Gartenschau Eppingen 2021 | 1. Preis | 2016

 

Mit der regionalen baden-württembergischen Gartenschau 2021 ergreift die Stadt Eppingen die große Chance, wichtige Grün- und Erholungsstrukturen in der Stadt zu stärken und auszubauen. Der Bezug zum Wasser wird als bedeutende Standortqualität erlebbar gemacht. Den Altstadtkern umgebend entsteht ein Grünes Band, das die Stadt durchzieht und wichtige ökologische Rückzugs- und soziale Erholungsräume im Stadtgebiet anbietet. Über ein durchgängiges Wegeband können Anwohner und Besucher den Gewässerräumen entlang Hilsbach und Elsenz folgend vom Gartenpark an der Elsenz über das revitalisierte Schwanenareal zum neu gestalteten Bürgerpark und weiter zum Zusammenfluss der beiden prägenden Bäche gelangen. Gut akzentuierte Eingriffe respektieren dabei das hohe Potential des Ortes und nutzen die malerische Lage um Qualitäten zu schärfen.

Verfahren  nicht offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 | 1. Preis | 2016

Auslober   Stadt Eppingen | Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

Fläche   5,6 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Halina Hoppe | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Perspektive Adrian Calitz Berlin

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Natur in Wassertrüdingen 2019 | 1. Preis | 2014

 

Mit der regionalen bayerischen Gartenschau 2019 ergreift die Stadt Wassertrüdingen die große Chance, wichtige Grün- und Erholungsstrukturen in der Stadt zu stärken und auszubauen. Der namensgebende Bezug zum Wasser wird als bedeutende Standortqualität erlebbar gemacht. Zwischen dem Erhohlungsgebiet Baudenhardt im Norden der Stadt und dem Oettinger Forst im Süden ensteht ein Grünes Band, das die Stadt durchzieht und wichtige ökologische Rückzugs- und soziale Erholungsräume im Stadtgebiet anbietet. Über ein durchgängiges Wegeband können Anwohner und Besucher vom Landschaftspark an der ehemaligen Erddeponie über die behutsam erschlossene Kette der Klingenweiher und die historische Altstadt zu den neu gestalteten Flächen in die Auwiesen der Wörnitz gelangen. Gut akzentuierte Eingriffe respektieren dabei das hohe Potential des Ortes und nutzen die malerische Lage um Qualitäten zu schärfen.

Verfahren  offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2014

Auslober   Stadt Wassertrüdingen | Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH

Fläche   17,7 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Mareen Leek | Katrin Paczulla

Projekpartner   Perspektive Monokrom Hamburg

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Landesgartenschau Wangen im Allgäu 2024 | Anerkennung | 2013 - 2014

 

Der globale wirtschaftliche Wandel ist auch an Wangen nicht spurlos vorüber gegangen und hat dabei die große Brache der ERBA am heutigen Stadtrand zurückgelassen. Mit der Ausrichtung der baden-württembergischen Landesgartenschau 2024 stellt sich die Stadt Wangen ihrer Verantwortung, die zukünftige Stadtentwicklung positiv zu lenken und dabei wichtige Standortfaktoren im globalen Wettbewerb wie Wohn- und Lebensqualität, Ressourcenverbrauch und ein ökologischer Umgang mit den Naturgütern mit einzubeziehen, auszubauen und zu verbessern. Im südwestlichen Stadtgebiet entsteht mit dem vorliegenden Entwurf bis 2024 hochwertiger neuer Wohn- und Arbeitsraum, der die bestehenden Strukturen nutzt, integriert und weiter ausbaut. Das Wasser wird als Wohlfühlfaktor in das Stadtbild integriert und ökologisch aufgewertet. Neue und modernisierte Parkanlagen und Sportangebote bieten ausreichend Raum für Freizeit und Erhohlung. Wegebeziehungen werden ausgebaut und besser vernetzt. Ein geschlossenes Rundwegekonzept entlang der Argen und des Triebwerkkanals verknüpft zukünftig die Innenstadt mit den neuen Wohngebieten im Südwesten für Fußgänger und Radfahrer und bindet dabei die Natur-, Freizeit- und Erholungsangebote direkt mit an.  

Verfahren   einstufiger, offener landschaftsarchitektonischer und städtebaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | Anerkennung | 2014

Ausloberin   Große Kreisstadt Wangen im Allgäu

Fläche   57 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Anne Friede | Maike Nolte

Projekpartner   Architektur MONOArchitekten Berlin

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6. Hessische Landesgartenschau Bad Schwalbach 2018 | 2013

 

Die starken Veränderungen im Gesundheitswesen der letzten Jahrzehnte haben die Kurstadt Bad Schwalbach, sehr idyllisch im Taunus gelegen, vor große Herausforderungen bei der zukünftigen Entwicklung gestellt. Mit der Ausrichtung der Landesgartenschau ergreift die Stadt die Chance und stellt sich Ihrer Verantwortung neue Perspektiven aufzubauen. Dabei kann auf eine Grundlage an herausragender, kulturell bedeutender Kur- und Bäder-Architektur und Landschaftsarchitektur aufgebaut werden, die dem Ort einen sehr pittoresken Charakter verleihen. Die über Jahrhunderte geformten Parkanlagen in Rödel- und Menzebachtal bieten einen einmaligen Standortfaktor und ein hohes Potential um neue zukunftsweisende Nutzungsschwerpunkte herauszubilden. Beide Täler sollen sich wieder stärker miteinander verbinden und zu einer Parkerlebnislandschaft umgeformt werden, die das historische Erbe respektiert und vielfältige neue Angebote für alle Nutzergruppen integriert. Dies trägt auch dem veränderten Geist im Gesundheitswesen, weg von einer staatlichen Fürsorge hin zu einer mehr eigenverantwortlichen Gesunderhaltung Rechnung. 

Verfahren   einstufiger, offener landschaftsarchitektonischer und städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 2013

Ausloberin   Stadt Bad Schwalbach

Fläche   32 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Philipp Rösner | Maike Nolte

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Internationale Gartenausstellung 2017 Berlin | 2. Preis | 2013

 

Mit dem Gebiet rund um den Kienberg verfügt der Bezirk Marzahn-Hellersdorf und damit gesamt Berlin im Osten der Stadt über ein einzigartiges Potential. Die Internationale Gartenausstellung im Jahr 2017 will aus diesen Stärken schöpfen und im Rahmen einer gesamtstädtischen Perspektive hier eine Parkerlebnislandschaft entwickeln, welche zur Stärkung der innerstädtischen Freiräume insgesamt beiträgt und die beiden Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf stärker miteinander verknüpft. Die sehr vielfältigen und unterschiedlichen Qualitäten des Ortes ermöglichen dabei einen diversifizierten Umgang mit Natur und Grün, der weit über traditionelle Formen des Gärtnerns hinausgeht, aufzuzeigen. Im Mittelpunkt stehen dabei neben hochwertiger Gartenkunst und sinnlichem Naturerlebnis die Partizipation und Vernetzung der Akteure auf der Grundlage eines starken Dialogs zwischen den Kulturen.

Verfahren   nicht offener Realisierungswettbewerb nach RPW | 2. Preis | 2013

Ausloberin   Land Berlin vertreten durch die IGA Berlin 2017 GmbH  

Fläche   158 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader | Fabian Karle | Philipp Rösner | Maike Nolte | Antoine Fourrier

Projekpartner   Architektur UTArchitects Berlin | Bauingenieur SFB Saradshow Fischedick Berlin

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Landesgartenschau Apolda 2017 | 3. Preis | 2013

 

Ziel des Entwurfes für Herressener Promenade, die als Kernzone 2 zu bearbeiten war,  ist es, die Idee der Promenade(n) konsequent weiterzuentwickeln und zu qualifizieren. Die einzelnen „Parkbänder“ sollen gestärkt und der Fokus dabei vor allem auf das Promenadenband und das Wasser gelegt werden. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Neugestaltung des Vorplatzes zum Stadion und dem angrenzenden Freibad. In der Kernzone 1 , der Bahnhofstraße, werden durch gezielte städtebauliche Eingriffe und die Entwicklung einer bildhaften topographischen Struktur die einzelnen Teile zu einem zusammenhängenden städtischen Freiraum zusammengeführt. Die Durchlässigkeit und Aufenthaltsqualität sollen gestärkt und neue Angebote für Anwohner und Gäste geschaffen werden.

Verfahren   nicht offener Realisierungs- und Ideenwettbewerb | 3. Preis Kernbereich 2 | 2013

Ausloberin   Stadt Apolda

Fläche   34 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader | Maike Nolte | Philipp Rösner | Antoine Fourrier

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Stadtentwicklung Eutin 2016 | Ankauf | 2013

 

Mit dem Wettbewerb sollen in den drei wesentlichen Kernbereichen Seepark, Stadtbucht und dem Bauhofareal Grundsteine für eine identitätsstiftende nachhaltige Entwicklung gelegt werden. Mit der schrittweisen denkmalgerechten Instandsetzung des Schlossparks zur Landesgartenschau wird dieser zukünftig Teil eines neuen Grünrings rund um den Großen Eutiner See werden, der zugleich den Wohlfühlfaktor Wasser mehr in das erlebbare Stadtbild einbindet und Bezüge zwischen See und Zentrum stärkt. Das Profil der urbanen Stadtkante im Bereich Seepark und Stadtbucht soll dabei zukünftig stärker im Kontrast zu den Naturufern herausgestellt werden. Im Einklang mit den ökologisch wertvollen und für Schleswig-Holstein typischen Wallhecken wird die Knicklandschaft als verbindendes Thema zwischen See- und Naturpark ausgearbeitet. Dabei lenken und inszenieren die Knicke den Blick und wechseln zwischen weiten offenen Wiesen und intimen Grünräumen.

Verfahren   zweiphasiger nicht offener Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2008 | Ankauf | 2013

Ausloberin   Stadt Eutin

Fläche   16,6 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Fabian Karle | Antoine Fourrier

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Landesgartenschau 2020 Überlingen (D), 3.Preis, 2012

+++ Überlingen charakterisiert sich durch ein wechselvolles Spiel unterschiedlicher Uferabschnitte, die auch der „längsten Promenade am Bodensee“ verschiedene Charaktere verleihen. Hervorstechendes Merkmal sind dabei die „Einstülpungen“ der Häfen, die einzelne Abschnitte der Promenade definieren und eindeutige Stationen ausbilden. Am Mantelhafen beginnt die Promenade urban mit einer harten Kante, die sich über den Landungsplatz bis zur Grabenstraße und damit dem Ende Altstadt zieht. Der urbane Charakter soll in diesem Abschnitt mit einer offenen und befestigten Promenade bis zur Uferkante deutlicher herausgearbeitet werden. Eine Vielzahl an Kübelpflanzen vermittelt einen mediterranen Charakter. Durch Badgarten und Stadtpark am See verläuft die Promenade als Uferweg mit weicher Kante zum Wasser, unterbrochen vom Gondelhafen, an dem eine neue Wegeverbindung über die Bahnhofsstraße in den äußeren Stadtgraben angeboten wird. An der Therme verspringt die Promenade an die Bahnhofsstraße und soll dort als breiter Flanierweg bis zum Bahnhof Therme geführt werden. Mit dem neuen Bürgerpark bietet sich nun die Möglichkeit, die Promenade bis zur Sylversterkapelle zu verlängern.

Ausloberin: Stadt Überlingen mit Land Baden-Würtemberg / offener Wettbewerb mit Verhandlungsverfahren / Fläche 7,0 ha / Architektur Mono Architekten, Berlin/ 3.Preis/ 2012

Projektteam: Maik Böhmer / Gerd Holzwarth / Ulf Schrader / Steffen Klotz / Philipp Rösner

Konzeption Blumenhallenschau Internationale Gartenschau 2013 Hamburg (D), Engere Wahl, 2012

+++ Die Konzeption der Hallenschau zur igs Hamburg 2013 stellt die bedeutendsten Eigenschaften einer zyklisch wechselnden Pflanzenpräsentation in Innenräumen ins Zentrum der Gestaltung. Die Möglichkeit in einer Halle Pflanzen und Floristik zu zeigen, die witterungsbedingt und bedingt durch die verschiedenen Blühperioden kein- en dauerhaft bestehenden Aspekt im Freiraum bilden würden, lenkt den Blick auf die globalen, regionalen und ortsgebundenen Leistungen der Grünen Branche. Die oftmals große Entfernung zwischen den Produktionsorten und dem Verbraucher, die im Hintergrund nötige Logistik für Transport und Lagerung, die Vermarktung der Jahreszeiten in massenhaft nachgefragten Pflanzungen, all das gehört zum „Tor zur Welt“, zu Hamburg. Das Thema der Hallenschau ist der Hamburger Hafen mit seinen Reifekammern und dem Bananenterminal, die Stadt als Marktplatz mit der Blumengroßmarkthalle ebenso, wie die Region und ihre Produktionen im Baumschulland um Rellingen, die Obstkammern des Alten Landes und die Blumenproduktion der Vier- und Marschlande. Diese Sicht wird thematisch unterstützt durch die Lage der Blumenhalle in der „Welt der Häfen“ und den großen logistischen Aufwand, der sich in einem ununterbrochenen Auf- und Abbau der einzelnen Schauen widerspiegelt. Auf der Wilhelmsburger Elbinsel treffen mit dem Hafen und den bis in das igs 2013 Gelände reichenden Wasserwegen See- und Landwege au- feinander. Hier finden sich exotische Handelsgüter wie Kaffee, Banane und Kakao genauso wie regionale Produkte wie der Apfel ‚Finkenwerder Herbstprinz‘ und die Vierländer Freilandrosen. Produktion und Handel sind in Hamburg besonders innig verknüpft. Die Ausstellung zeigt diese Waren mit und nebeneinander und bietet damit ein stabiles Gerüst für die Produkte der einzelnen Landesverbände und Sonderschauen. So ist die Hallenschau zur igs 2013 in Hamburg nicht nur stark auf den Ort und seine Bedeutung in der Welt, sondern auch auf die Moderne Welt der den Globus umspannenden Grünen Flüsse bezogen. Die herausragende Stärke des Entwurfes ist es, diese Welt als ganzheitliche ästhetische Inszenierung zu zeigen, die ein weites Spannungsfeld zwischen der Ästhetik von Hafen, Handel und Transport und der Schönheit der Pflanze hervorhebt. So wächst die Hallenschau weit über die bisherigen Präsentationen einer „aus dem Kontext heraus gestanzten Landschaft mit Dach darüber“ hinaus und bildet den ästhetischen, kulturellen und zeitgemäßen Höhepunkt der Internationalen Gartenschau in Hamburg 2013.

Ausloberin: Internationale Gartenschau 2013 Hamburg GmbH / Mehrfachbeauftragung / Fläche 4.300 qm / mit Mark Krieger, Hamburg und UTArchitects, Berlin/ 2012

Projektteam: Maik Böhmer / Gerd Holzwarth / Steffen Klotz

Landesgartenschau 2015 Oelsnitz/Erzgeb. (D), 2011

+++ Das Gelände des ehemaligen Verschiebebahnhofs stellt aus heutiger Sicht eine landschaftsmorphologische Besonderheit dar und ist gleichzeitig ein bedeutendes Relikt der Oelsnitzer Industriegeschichte. Die künstliche Topographie des Bahngeländes schafft einen klaren Schnitt im Landschaftsraum und trennt die angrenzenden Räume deutlich voneinander. Gleichzeitig präsentiert sich der Raum, obwohl jahrelang brachliegend, mit einer besonderen eigenen Identität innerhalb des umgebenden landschaftlichen Gefüges. Die Teichwiesen sind das naturräumliche Gegenüber dieser künstlichen Topographie. Ziel des vorliegenden Entwurfes ist es, die vorhandenen landschafts- und naturräumlichen Qualitäten des Ortes nach innen zu stärken und durch Bezüge nach außen zu ergänzen, um eine Anbindung an den umgebenden Stadt- und Landschaftsraum herzustellen.

Ausloberin: Stadt Oelsnitz/Erzgeb. / begrenzt offener Realisierungswettbewerb / Fläche 15 ha / 2011

Landesgartenschau Bad Herrenalb 2017, ein 3. Preis, 2011

+++ Durch die Veränderungen im Verlauf und in der Ufergestaltung des Flüsschens Alb bildet das Gewässer einen neuen Fokus innerhalb der Stadt und wird zu einem durchgehend erlebbaren Band, welches die Stadträume und die gesamte Stadt besser an seine Umgebung anbindet. Dem neuen Band der Alb werden weitere Bänder zugeordnet, die zusammengeführt und miteinander verwoben, ein stabiles Grundgerüst für die weitere Entwicklung von Bad Herrenalb entstehen lassen. Dazu gehören das Promenaden- und das Parkband, das Band der Bewegung, das Band für Kultur und Sport und das Serviceband.

Ausloberin: Stadt Bad Herrenalb / offener Realisierungswettbewerb / Fläche 47 ha / 2011 / mit Sebastian Rhode

Landesgartenschau Lahr 2018, 2011

+++ Im Bereich des zukünftigen Geländes der Landesgartenschau befindet sich entsprechend mit der Kreuzung der Bundesstraßen B3 und B36/B415 eine starke Zäsur. Das Konzept für die Landesgartenschau 2018 schlägt ein grünes Band zwischen den bislang getrennten Bereichen der Stadt vor, und etabliert mit einer neuen, selbstverständlich eingeflochtenen Fußgängerbrücke eine qualitativ hochwertige und für die Lahrer Bevölkerung identitätstiftende Landmarke.

Ausloberin: Stadt Lahr und Land Baden-Württemberg / offener Realisierungswettbewerb / Fläche 37 ha / 2011

Bundesgartenschau Heilbronn 2019, Ankauf, 2011

+++ Heilbronn teilt mit vielen anderen Kommunen, die an wichtigen Binnenschifffahrtsstraßen gewachsen sind, die Besonderheit, dass die Uferbereiche in der Industrialisierung zu Randlagen der städtischen Entwicklung wurden. Die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 bietet die Gelegenheit, den Neckar und seinen Altarm zu attraktiven Naherholungsbereichen in der Stadt zu gestalten. Kernaussage des Entwurfes ist die Kreuzung einer städtebaulichen Ost-West-Achse zwischen der Altstadt und den westlich des Neckars liegenden Stadtteilen mit einer starken Nord-Süd-Grünverbindung. Dabei nutzt die neue Ost-West-Achse die Inseln Kraninsel, Hafenweiler und die große Neckarinsel als Trittsteine zwischen dem Neckar und dem Neckaraltarm. Aus der Bedeutung der Neckarinseln für die Stadtentwicklung entsteht das Thema des Inselarchipels, welches stringent sowohl die freiraumplanerische Neuordnung für die Nachnutzung, als auch die Motive der Bundesgartenschau entwickelt.

Ausloberin: BUGA Heilbronn 2019 GmbH / offener zweiphasiger Realisierungswettbewerb /  Fläche 40 ha / 2011 / mit UT Architects

Landesgartenschau "Natur in Alzenau 2015", 4. Preis, 2010

+++ Zwischen der renaturierten Kahl im Norden und Schulzentrum und Stadtpark „Hauckwald“ im Süden, der Seniorenresidenz im Osten und der Verlängerung des Dolmenwegs im Westen spannt sich ein Rundgang auf. Dieser Rundgang verbindet die beiden Kernbereiche des Energieparks und des Generationenparks und ist aus allen Richtungen zugänglich. Die Gesamtstruktur beider Hauptteile der Gartenschau ergibt sich aus einer Überlagerung der tradierten und regional prägenden Grundstücksteilungen. Die kleinteilige Struktur der schmalen handtuchartigen Grundstücke wird von den Schaugärten und Pflanzungen und den eingestreuten Sport- und Spielplätzen aufgenommen. Diese für die Landwirtschaft um Alzenau typische Struktur ist in beiden Gartenschauteilen durch ein Mäander erschlossen.

Ausloberin: Natur in Alzenau 2015 GmbH / offener Realisierungswettbewerb /  Fläche 5,3 ha / 2010

Landesgartenschau Tirschenreuth, 2013, 2009

+++ Die starke Konzentration der Altstadt und die Lage des Fischhofes lassen die Entwicklung der Stadt als Insel in der stiftländer Teichlandschaft erkennen. Mit der Neuanlage des Stadtteichs kehrt Tirschenreuth zu seinen historischen Wurzeln zurück. Der Entwurf stellt die ursprüngliche Anlage der Stadt und des Fischhofs als Insel durch rahmende grüne Bänder wieder her und verknüpft die bisher zusammenhangslosen Bereiche. Zwei grüne Rundgänge treffen sich am neuen Platz auf dem ehemaligen Schels-Areal. Der Grüngürtel um die Altstadt verbindet die neue städtische Kante am See mit den Mühlbühlanlagen und dem Gelände um St. Peter. Der zweite Rundweg führt am See entlang und schließt den Fischhof und den Haupteingang der Landesgartenschau mit ein.

Ausloberin: Natur in Tirschenreuth 2013 GmbH / offener Ideenwettbewerb /  Fläche 19,5 ha / 2009 / mit yellow z

Seepark Zülpich, Landesgartenschau 2014, 2009

+++ Der neue Seepark liegt im Überlappungsbereich zwischen Stadt- und stark geprägter Kulturlandschaft der Zülpicher Börde. Dabei stehen auf der einen Seite die Zeugnisse des Braunkohletaugebaus in Form vereinzelter künstlicher Seen und die großflächig ausgeprägte Parzellenstruktur der Ackerlandschaft. Zugunsten einer den See umspannenden Begehbarkeit wird eine parallel zum Ufer verlaufende Struktur punktuell mit Aussichtspunkten und Standorten am Wasser bespielt. Dazu werden die am nördlichen und westlichen Ufer entstehenden Zugänge der Seeterrasse und der Seebühne über ein Gelenk auf unterschiedlichen Ebenen miteinander verkoppelt. Durch die Ausformung und Materialität spielen ‚Bastion’, ‚Bug’ und ‚Hangterrasse’ mit der Landschaft, ohne sich in ihr aufzulösen.

Ausloberin: Landesgartenschau Zülpich GmbH / begrenzt offener Realisierungswettbewerb / Fläche 19  ha / 2009

Landesgartenschau Löbau, 2008

+++ Entlang der Löbauer Gewässer erzählt der Entwurf die Entwicklung der mittelalterlichen Stadt, ihre Bedeutung für die Nahrungsmittel- und Textilindustrie, die Industrialisierung und die Rückeroberung der Natur. Am Eingang auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik erfährt der Besucher die imposante geografische Situation als Spannungsbogen zwischen Stadt, Flusstal und Löbauer Berg. Über einen Absatz auf halber Höhe des Hanges erreicht man den Kaskadengang, der den Besucher an rauschenden Wasservorhängen vorbei auf das mittlere Niveau eines Aussichtsturmes führt.

Ausloberin: Freistaat Sachsen / begrenzt offener Wettbewerb / Fläche 30 ha / 2008 / mit studioinges

Grünprojekt 2013 Sigmaringen, Ankauf, 2007

+++ Angelehnt an den historischen Verlauf der Donau werden die Kernbereiche des Grünprojektes und die Innenstadt Sigmaringens durch eine mäandrierend, blühende Schleifenform verbunden. Fließend verbindet die blühende, alte Donau, die nördlich und südlich durch die neue Donau voneinander getrennten Teile des Geländes. Durch die Bespielung beider Uferzonen und ihre Verbindung mit einer temporären Brücke ergeben sich vielfältige Blickbeziehungen zu Stadt und Schloss.

Ausloberin: Stadt Sigmaringen / begrenzt offener Wettbewerb / 2007 / Fläche 10 ha / mit Annabau, Berlin

BUGA Koblenz 2011, 4. Preis, 2006

+++ Der Schwerpunkt der Planungen liegt bei der Ausgestaltung und baulichen Veränderung der drei definierten Kernbereiche Festung und Festungsplateau Ehrenbreitstein, Schloss mit seinen umliegenden Freianlagen und dem Blumenhof, direkt hinter dem Deutschen Eck gelegen. Ergänzend soll die Promenade am Konrad-Adenauer-Ufer und in Verlängerung die Augusta-Anlage ihrem verbindenden und zentralen Charakter entsprechend umfänglich restauriert, aktualisiert und typologisch geschärft werden.

Ausloberin: BUGA Koblenz 2011 GmbH / offener zweiphasiger Wettbewerb / 2006 / Fläche 30 ha / mit Topotek1 und Thilo Folkerts

BUGA Schwerin 2009, Garten am Marstall, 2. Preis, 2006

Während der Gartenschau führen zwei verschiedene Wege in den Teilbereich am Marstall. Innerhalb des Gartenschaugeländes gelangt man über einen Steg vom Ufergarten zu einer platzartigen Weitung am äußersten Ende des Geländes. Zusätzlich befindet sich am südlichen Flügel des Marstalls ein der Stadt zugeordneter Eingang zur Bundesgartenschau. Dort beginnt eine Blumengirlande, die den ganzen Uferweg umspielt und die Besucher durch die Parkräume führt.

Ausloberin: Bundesgartenschau Schwerin 2009 GmbH / Mehrfachbeauftragung / 2006 / Fläche 1.3 ha / mit Margret Benninghoff Landschaftsarchitekten und Annabau, Berlin