelegenen Stellplatz- und Gewerbeflächen und nimmt außerdem die erforderlichen Ausgleichsflächen auf.

Verfahren   begrenzt offener einphasiger freiraumplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | Anerkennung | 2014

Auslober   Stadt Neutraubling

Fläche   13,5 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Mareen Leek | Erik Hansen

Projekpartner   Perspektive Monokrom Hamburg

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Natur in Wassertrüdingen 2019 | 1. Preis | 2014

 

Mit der regionalen bayerischen Gartenschau 2019 ergreift die Stadt Wassertrüdingen die große Chance, wichtige Grün- und Erholungsstrukturen in der Stadt zu stärken und auszubauen. Der namensgebende Bezug zum Wasser wird als bedeutende Standortqualität erlebbar gemacht. Zwischen dem Erhohlungsgebiet Baudenhardt im Norden der Stadt und dem Oettinger Forst im Süden ensteht ein Grünes Band, das die Stadt durchzieht und wichtige ökologische Rückzugs- und soziale Erholungsräume im Stadtgebiet anbietet. Über ein durchgängiges Wegeband können Anwohner und Besucher vom Landschaftspark an der ehemaligen Erddeponie über die behutsam erschlossene Kette der Klingenweiher und die historische Altstadt zu den neu gestalteten Flächen in die Auwiesen der Wörnitz gelangen. Gut akzentuierte Eingriffe respektieren dabei das hohe Potential des Ortes und nutzen die malerische Lage um Qualitäten zu schärfen.

Verfahren  offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2014

Auslober   Stadt Wassertrüdingen | Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH

Fläche   17,7 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Mareen Leek | Katrin Paczulla

Projekpartner   Perspektive Monokrom Hamburg

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Schillerplatz und Remsanlagen Lorch | 3. Preis | 2014

 

Mit der Lage direkt an der Rems birgt der Raum rund um das Bürgerhaus Schillerschule großes Potential im Rahmen der interkommunalen Gartenschau Remstal 2019 einen offenen und klar strukturierten Freiraum herauszubilden, der das Stadtzentrum aktiviert. Es entsteht ein lebendiger Platz im Herzen von Lorch, der für alle Gruppen gleichermaßen attraktiv und nutzbar ist. Die stark zergliederten und zusammenhangslos wirkenden Teilflächen werden entlang einer durchgehenden Stadtpromenade geordnet und so miteinander verbunden, dass sich ein vielfältiger, klar zonierter innerstädtischer Freiraum aufspannt, der die Stadtmitte mit den südlichen remsbegleitenden Flächen verbindet. Ein einheitlicher Belagsteppich verbindet alle Teilräume.

Verfahren   offener zweiphasiger freiraumplanerischer Ideenwettbewerb mit Realisierungsteil nach RPW 2013 | 3. Preis | 2014

Auslober   Stadt Lorch | Hauptamt

Fläche   2,5 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek

Projekpartner   Perspektive Monokrom Hamburg

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Landesgartenschau Wangen im Allgäu 2024 | Anerkennung | 2013 - 2014

 

Der globale wirtschaftliche Wandel ist auch an Wangen nicht spurlos vorüber gegangen und hat dabei die große Brache der ERBA am heutigen Stadtrand zurückgelassen. Mit der Ausrichtung der baden-württembergischen Landesgartenschau 2024 stellt sich die Stadt Wangen ihrer Verantwortung, die zukünftige Stadtentwicklung positiv zu lenken und dabei wichtige Standortfaktoren im globalen Wettbewerb wie Wohn- und Lebensqualität, Ressourcenverbrauch und ein ökologischer Umgang mit den Naturgütern mit einzubeziehen, auszubauen und zu verbessern. Im südwestlichen Stadtgebiet entsteht mit dem vorliegenden Entwurf bis 2024 hochwertiger neuer Wohn- und Arbeitsraum, der die bestehenden Strukturen nutzt, integriert und weiter ausbaut. Das Wasser wird als Wohlfühlfaktor in das Stadtbild integriert und ökologisch aufgewertet. Neue und modernisierte Parkanlagen und Sportangebote bieten ausreichend Raum für Freizeit und Erhohlung. Wegebeziehungen werden ausgebaut und besser vernetzt. Ein geschlossenes Rundwegekonzept entlang der Argen und des Triebwerkkanals verknüpft zukünftig die Innenstadt mit den neuen Wohngebieten im Südwesten für Fußgänger und Radfahrer und bindet dabei die Natur-, Freizeit- und Erholungsangebote direkt mit an.  

Verfahren   einstufiger, offener landschaftsarchitektonischer und städtebaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | Anerkennung | 2014

Ausloberin   Große Kreisstadt Wangen im Allgäu

Fläche   57 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Anne Friede | Maike Nolte

Projekpartner   Architektur MONOArchitekten Berlin

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Die Berkel Leben mit dem Fluss Stadtlohn | Anerkennung | 2014

 

Für eine stärkere Integration der Berkel in das städtische Leben von Stadtlohn wird vorgeschlagen, die Anbindungen an die Berkel aus der Stadt heraus zu stärken und außerdem zwischen Mühlenbrücke und Freibad einen attraktiven Flußraum zu schaffen, der gleichzeitig die Vorgaben des Hochwasserschutzes und der Wasserrahmenrichtlinie berücksichtigt. Die wesentliche Verbindung zwischen Innenstadt und Berkel wird entlang der Mühlenstraße zur Mühlenbrücke gesehen. Dort wird im Zusammenspiel mit den Umnutzungen der Berkelmühle der neue Mühlenplatz entstehen, der den gesamten Bereich des Wehrs einbezieht. Aus der Stadt heraus wird dabei auch der Burggarten als wichtiger Trittstein gesehen, dessen Nord-Südverbindungen entlang der Ränder gestärkt werden. Im Burggarten selber wird durch eine Freistellung der Topographie das Bodendenkmal im Mittelpunkt stehen. So wird eine großzügige und schlichte Rasenskulptur geschaffen. Als weitere wichtige Verbindung  wird der Bezug zwischen Busbahnhof und Fußgängerbrücke/Losbergschule gestärkt. Damit wird auch das Gelände des ehemaligen Berkelstadions besser an die Innenstadt angebunden. Der Flußraum selber wird geöffnet und so zu einem anziehenden innerstädtischen Freiraum entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Bewegung und der Aufenthalt am Wasser. Dazu wird eine durchgehende Wegeverbindung entlang der Berkel am Nord- und Südufer zwischen Mühlenbrücke und Freibad entstehen, dessen Hauptattraktionen die offene Wasserfläche und die Ufer als solche sowie zwei Berkelbalkone an der Fußgängerbrücke und der Mühlenplatz an der Berkelmühle sind.

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RAW 2004 | Anerkennung | 2014

Ausloberin   Stadt Stadtlohn

Fläche   2,4 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Fabian Karle | Anne Friede | Erik Hansèn

Projekpartner   Städtebau YellowZ Urbanism Architecture Berlin

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6. Hessische Landesgartenschau Bad Schwalbach 2018 | 2013

 

Die starken Veränderungen im Gesundheitswesen der letzten Jahrzehnte haben die Kurstadt Bad Schwalbach, sehr idyllisch im Taunus gelegen, vor große Herausforderungen bei der zukünftigen Entwicklung gestellt. Mit der Ausrichtung der Landesgartenschau ergreift die Stadt die Chance und stellt sich Ihrer Verantwortung neue Perspektiven aufzubauen. Dabei kann auf eine Grundlage an herausragender, kulturell bedeutender Kur- und Bäder-Architektur und Landschaftsarchitektur aufgebaut werden, die dem Ort einen sehr pittoresken Charakter verleihen. Die über Jahrhunderte geformten Parkanlagen in Rödel- und Menzebachtal bieten einen einmaligen Standortfaktor und ein hohes Potential um neue zukunftsweisende Nutzungsschwerpunkte herauszubilden. Beide Täler sollen sich wieder stärker miteinander verbinden und zu einer Parkerlebnislandschaft umgeformt werden, die das historische Erbe respektiert und vielfältige neue Angebote für alle Nutzergruppen integriert. Dies trägt auch dem veränderten Geist im Gesundheitswesen, weg von einer staatlichen Fürsorge hin zu einer mehr eigenverantwortlichen Gesunderhaltung Rechnung. 

Verfahren   einstufiger, offener landschaftsarchitektonischer und städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 2013

Ausloberin   Stadt Bad Schwalbach

Fläche   32 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Philipp Rösner | Maike Nolte

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Wohnbebauung Stückgutgelände München-Pasing | 2013

 

Auf dem ehemaligen‚ Stückgutgelände östlich des Bahnhofs Pasing entsteht als Teil des Entwicklungsprojekts „Zentrale Bahnflächen München“ ein neues Stadtquartier mit insgesamt 650 Wohnungen, gewerbliche Nutzungen sowie kulturellen und sozialen Einrichtungen. Die GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH errichtet auf Ihrer Teilfläche im Norden des Areals zwei Häuser für Kinder (KITA A + B) und ein Kulturzentrum. Die Bauten am Nordrand haben zwei wichtige Aufgaben für das gesamte Quartier. Mit einer Länge von über 350 Metern repräsentieren sie das Neubaugebiet nach außen zur neuen Nordumgehung Pasing und zur Bahnlinie. Nach innen bilden sie den Schutz für die südlich gelegenen Bereiche gegen den Straßenlärm der NUP.

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 2013

Ausloberin   GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH

Fläche   2,4 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Maike Nolte

Projekpartner   Architektur blauraum Architekten Hamburg

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Internationale Gartenausstellung 2017 Berlin | 2. Preis | 2013

 

Mit dem Gebiet rund um den Kienberg verfügt der Bezirk Marzahn-Hellersdorf und damit gesamt Berlin im Osten der Stadt über ein einzigartiges Potential. Die Internationale Gartenausstellung im Jahr 2017 will aus diesen Stärken schöpfen und im Rahmen einer gesamtstädtischen Perspektive hier eine Parkerlebnislandschaft entwickeln, welche zur Stärkung der innerstädtischen Freiräume insgesamt beiträgt und die beiden Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf stärker miteinander verknüpft. Die sehr vielfältigen und unterschiedlichen Qualitäten des Ortes ermöglichen dabei einen diversifizierten Umgang mit Natur und Grün, der weit über traditionelle Formen des Gärtnerns hinausgeht, aufzuzeigen. Im Mittelpunkt stehen dabei neben hochwertiger Gartenkunst und sinnlichem Naturerlebnis die Partizipation und Vernetzung der Akteure auf der Grundlage eines starken Dialogs zwischen den Kulturen.

Verfahren   nicht offener Realisierungswettbewerb nach RPW | 2. Preis | 2013

Ausloberin   Land Berlin vertreten durch die IGA Berlin 2017 GmbH  

Fläche   158 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader | Fabian Karle | Philipp Rösner | Maike Nolte | Antoine Fourrier

Projekpartner   Architektur UTArchitects Berlin | Bauingenieur SFB Saradshow Fischedick Berlin

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Neugestaltung Marktplatz Bad Lippspringe | Anerkennung | 2013

 

Der Entwurf versucht das Wasser als Standortqualität und Grundlage für den wirtschaftlich so wichtigen Gesundheitssektor stärker in den Fokus zu rücken. Hierbei wird der Zugang zum Bachlauf des Jordan konsequent geöffnet und enger mit den angrenzenden Nutzungen verknüpft. In der Folge entsteht eine starke und klar ablesbare Verbindung vom Arminiuspark über den Marktplatz bis zu den Schulstandorten am Dammhof. Eine verbreiterte Sitzstufenanlage auf der Jordan-Südseite bietet hohe Aufenthaltsqualität am Wasser und bindet den Platz stärker und offener an den Bach. Eine Rampe gewährleistet die barrierefreie Erschließung der untersten Ebene. Durch den Einschub eines zusätzlichen Podestes in das Bachbett wird bei Niedrigwasserständen das Gerinne so verengt, dass auch mit geringen Wassermengen eine ausreichend hohe Fließgeschwindigkeit und Attraktivität erzeugt werden kann. 

Verfahren   begrenzt einstufiger Wettbewerb | Anerkennung | 2013

Ausloberin   Stadt Bad Lippspringe   

Fläche   0,35 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader | Fabian Karle

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Landesgartenschau Apolda 2017 | 3. Preis | 2013

 

Ziel des Entwurfes für Herressener Promenade, die als Kernzone 2 zu bearbeiten war,  ist es, die Idee der Promenade(n) konsequent weiterzuentwickeln und zu qualifizieren. Die einzelnen „Parkbänder“ sollen gestärkt und der Fokus dabei vor allem auf das Promenadenband und das Wasser gelegt werden. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Neugestaltung des Vorplatzes zum Stadion und dem angrenzenden Freibad. In der Kernzone 1 , der Bahnhofstraße, werden durch gezielte städtebauliche Eingriffe und die Entwicklung einer bildhaften topographischen Struktur die einzelnen Teile zu einem zusammenhängenden städtischen Freiraum zusammengeführt. Die Durchlässigkeit und Aufenthaltsqualität sollen gestärkt und neue Angebote für Anwohner und Gäste geschaffen werden.

Verfahren   nicht offener Realisierungs- und Ideenwettbewerb | 3. Preis Kernbereich 2 | 2013

Ausloberin   Stadt Apolda

Fläche   34 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader | Maike Nolte | Philipp Rösner | Antoine Fourrier

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Stadtentwicklung Eutin 2016 | Ankauf | 2013

 

Mit dem Wettbewerb sollen in den drei wesentlichen Kernbereichen Seepark, Stadtbucht und dem Bauhofareal Grundsteine für eine identitätsstiftende nachhaltige Entwicklung gelegt werden. Mit der schrittweisen denkmalgerechten Instandsetzung des Schlossparks zur Landesgartenschau wird dieser zukünftig Teil eines neuen Grünrings rund um den Großen Eutiner See werden, der zugleich den Wohlfühlfaktor Wasser mehr in das erlebbare Stadtbild einbindet und Bezüge zwischen See und Zentrum stärkt. Das Profil der urbanen Stadtkante im Bereich Seepark und Stadtbucht soll dabei zukünftig stärker im Kontrast zu den Naturufern herausgestellt werden. Im Einklang mit den ökologisch wertvollen und für Schleswig-Holstein typischen Wallhecken wird die Knicklandschaft als verbindendes Thema zwischen See- und Naturpark ausgearbeitet. Dabei lenken und inszenieren die Knicke den Blick und wechseln zwischen weiten offenen Wiesen und intimen Grünräumen.

Verfahren   zweiphasiger nicht offener Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2008 | Ankauf | 2013

Ausloberin   Stadt Eutin

Fläche   16,6 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Fabian Karle | Antoine Fourrier

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Planungswerkstatt Berkel Coesfeld | 1. Preis | 2013

 

Die Berkel als ein typischer Mittellandfluss passiert von ihrer Quelle bis zur Mündung in die lJssel zahlreiche kleine Ortschaften im Münsterland. Vor dem Stadtkern von  Coesfeld teilt sich die Berkel in die Umflut, die zum Hochwasserschutz angelegt wurde und die Innenstadtberkel. Diese besondere Gegebenheit räumt Coesfeld einzigartige Möglichkeiten im Umgang mit der Innenstadtberkel ein. Während die Umflut den Ökologischen Verbund und die Hochwassersicherheit herstellt, ist die Innenstadtberkel ein artifizieller Flussraum, der höchstes Gestaltungspotential besitzt und somit den Stadtbewohnern zugänglich gemacht werden kann. Die Berkel selber ist im Innenstadtbereich eigentlich nur im Stadtpark sichtbar und auch hier verläuft sie in einem ca. 2,5 m tiefen Profil. An anderen Stellen ist sie durch Mauern und eine Betonsohle eingegrenzt und versteckt oder gar ganz überdeckelt. Das besondere Potential, welches sich aus diesen Situationen ergibt, begreift und entwickelt der Entwurf "Ein Park zum Eintauchen" zu einem Alleinstellungsmerkmal für die Stadt Coesfeld. In unterschiedlichen Situationen wird die Berkel im Innenstadtbereich erlebbar und erfahrbar gemacht, wobei jeweils auf den umliegenden Stadtabschnitt reagiert wird. Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal dabei ist, dass der Flussraum als artifizieller Raum begriffen wird, welcher sowohl durch die Gestaltsprache als auch durch die Nutzungen des Parks betont wird. Es entsteht ein Parkraum im Innenstadtbereich, der nicht nur den direkten Kontakt mit dem Wasser ermöglicht, sondern sehr viele differenzierte "Orte" für die unterschiedlichen Ansprüche verschiedener Nutzergruppen schafft und dabei einen eigen kraftvolle Identität entwickelt. 

Verfahren   eingeladene Planungswerkstatt mit vier Teilnehmern | 1. Preis | 2013

Ausloberin   Stadt Coesfeld | Fachbereich Planung Bauordnung Verkehr | ein Projekt im Rahmen der Regionale 2016 Münsterland

Fläche   3,00 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Philipp Rösner

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Neugestaltung des Nordufers am Landwehrkanal zwischen Baerwald- und Admiralbrücke | 2. Preis | 2012

 

Die nördlichen Uferbereiche des Landwehrkanals zwischen Baerwaldbrücke und Admiralbrücke zeichnen sich im Bestand durch einen unklaren Bezug zum Wasser und insbesondere im Bereich Böcklerpark auch durch unklare Bezüge zum landseitig liegenden Park aus. Hinzu kommt, dass die Kontinuität des Uferraums durch die kleinteilige Gestaltung am Luisenstädtischen Kanal und die mangelhaften Übergänge in die angrenzenden Bereiche massiv gestört wird. Die Raumteilungen und Wegeführungen entsprechen nicht den Nutzungen der Besucher und haben zu einer diffusen Raumsituation geführt, in der die ursprüngliche Gestaltung beinahe bedeutungslos geworden ist. Bedeutend bleiben lediglich die eigentliche Ufermauer und der beeindruckende Baumbestand. Im vorliegenden Entwurf sollen durch drei Maßnahmen die Aufenthaltsqualität und die Querungsmöglichkeiten des Uferbereichs mit minimalem Aufwand und unter Berücksichtigung des bestehenden Baumbestandes optimiert werden. Gleichzeitig werden Nutzungen entkoppelt und Nutzungskonflikte dadurch minimiert. 

Verfahren   nicht offenes Entwurfsverfahren mit Realisierungs- und Ideenteil | 2. Preis | 2012

Ausloberin   Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Fläche   1,7 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader | Philipp Rösner

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Landesgartenschau 2020 Überlingen (D), 3.Preis, 2012

+++ Überlingen charakterisiert sich durch ein wechselvolles Spiel unterschiedlicher Uferabschnitte, die auch der „längsten Promenade am Bodensee“ verschiedene Charaktere verleihen. Hervorstechendes Merkmal sind dabei die „Einstülpungen“ der Häfen, die einzelne Abschnitte der Promenade definieren und eindeutige Stationen ausbilden. Am Mantelhafen beginnt die Promenade urban mit einer harten Kante, die sich über den Landungsplatz bis zur Grabenstraße und damit dem Ende Altstadt zieht. Der urbane Charakter soll in diesem Abschnitt mit einer offenen und befestigten Promenade bis zur Uferkante deutlicher herausgearbeitet werden. Eine Vielzahl an Kübelpflanzen vermittelt einen mediterranen Charakter. Durch Badgarten und Stadtpark am See verläuft die Promenade als Uferweg mit weicher Kante zum Wasser, unterbrochen vom Gondelhafen, an dem eine neue Wegeverbindung über die Bahnhofsstraße in den äußeren Stadtgraben angeboten wird. An der Therme verspringt die Promenade an die Bahnhofsstraße und soll dort als breiter Flanierweg bis zum Bahnhof Therme geführt werden. Mit dem neuen Bürgerpark bietet sich nun die Möglichkeit, die Promenade bis zur Sylversterkapelle zu verlängern.

Ausloberin: Stadt Überlingen mit Land Baden-Würtemberg / offener Wettbewerb mit Verhandlungsverfahren / Fläche 7,0 ha / Architektur Mono Architekten, Berlin/ 3.Preis/ 2012

Projektteam: Maik Böhmer / Gerd Holzwarth / Ulf Schrader / Steffen Klotz / Philipp Rösner

Seepark Körbecke, Möhnesee (D), 2012

+++ Mit seiner reizvollen Lage am Übergang zur Mittelgebirgslandschaft Südwestfalens, eröffnet sich am Möhnesee im Rahmen der Regionale 2013 die einmalige Chance, für einen Teil der ländlichen Region rund um die Sauerland-Seen Zukunfts- und Bleibeperspektiven für Bewohner und Gäste zu entwickeln. Größtes Potenzial bietet der Standortfaktor Wasser als Medium für Sport, Erholung und Entspannung. Ein klar gestalteter Seepark wird Qualitätsmaßstäbe neu definieren und ein zeitgemäßes Angebot an Sport-, Freizeit- und gastronomischen Einrichtungen bieten. Ziel ist es das Gleichgewicht zwischen Investition und langfristiger Unterhaltung zu wahren und zu verbessern, Qualitäten klar herauszuarbeiten und ein Alleinstellungsmerkmal des Seeparks Körbecke im Verbund der Sauerlandseen erkennbar zu definieren. Gleichzeitig wird das Potential für eine starke Identifikation der Anwohner mit der Anlage geschaffen. In der überarbeiteten Gesamtstruktur werden deutliche Schwerpunkte gesetzt, um räumliche Zusammenhänge klarer gegeneinander abzugrenzen, dadurch Qualitäten inhaltlich stärker erkennbar zu definieren und die Orientierung im Raum zu erleichtern bzw. zu verbessern. Eine klare Vier-Teilung fasst dabei zukünftig Nutzungen zusammen. Es entstehen ein Aktivwald, ein konzentriertes Mehrgenerationenband mit Sport- und Spielangebot, der Uferbereich mit Seepromenade und Seebad und der Wellness-Park mit Gesundheitsparcours. Für die Orientierung wird eine übergeordnete Wegestruktur neu entwickelt, die sowohl die Ortsmitte stärker an das Seeufer anbindet, als auch attraktive Zugangssituationen an den Seepark herausbildet und das Element Wasser optisch weiter in die Ortslage hineintransportiert.

Ausloberin: Gemeinde Möhnesee / begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 16 ha / 2012

Urbane Freiräume Baakenhafen in der Hafencity Hamburg (D), Anerkennung, 2012

+++ Mit der Entwicklung des Gebietes am Baakenhafen zu einem neuen Stadtraum Hamburgs entsteht auch ein weiteres Stück Stadt in dem beeindruckenden Ökosystem der Unterelbe, dass auch einen täglichen Einfluss auf das Leben in Hamburg hat. Stadt und Fluss sind in enger Weise miteinander verknüpft und trotz großer menschlicher Anstrengungen, bleibt Hamburg stark vom Wasser abhängig. Der Wegfall der Hafennutzung im Bereich der heutigen Hafencity bietet nicht nur die Möglichkeit neue lebendige Stadtteile zu errichten, sondern auch die Bezüge zu dem umgebenden Landschaftsraum zu erneuern, mit der städtischen Nutzung zu verknüpfen und so eine stärkere Verwebung von Stadt und Landschaft zu erreichen. Dies korrespondiert auch mit den Plänen Hamburgs über den Baakenhafen eine Grünanbindung zwischen Wallanlage und Entenwerder zu schaffen. Im vorliegenden Entwurf werden die Kaizonen und alle im hochwassergefährdeten Bereich liegenden Teile des Freiraumes als ein Abbild des Landschaftsraums der Unterelbe interpretiert, die die hochwassersicheren Teile der Warften umspülen, die selbst wiederum die eigentliche Ausdehnung des städtischen Raumes darstellen. Die Gestaltung  der Kaizonen, der Spielinsel und der Elbpromenade auf dem Kirchenpauerkai ist deshalb von der fluvialen Erosionslandschaft der Unterelbe inspiriert, die ganz real auch weiter unter dem Einfluss der wechselnden Wasserstände und möglicher Flutereignisse stehen werden, während die Warften als „sichere“ und vom Fluss nur noch schwach beeinflusste Bereiche die Geschichte vielfältiger urbaner Freiräume fortschreiben. Es entsteht so eine deutliche Differenzierung zwischen „oben“ und „unten“, womit auch eine spannende Abfolge städtischer und identitätsstiftender Freiräume entsteht.

Ausloberin: HafenCity Hamburg GmbH / zweiphasiger Realisierungswettbewerb / Fläche 24 ha / 2012

Landesgartenschau 2015 Oelsnitz/Erzgeb. (D), 2011

+++ Das Gelände des ehemaligen Verschiebebahnhofs stellt aus heutiger Sicht eine landschaftsmorphologische Besonderheit dar und ist gleichzeitig ein bedeutendes Relikt der Oelsnitzer Industriegeschichte. Die künstliche Topographie des Bahngeländes schafft einen klaren Schnitt im Landschaftsraum und trennt die angrenzenden Räume deutlich voneinander. Gleichzeitig präsentiert sich der Raum, obwohl jahrelang brachliegend, mit einer besonderen eigenen Identität innerhalb des umgebenden landschaftlichen Gefüges. Die Teichwiesen sind das naturräumliche Gegenüber dieser künstlichen Topographie. Ziel des vorliegenden Entwurfes ist es, die vorhandenen landschafts- und naturräumlichen Qualitäten des Ortes nach innen zu stärken und durch Bezüge nach außen zu ergänzen, um eine Anbindung an den umgebenden Stadt- und Landschaftsraum herzustellen.

Ausloberin: Stadt Oelsnitz/Erzgeb. / begrenzt offener Realisierungswettbewerb / Fläche 15 ha / 2011