Neubau Gewerbehof Nord München | 2. Preis | 2013

 

Der Gewerbehof zwischen der neuen Wilhelmine-Reichard-Straße und dem Nordring der Deutschen Bahn, westlich der Lerchenauer Straße gelegen, ist als straßenbegleitender Gebäuderiegel konzipiert, der das heterogene städtebauliche Umfeld zu den südlich gelegenen Gleisanlagen begrenzt. Das gewerbliche Planungsareal befindet sich an der südlichen Grenze des Stadtteils Feldmoching / Hasenbergl, nördlich des Olympischen Dorfes und der Zentralen Hochschulsportanlage. Als Auftakt zum Gewerbegebiet vermittelt das Gebäude zwischen den benachbarten Wohn- und Gewerbenutzungen. Einerseits orientiert sich der Gewerbehof mit seiner Putzfassade an der benachbarten Wohnbebauung, andererseits gibt er sich in seiner konsequent funktional begründeten Gebäu- deform als Gewerbebau zu erkennen.

Verfahren   EU-weiter nichtoffener einphasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2008 | 2. Preis | 2013

Ausloberin   MGH – Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH

Fläche   1,20 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader 

Projekpartner   Architektur atelier pk Berlin und UT Architects Berlin | Tragwerksplanung Pichler Ingenieure GmbH Berlin | Verkehrsplanung Hoffmann Leichter Ingenieurgesellschaft mbH Berlin

Projektstandort   DE | München >> GoogleMaps

Quartier Hoch 4 Mannheim | 2012

 

Das Quartier Hoch 4 wird als einer der ersten Bausteine des neuen städtebaulichen Rahmenplanes "Glücksteinquartier" realisiert werden. Nicht nur aufgrund dieser Tatsache ist dem Baufeld Nr. 4 besondere Bedeutung beizumessen. Auch die Nähe zum Glücksteinpark und die unmittelbare Anbindung des Baufeldes an das zukünftige "kulinarische Zentrum" des Entwicklungsstreifens im Osten des Wettbewerbsgrundstücks ist bedeutsam für die Freiraumplanung des Quartiers. Das räumliche Ineinanderfließen des Quartier- Innenhofes und des Lockschuppenplatzes ist neben der Einhaltung des Rahmenplanes Prämisse des Entwurfs.

Verfahren   nichtoffener einstufiger Realisierungswettbewerb | 2012

Ausloberin   Diringer & Scheidel Wohn- Und Gewerbebau GmbH

Fläche   0,35 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth

Projektpartner   Architektur kadawittfeld Architekten Aachen

Projektstandort    DE | Mannheim >> GoogleMaps

Büroneubau Wintergartenareal, Leipzig (D), 2012

+++ Gefasst von der Wintergarten-, Quer-, Schützenstraße und vom dem Georgenring, befindet sich das Wintergartenareal direkt am Innenstadtring und in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Das weitere Umfeld des Wettbewerbsgrundstückes gestaltet sich städtebaulich heute sehr heterogen. Mit Hilfe einer neuen städtebaulichen Fassung des Wintergartenareals wird dieses wieder in sein Umfeld eingebunden und erzeugt neue räumliche Qualitäten. Als "Tor" zum "grafischen Viertel" von Leipzig bedarf es einer sowohl städtebaulich als auch gestalterisch starken Geste, die den transitorischen Brückenschlag vom Schwanenteich zum Leipziger Osten schafft, und zugleich einen neuen identitätsstiftenden öffentlichen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität für die Bewohner und Besucher des Quartiers anbietet. Die bauliche Fassung des Areals wird unterstütz durch blockartige Baumsetzungen, die klare Raumgrenzen schaffen. Die neuen Bauvolumen werden auf einen sehr urbanen Platz gebettet, welcher durch seine Gestaltung das Areal als neue Einheit ersichtlich macht und damit eine neue Identität für dieses Areal schafft.

Ausloberin: Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH / nichtoffener einstufiger Realisierungswettbewerb / Fläche 1,0 ha / Architektur blauraum, Hamburg / 2012

Projektteam: Maik Böhmer / Gerd Holzwarth / Philipp Rösner

Feuerwehrgerätehaus Unterbiberg, Neubiberg (D), 2.Preis, 2012

+++ Die städtebauliche Zielsetzung des Entwurfs ist es, auf Grundlage einer gut realisierbaren Bauabschnittsbildung und der Minimierung von den öffentlichen Erschließungen eine große außenräumliche Qualität auf dem Grundstück herzustellen. Das Feuerwehrhaus schafft am Ortsausgang ein Entree zu dem zukünftigen Sport- und Freizeitareal und vermittelt zwischen der dörflichen Bebauung und dem freien Landschaftsraum. Die Baukörper von Feuerwehr und Vereinsheim sind zu der Straßenkante leicht verdreht und wirken in die Landschaft „eingestreut“. Gliedernde Baumreihen in Ost-West-Richtung strukturieren das Gebiet und inszenieren den Blick zur Bachaue des Hachinger Bachs. Unter den Baumreihen entstehen qualitätvolle schattige Aufenthaltsbereiche für Anwohner, Sportler und Zuschauer. Das Sportgelände des Vereins ist zusammenhängend und übersichtlich organisiert, mit dem Vereinsheim im Zentrum der Anlage. Der kleine Bauhof soll im zweiten Bauabschnitt im Rückraum des Feuerwehrhauses entstehen. Der bereits im 1. Bauabschnitt abge- schlossene Übungshof wird dann von Feuerwehrleuten und Bauhof-Mitarbeitern gemeinsam genutzt. Für den Fall, dass im weiteren Verlauf der Planung größere Grundstücksflächen für den Bauhof, z.B. für Außenlager oder Außenstellplätze notwendig werden, kann im Rahmen des zweiten Bauabschnitts auch die Fläche am südlichen Rand des Wettbewerbsgrundstücks für den Bauhof genutzt werden.

Ausloberin: Gemeinde Neubiberg / begrenzt offener Realisierungs- Wettbewerb / Fläche 4,5 ha / Architektur UTarchitects, Berlin/ 2.Preis/ 2012

Bingen Feuerwehrhaus, 2011

+++ Die Freiräume gliedern sich entsprechend ihrer Lage in einen urbanen Auftakt im Bereich des Haupteingangs der neuen Mehrzweckhalle und einen naturhaften Raum, der zwischen dem Gebäude und der angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzung vermittelt.

Ausloberin: Stadt Bingen am Rhein / begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 0,7 ha / 2011 / mit Anderhalten Architekten

Masterplan Changzhou, 2010

+++ Das Nebeneinander von Offenheit und Dichte, von Natur und Kultur prägen den Charakter des Wissenschafts- und Technologiezentrums. Beim Durchschreiten des Areals erlebt der Besucher eine Sequenz sich öffnender und sich wieder verengender Räume, die immer wieder neue Perspektiven, Aus- und Durchblicke bieten. Während die Hauscluster um Höfe gruppiert sind und stadtseitig parallel zu den Straßen liegen, sind sie längs der umgebenden Flußläufe und öffentlichen Parkflächen freier angeordnet; auf diese Weise wird das Technologiezentrum mit den attraktiven Freiräumen verzahnt. Im Gegensatz zum landschaftlichen Charakter im Inneren der Grundstücke steht der urbane Habitus der beiden aufeinander bezogenen öffentlichen Stadtplätze.

Ausloberin: Hundsun Tecnologies Inc. / eingeladener Realisierungswettbewerb /  Fläche 10 ha / 2010 / mit Behles & Jochimsen

 

Bismarckhöhe, Werder a.d. Havel, 4. Preis, 2010

+++ Durch die Lage der historischen Gebäude und der neuen Erweiterung gliedern sich die Freianlagen in vier verschiedene Bereiche. Der als Zufahrt dienende westliche Bereich wird zum repräsentativen Zugang mit breitem Vorplatz. Das Plateau ist nach Süden und Osten ausgerichtet. Der östliche Bereich ist mit der großen Stufenanlage zugleich der historische Hauptzugangsbereich und erschließt sowohl Ballsaal, Museum und Aussichtsturm als auch die neue Gastronomie. Im Süden ist der Übergang zu den angrenzenden Grundstücken terrassiert und inszeniert den Blick zur Altstadt.

Ausloberin: Stadt Werder (Havel) / begrenzt offener Realisierungswettbewerb /  Fläche 1,5 ha / 2010 / mit UT Architects

München Schwabing Klinikum, 2. Preis, 2008

+++ Die Mittelschiene mit zentralen Funktionen, dem Freiraum und sechs symmetrisch angeordneten, freistehenden, pavillonartigen Bettenhäuser mit ihren Gartenhöfen sind die wesentlichen Merkmale der Anlage. Die Wahrung der Ganzheitlichkeit der Anlage, der Erhalt der qualitätvollen Freiräume und des Pavilloncharakters der Bettenhäuser sind Hauptanliegen des Entwurfes.

Ausloberin: Städtisches Klinikum München GmbH / begrenzt offener Wettbewerb / 2008 / Fläche 4.000 qm / mit studioinges

Metabolon, Entsorgungszentrum Leppe, Engelskirchen, 2007

+++ Die mächtige Erhebung der ehemaligen Mülldeponie soll als künstlicher Berg inmitten der Naturlandschaft des Bergischen Landes erhalten bleiben, und zugleich eine Vielzahl verschiedener Funktionen aufnehmen, die wiederum einen Bezug zum ursprünglichen Nutzen des Gebietes aufweisen. Der Entwurf spürt dem Bild der Kulturlandschaft nach. Das heißt, einer Natur, deren strukturelle Vielfalt und harmonischer Zusammenhang wesentlich durch menschliche Eingriffe bedingt sind.

Ausloberin: Bergischer Abfallwirtschaftsverband BAV und Regionale 2010 Agentur / begrenzt offener Wettbewerb / 2007 / Fläche 45 ha / mit studioinges, Berlin