Wohngebiet an der Alten Landebahn Würzburg | 1. Preis (nach Überarbeitung) | 2013

 

Ziel ist es, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Landesgartenschau 2018 ein vielfältiges, attraktives und innovatives Wohngebiet im Wechselspiel zwischen Urbanität und Landschaft zu entwickeln. Der Entwurf fördert den Bezug des gesamten Quartieres zum Freiraum im Süden und inszeniert für die zukünftigen Bewohner durch spezielle Gestaltung der Dachlandschaft den Blickbezug zur Würzburger Altstadt, insbesondere zur Festung Marienburg. 

Verfahren   beschränkter Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW | 1. Preis (nach Überarbeitung) | 2013

Ausloberin   Stadtbau Würzburg GmbH

Fläche   1,00 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Philipp Rösner 

Projekpartner   Architektur blauraum Architekten Hamburg | Bauingenieur Assmann Beraten + Planen Hamburg

Projektstandort   DE | Würzburg >> GoogleMaps

Kunsthalle Mannheim (D), 2012

+++ Die Freiräume des Museums gliedern sich in die vier Bereiche Skulpturengarten, den Eingangsbereich auf dem Sockel im Nordwesten, den höher liegenden Skulpturenhof, sowie den tiefer liegenden Skulpturenhof im Südosten. Durch ihre Lage und Zugänglichkeit bilden diese Bereiche eine differenzierte Aufenthaltsqualität und zonieren den Raum zudem nach dem für die Präsentation nötigen Schutzwert der Exponate im Feiraum. Öffentliche, dem Museum zugeordnete, geschlossene und einsehbare Freiräume ermöglichen verschiedene Formen der Inszenierung und Darbietung. Der Eingangsbereich öffnet sich mit den Stufenanlagen nach Westen und Norden Friedrichsplatz und schafft mit einer Sitzkante als Fassung ein großzügiges Entrée mit viel Raum für die Außengastronomie. Optisch setzt sich der Raum durch den Pavillon hindurch im Skulpturenhof fort. Die aus dem städtischen Umfeld herausgehobene Lage des Hofes bietet eine geschützte und intime Atmosphäre für die Präsentation von Exponaten. Der im Südosten liegende Tiefhof ermöglicht über eine Ballustrade und den östlichen Zugang neue Perspektiven auf die Skulpturen. Während der Eingangsbereich mit den beiden Höfen durch die Materialität und Verbindung mit dem Sockel als Gebäudebestandteil gelesen wird, bleibt der Skulpturengarten als stabile, Fassung der Kunsthalle frei zugänglich und bindet das Museum an die umliegenden Quartiere und den Friedrichsplatz an. Dabei wird der erhaltenswerte Baumbestand in die Gestaltung mit einbezogen und nach Osten in von Bankelementen gefassten Rasenflächen zusammen gefasst. Im Süden wird der Freiraum in Fortführung der Anlieferung durch ein Wasserbecken zur Max-Hachenburg Schule abgegrenzt. Das Portal des Billingbaus und die bis ans Gebäude heran geführte Rasenfläche werden zum Hintergrund der in diesem Bereich ausgestellten Exponate. Zwischen der Rasenfläche und dem Wasserbecken bleiben der öffentlich Fahrradweg und Fußweg erhalten. Nach Westen öffnet sich der Garten zur Tattersallstraße, und der Baumbestand sowie die Neupflanzungen sind in das flächige Natursteinkleinsteinpflaster eingestreut.

Ausloberin: Stiftung Kunsthalle Mannheim / anonymer nichtoffener Wettbewerb mit verhandlungsverfahren / Fläche 1,3 ha / Architektur Kuehn Malvezzi, Berlin/ 2012

Erweiterung Museum Berggruen Skulpturengarten | 1. Preis | 2011

 

Der Entwurf nimmt die Struktur des historischen Freiraums innerhalb des Hofes wieder auf und bindet den Garten stärker an das Museum. Der Garten ist von Nord nach Süd in drei Teilbereiche gegliedert. Direkt an die Vorfläche zum Museum schließt ein Vegetationsstreifen an, der klar einen Übergang in den Garten definiert. Der mittlere Teil wird durch eine abgesenkte Rasenfläche bestimmt. Sie schafft für den Garten eine offene Mitte und ist Aufstellungsort für Skulpturen. Der südliche Teil wird von einer freien Strauchpflanzung bestimmt, die durch ihre Form und eine Höhenstaffelung die landschaftliche Kulisse des Gartens bildet. Als Rahmen für den gesamten Garten dienen vier streng geschnittene Heckenkörper aus Hainbuche, welche die Ecken des Gartens besetzen.

Verfahren   Verhandlungsverfahren mit integrierter Entwurfsaufgabe | 1. Preis | 2011

Ausloberin   Stiftung Preußischer Kulturbesitz vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Fläche   0,12 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader

Projekpartner   Architektur Kuehn Malvezzi Architekten Berlin

Projektstandort   DE | Berlin-Charlottenburg >> GoogleMaps

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Kreiskrankenhaus Tauberbischofsheim Neubau Psychiatrie | 1. Preis (nach Überarbeitung) | 2011

Wie der Neubau selbst, so ordnet auch der umgebende Freiraum das Gelände gemäß der sich ergebenden Blickbeziehungen und der landschaftlich topografischen Situation neu. Die dabei entstehende Struktur erfasst den gesamten Hang in einer landschaftlich parkartigen Geste und vermittelt so zwischen den neuen und alten Gebäudeteilen. Zentraler Freiraum ist die polygonale Struktur zwischen Wirtschaftshof und Dialysezentrum im Norden und dem Bildungszentrum im Süden. Dieses Gelände ermöglicht einen Rundgang, der durch Sichtfenster ins Tal der Tauber und durch großzügige Terrassen und Holzpodeste gegliedert ist. Der Einschub des auf Sitzhöhe befindlichen Holzdecks von Westen in den zwischen den Gebäudeflügeln liegenden Hof stellt ein qualitativ hochwertiges Möbel dar, welches zum Norden und Süden hin intimere Terrassenräume entstehen lässt, welche den Nutzungen der Psychiatrie zugeordnet sind.

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2008 | 1. Preis (nach Überarbeitung) | 2011

Ausloberin   KHMT Krankenhaus und Heime Main-Tauber GmbH

Fläche   1,00 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth

Projekpartner   Architektur v-architekten GmbH Köln

Projektstandort   DE | Tauberbischofsheim >> GoogleMaps

Erweiterung Richard-Wagner-Museum, Bayreuth, 2010

+++ Die Struktur der nördlichen Rasenflächen nimmt die ursprüngliche Intention des Parks auf, ohne dabei eine formale Rekonstruktion anzustreben. Die historische Kastanienallee soll durch sukzessive Nachpflanzung und Ersatz überalterter Bäume wieder hergestellt werden. Im direkten Umgriff des Hauses Wahnfried wird durch den Abriss der Verbindung zum Siegfriedhaus und den umgreifenden Rasen der frei gestellte Charakter der Villa wieder erfahrbar.

Ausloberin: Stadt Bayreuth / begrenzter Realisierungswettbewerb /  Fläche 1,3 ha / 2010 / mit Bruno Fioretti Marquez

Bismarckhöhe, Werder a.d. Havel, 4. Preis, 2010

+++ Durch die Lage der historischen Gebäude und der neuen Erweiterung gliedern sich die Freianlagen in vier verschiedene Bereiche. Der als Zufahrt dienende westliche Bereich wird zum repräsentativen Zugang mit breitem Vorplatz. Das Plateau ist nach Süden und Osten ausgerichtet. Der östliche Bereich ist mit der großen Stufenanlage zugleich der historische Hauptzugangsbereich und erschließt sowohl Ballsaal, Museum und Aussichtsturm als auch die neue Gastronomie. Im Süden ist der Übergang zu den angrenzenden Grundstücken terrassiert und inszeniert den Blick zur Altstadt.

Ausloberin: Stadt Werder (Havel) / begrenzt offener Realisierungswettbewerb /  Fläche 1,5 ha / 2010 / mit UT Architects

UNESCO Welterbe Luthersterbehaus Eisleben, 3. Preis, 2009

+++ Leitbild für den Vikariatsgarten bildet der Bezug auf das geistliche Erweckungserlebnis Luthers während eines Gewitters. Das Gelübde, sein Leben der Kirche zu widmen, wird abstrahiert zur Grundlage der Wegeführung. Erweckungsmythos und Sterbezimmer bilden die thematischen Klammern für die Vermittlung von Luthers Leben auf einem Rundgang der im Garten beginnt. Werden und Vergehen wird mit einer pflegeextensiven Schotterpflanzung thematisiert, welche den Überresten des alten Vikariats eine sich fortwährend kräftiger entwickelnde Pflanzung aus Gräsern und Wildstauden gegenüber stellt.

Ausloberin: Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt / begrenzt offener Realisierungswettbewerb / Fläche 0,32 ha / 2009 / mit Kuehn Malvezzi

München Schwabing Klinikum, 2. Preis, 2008

+++ Die Mittelschiene mit zentralen Funktionen, dem Freiraum und sechs symmetrisch angeordneten, freistehenden, pavillonartigen Bettenhäuser mit ihren Gartenhöfen sind die wesentlichen Merkmale der Anlage. Die Wahrung der Ganzheitlichkeit der Anlage, der Erhalt der qualitätvollen Freiräume und des Pavilloncharakters der Bettenhäuser sind Hauptanliegen des Entwurfes.

Ausloberin: Städtisches Klinikum München GmbH / begrenzt offener Wettbewerb / 2008 / Fläche 4.000 qm / mit studioinges