Groner Tor Göttingen | 4. Preis | 2016

 

Die Stadt Göttingen ergreift gemeinsam mit der Universität Göttingen und privatwirtschaftlichem Engagement die Chance die Flächen am historischen Groner Stadttor neu zu ordnen und den wichtigen Stadteingang städtebaulich zu schärfen. Gleichzeitig entsteht hier mit dem neuen 'Forum Wissen' am Standort des einstigen Naturhistorischen Museums ein öffentlicher Ort des Austauschs und der Kommunikation.
Bisher vor allem der Abwicklung von Verkehren und Lagerung vorbehaltenen Flächen werden durch eine Neustrukturierung so konzipiert das neben rein funktional- technischen Anforderungen auch der Wunsch nach Aufenthalt für die Besucher und Mitarbeiter sowie der nach Repräsentation erfüllt werden kann. 

Verfahren  nicht-offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 4. Preis | 2016

Auslober   Stadt Göttingen | in Kooperation mit Georg-August-Universität Göttingen | EBR Projektentwicklung GmbH

Fläche   2 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Halina Hoppe | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Perspektive Leon Giseke Berlin

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Mainzer Tor Miltenberg | 3. Preis | 2015

 

Die Stadt Miltenberg, malerisch gelegen an einer Main-Schleife in Unterfranken, sucht Antworten auf den Strukturwandel mit einer langfristig angelegten städtebaulichen Entwicklung. Teil dieser Strategie ist die Stärkung der Stadteingänge, so hier das historische Mainzer Tor imposant gelegen an einem Felshang mit Blick in das Main-Tal. Die neue Bebauung fasst den in der Vergangenheit fehlentwickelten Stadteingang und fügt ergänzende Funktionen als Museumsdepot in Kombination mit einem Jugendzentrum hinzu. Der Baukörper interagiert dabei auf eindrucksvolle Weise mit der umgebenden Felskulisse und wird zur bespielbaren Skupltur.

Verfahren  nicht offener einphasiger interdisziplinärer baulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 3. Preis | 2015

Auslober   Stadt Miltenberg | Stadtbauamt

Fläche   1,1 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle

Projekpartner   Architektur MONO Architekten Berlin

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Tank- und Rastanlage BAB A71 Leubinger Fürstenhügel | 1. Preis | 2015

 

Im Rahmen des weiteren Ausbaus der Bundesautobahn A71 zwischen Erfurt und Sömmerda entsteht auf Höhe der Ortschaft Stödten eine Tank- und Rastanlage die den namensgebenden 'Leubinger Fürstenhügel' als Grabstätte aus der Bronzezeit integriert. Die Integration dieser bedeutenden Archäologie ist besondere Herausforderung bei der Gestaltung, mit der sich das Vorhaben für die Internationalen Bauausstellung Thüringen 2019 qualifizieren möchte.

Verfahren  offener einphasiger interdisziplinärer baulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2015

Auslober   DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH | mit Internationale Bauausstellung Thüringen GmbH

Fläche   36,8 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek | Rachel Subtil

Projekpartner   Architektur MONO Architekten Berlin | Kommunikationsdesign Das Moment Wuppertal

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Erweiterung Bundesamt für Justiz Bonn | Anerkennung | 2014

 

Das Bundesamt für Justiz in Bonn will den Gebäudebestand auf der Liegenschaft erweitern. Die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der Freiflächen wird dabei konsequent erhöht. Vom Hof vor dem Haupteingang führt eine barrierefreie Rampe in den Garten am Rhein. Auch vom Erweiterungsbau wird ein zusätzlicher Zugang in den Garten zum Rhein geschaffen. Der Garten selber wird stärker an der Ausrichtung  der Gebäude orientiert und erhält einen neuen Balkon zum Rhein auf voller Grundstückslänge, dessen Ausgangspunkt die sanierte Pergola ist. Das Herz des Gartens bildet eine streng gefasste Rasenfläche auf welcher der Erweiterungsbau ruht. Bänke laden zum Verweilen ein. Die Wegeführung erlaubt einen Spaziergang als Rundweg. Der vollständig umschlossene Hof erhält einen stärker repräsentativen Charakter und wird so auch in seiner Aufenthaltsqualität gestärkt. Auch die Höfe an den Zufahrten werden gestalterisch aufgewertet und der reine Stellplatzcharakter abgemildert. Der Garten zur Adenauerallee bleibt in seinem  Charakter erhalten.

Verfahren   begrenzt offener einphasiger interdisziplinärer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | Anerkennung | 2014

Auslober   Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vertreten durch | Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Fläche   3,2 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader

Projekpartner   Architektur Pape + Pape Architekten Kassel

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Dokumentation Obersalzberg | 3. Preis | 2014

 

Die Dokumentation Obersalzberg befindet sich zur Zeit in einem auf den historischen Grundmauern des Gästehauses "Hoher Göll" errichteten Gebäude. Die hohen Besucherzahlen erfordern nun eine deutliche Ausweitung der Flächen für allgemeine Besucherbereiche, Ausstellungen, Bildungsangebote für Schulklassen u.v.m. Der Neubau der Dokumentation wird der Landschaft nicht als freistehendes Gebäude hinzugefügt. Stattdessen funktionieren die drei Baukörper wie überbreite Stützmauern entlang des Weges vom Parkplatz zum Berghofgelände; teilweise legt sich der Hang darüber. Der Freiraum ist als lineares System lesbar, das die unterschiedlichen Bereiche und Gebäude der Dokumentation miteinander verbindet und gleichzeitig thematischer Teilabschnitt des Carl- von- Linde- Höhenwanderwegs ist. Durch Aufweitungen des befestigten Weges entstehen attraktive Aufenthaltsbereiche, an denen ausgewählte Informationen über die historischen Nutzungsebenen des Geländes gezeigt werden.

Verfahren   offener zweiphasiger Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 | 3. Preis | 2014

Auslober   Freistaat Bayern | Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat | Staatliches Bauamt Traunstein

Fläche   2 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle 

Projekpartner   Locke Lührs Architektinnen Dresden

Projektstandort   DE | Berchtesgaden >> GoogleMaps

Neubau Deutscher Wetterdienst Potsdam | 1. Preis | 2013 - 2014

 

Die Niederlassung des Deutschen Wetterdienstes ist als Gebäudetypologie konzipiert, die mit einer Struktur aus versetzen Baukörpern die Länge des Grundstücks ausnutzt und sich raumbildend zu den angrenzenden Freiräumen öffnet. Im Mittelpunkt steht die Etablierung eines gleichsam funktionalen und gestalterisch hochwertigen Gebäudeensembles, das die maßstäbliche Einbettung in die Umgebung und den unmittelbaren Bezug zum angrenzenden dichten Baumbestand garantiert. Der Wetterboulevard verbindet durch das Gebäude hindurch alle Außenräume miteinander: Den Vorplatz, den Pausenhof und die Messfelder. Der Vorplatz hat eine in Streifen aufgelöste Pflasterstruktur, in die Rasenflächen und Wasserrinnen eingearbeitet sind. Die Wasserrinnen haben einen schrägen Boden und einen veränderbaren Wasserstand, wodurch sich die Wasserlänge in der Rinne durch die Menge der Befüllung verändern lässt. Jede Rinne zeigt einen anderen Wettermesswert an (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windstärke) - so werden die Wasserrinnen zu einer präzise lesbaren Wetterstation. Sitzgelegenheiten und die eingestreuten Bestandsbäume machen den Vorplatz zu einem attraktiven Treffpunkt. Schaumessobjekte werden dezent in die Platzgestaltung integriert. 

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2014

Ausloberin   Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, vertreten durch den Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Fläche   3,1 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Fabian Karle

Projekpartner   Architektur UT Architects Berlin |  Ruf + Partner Architekten Berlin | Töpfer Bertuleit Architekten Berlin

Projektstandort   DE | Potsdam >> GoogleMaps

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Zentralbibliothek der Technischen Universität Chemnitz | 2. Preis | 2013

 

Das Gebäude der Alten Aktienspinnerei besitzt kraft seiner solitären Lage und schieren Dimension die Voraussetzun- gen, ordnend auf sein Umfeld auszustrahlen. Indem diese inhärente Qualität genutzt wird, kann das Umfeld durch minimale, zielgenaue Ergänzungen neu strukturiert werden. Zwischen St. Petri und der Ak- tienspinnerei wird ein Raum aufgespannt, der durch die axiale Ausrichtung einerseits und die breite Schaufront der Spinnerei andererseits charakterisiert ist. Die Symmetrie wird damit als städtebauliches Ordnungsprinzip wirksam und setzt sich gleichsam in der Anlage und inneren Durchbildung des Spinnereigebäudes fort. Sie wird zum generativen Element, aus dem sich alle Teile des Entwurfs ableiten. Das Ensemble der drei frei ste- henden Baukörper bildet zu- sammen mit dem Hauptgebäude der TU Chemnitz die Keimzelle eines Campus, der sich über einen gemeinsamen Freiraum konstituiert: südlich der Georgstraße der landschaftliche Schillerplatz, nördlich der neue Bibliotheksplatz. Die befestigte Fläche nimmt dabei in etwa die Proportionen des benachbarten Theaterplatzes auf und ist gefasst durch Sitzkanten, die zum Verweilen einladen.

Verfahren   nicht offener städtebaulicher Ideen- und baulicher Realisierungswettbewerb | 2. Preis | 2013

Ausloberin   Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement

Fläche   3,4 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Philipp Rösner

Projektpartner   Architektur Kuehn Malvezzi Architekten Berlin

Projektstandort   DE | Chemnitz >> GoogleMaps

Archäologisches Besucherzentrum Petriplatz | Anerkennung | 2012

 

An einem der Ursprungsorte von Berlin, dem historischen Kernbereich von Alt-Cölln, ein Achäologisches Besucherzentrum zu bauen, bietet die einmalige Gelegenheit, den Besuchern unmittelbar am Petriplatz die Vermittlung der Erforschung von Geschichte auf Basis von archäologischen Quellen in und an einem Gebäude zu veranschaulichen. Neben den gestalterischen und funktionalen Ansprüchen an das Gebäude ist es wichtig, eine klare Haltung im unmittelbaren städtebaulichen Kontext am Petriplatz zu artikulieren und dem Archäologischen Besucherzentrum eine seiner Bedeutung für die Stadt entsprechende Präsenz im Stadtraum zu geben.

Verfahren   nichtoffener einstufiger Realisierungswettbewerb | Anerkennung | 2012

Ausloberin   Land Berlin vertreten durch Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Fläche   0,35 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Philipp Rösner

Projekpartner   Architektur Nieto Sobejano Arquitectos Madrid Berlin

Projektstandort   DE | Berlin >> GoogleMaps

Neubau Gesamtschule Nippes Ossietzkystraße Köln | 2.Preis | 2012

 

Das Konzept greift die Idee einer "Schule im Park" auf. Drei Volumen werden im Grünraum platziert. Die Anordnung der drei Bausteine folgt der sorgfältigen Analyse der örtlichen Gegebenheit und den komplexen Anforderungen der Aufgabe. Die versetzte spielerische Anordnung im Park erzeugt angenehm proportionierte und übersichtliche Außenräume mit hoher Aufenthaltsqualität.

Verfahren   zweiphasig begrenzter anonymer Realisierungswettbewerb | 2.Preis | 2012

Ausloberin   Gebäudewirtschaft der Stadt Köln

Fläche   1,4 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth

Projekpartner   Architektur v-architekten Köln

Projektstandort   DE | Köln-Longerich >> GoogleMaps

Kunsthalle Mannheim (D), 2012

+++ Die Freiräume des Museums gliedern sich in die vier Bereiche Skulpturengarten, den Eingangsbereich auf dem Sockel im Nordwesten, den höher liegenden Skulpturenhof, sowie den tiefer liegenden Skulpturenhof im Südosten. Durch ihre Lage und Zugänglichkeit bilden diese Bereiche eine differenzierte Aufenthaltsqualität und zonieren den Raum zudem nach dem für die Präsentation nötigen Schutzwert der Exponate im Feiraum. Öffentliche, dem Museum zugeordnete, geschlossene und einsehbare Freiräume ermöglichen verschiedene Formen der Inszenierung und Darbietung. Der Eingangsbereich öffnet sich mit den Stufenanlagen nach Westen und Norden Friedrichsplatz und schafft mit einer Sitzkante als Fassung ein großzügiges Entrée mit viel Raum für die Außengastronomie. Optisch setzt sich der Raum durch den Pavillon hindurch im Skulpturenhof fort. Die aus dem städtischen Umfeld herausgehobene Lage des Hofes bietet eine geschützte und intime Atmosphäre für die Präsentation von Exponaten. Der im Südosten liegende Tiefhof ermöglicht über eine Ballustrade und den östlichen Zugang neue Perspektiven auf die Skulpturen. Während der Eingangsbereich mit den beiden Höfen durch die Materialität und Verbindung mit dem Sockel als Gebäudebestandteil gelesen wird, bleibt der Skulpturengarten als stabile, Fassung der Kunsthalle frei zugänglich und bindet das Museum an die umliegenden Quartiere und den Friedrichsplatz an. Dabei wird der erhaltenswerte Baumbestand in die Gestaltung mit einbezogen und nach Osten in von Bankelementen gefassten Rasenflächen zusammen gefasst. Im Süden wird der Freiraum in Fortführung der Anlieferung durch ein Wasserbecken zur Max-Hachenburg Schule abgegrenzt. Das Portal des Billingbaus und die bis ans Gebäude heran geführte Rasenfläche werden zum Hintergrund der in diesem Bereich ausgestellten Exponate. Zwischen der Rasenfläche und dem Wasserbecken bleiben der öffentlich Fahrradweg und Fußweg erhalten. Nach Westen öffnet sich der Garten zur Tattersallstraße, und der Baumbestand sowie die Neupflanzungen sind in das flächige Natursteinkleinsteinpflaster eingestreut.

Ausloberin: Stiftung Kunsthalle Mannheim / anonymer nichtoffener Wettbewerb mit verhandlungsverfahren / Fläche 1,3 ha / Architektur Kuehn Malvezzi, Berlin/ 2012

Erweiterung und Umbau Campe-Gymnasium, Holzminden (D), 2. Preis, 2012

+++ Das Campe Gymnasium in Holzminden ist derzeit auf zwei verschiedene Standorte aufgeteilt und besteht neben dem Hauptgebäude aus mehreren Baukörpern, die an beiden Standorten in den letzten 30 Jahren errichtet wurden. Durch die Zusammenlegung der Standorte und neue technische Anforderungen wird ein großer Neubau erwartet, welcher einen Großteil der Fläche einnimmt. Die Lage der Gebäudeteile zwischen Billerbeck und Wilhelmstrasse, sowie die Übergänge zum nördlich gelegenen Sportplatz legen eine axiale Gliederung des Freiraums nahe. Diese wird durch Belagwechsel, mit Bänken gefassten Raseninseln und Spielflächen erreicht. Die bestehende Baumreihe zwischen den beiden Strassen wird gelockert und landschaftlich einbezogen. Die neue Mensa erhält im Osten eine eigene Freifläche, die an den neu angelegten Schulgarten angrenzt. Entlang der Wilhelmsstrasse wird eine Kiss-and-drop Zone angelegt.

Ausloberin: Landkreis Holzminden / begrenzt offener Realisierungswettbewerb / Fläche 2 ha / Architektur Hascher Jehle, Berlin/ 2012

St Gallen Kulturplatz, 2. Preis, 2012

+++ Der von den Bürgern als Kulturplatz bezeichnete Bereich ist derzeit ledigleich ein Strassenraum zwischen Stadttheater und Tonhalle. Der Entwurf definiert daher einen neuen Platz mit einer starken Aufenthaltsqualität im Verlauf der Museumsstrasse. Die zugrunde liegende Idee einer Platztektonik ergibt sich aus dem Zusammentreffen funktional und ästhetisch unterschiedlicher Flächen zwischen der Tonhalle und dem Stadttheater. Die gegeneinander versetzten Winkel der einzelnen Flächen führen beim Aufeinandertreffen zu einem Bruch welcher die Kontur des Stadttheaters nachzeichnet.

Ausloberin: Stadt St. Gallen / begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 0,9 ha / 2011

Erweiterung Museum Berggruen Skulpturengarten | 1. Preis | 2011

 

Der Entwurf nimmt die Struktur des historischen Freiraums innerhalb des Hofes wieder auf und bindet den Garten stärker an das Museum. Der Garten ist von Nord nach Süd in drei Teilbereiche gegliedert. Direkt an die Vorfläche zum Museum schließt ein Vegetationsstreifen an, der klar einen Übergang in den Garten definiert. Der mittlere Teil wird durch eine abgesenkte Rasenfläche bestimmt. Sie schafft für den Garten eine offene Mitte und ist Aufstellungsort für Skulpturen. Der südliche Teil wird von einer freien Strauchpflanzung bestimmt, die durch ihre Form und eine Höhenstaffelung die landschaftliche Kulisse des Gartens bildet. Als Rahmen für den gesamten Garten dienen vier streng geschnittene Heckenkörper aus Hainbuche, welche die Ecken des Gartens besetzen.

Verfahren   Verhandlungsverfahren mit integrierter Entwurfsaufgabe | 1. Preis | 2011

Ausloberin   Stiftung Preußischer Kulturbesitz vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Fläche   0,12 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader

Projekpartner   Architektur Kuehn Malvezzi Architekten Berlin

Projektstandort   DE | Berlin-Charlottenburg >> GoogleMaps

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Arndtgymnasium Berlin, 2011

+++ Die bandartige Öffnung der Höfe und der breite Umlauf um die Gebäude bilden einen Rahmen, welcher Alt- und Neubau miteinander verbindet und wichtige Bezüge der Gebäude zum Freiraum stärkt. Verbindend wirkt das Thema der Baumrundbänke, welche den wertvollen Baumbestand inszenieren und durch eine Asphaltbemalung ineinander verschlungener Kreise die beiden Höfe gestalterisch verbinden.

Ausloberin: BA Steglitz-Zehlendorf von Berlin / begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 2 ha / 2011 / mit Behles & Jochimsen

Kreiskrankenhaus Tauberbischofsheim Neubau Psychiatrie | 1. Preis (nach Überarbeitung) | 2011

Wie der Neubau selbst, so ordnet auch der umgebende Freiraum das Gelände gemäß der sich ergebenden Blickbeziehungen und der landschaftlich topografischen Situation neu. Die dabei entstehende Struktur erfasst den gesamten Hang in einer landschaftlich parkartigen Geste und vermittelt so zwischen den neuen und alten Gebäudeteilen. Zentraler Freiraum ist die polygonale Struktur zwischen Wirtschaftshof und Dialysezentrum im Norden und dem Bildungszentrum im Süden. Dieses Gelände ermöglicht einen Rundgang, der durch Sichtfenster ins Tal der Tauber und durch großzügige Terrassen und Holzpodeste gegliedert ist. Der Einschub des auf Sitzhöhe befindlichen Holzdecks von Westen in den zwischen den Gebäudeflügeln liegenden Hof stellt ein qualitativ hochwertiges Möbel dar, welches zum Norden und Süden hin intimere Terrassenräume entstehen lässt, welche den Nutzungen der Psychiatrie zugeordnet sind.

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2008 | 1. Preis (nach Überarbeitung) | 2011

Ausloberin   KHMT Krankenhaus und Heime Main-Tauber GmbH

Fläche   1,00 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth

Projekpartner   Architektur v-architekten GmbH Köln

Projektstandort   DE | Tauberbischofsheim >> GoogleMaps

Bingen Feuerwehrhaus, 2011

+++ Die Freiräume gliedern sich entsprechend ihrer Lage in einen urbanen Auftakt im Bereich des Haupteingangs der neuen Mehrzweckhalle und einen naturhaften Raum, der zwischen dem Gebäude und der angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzung vermittelt.

Ausloberin: Stadt Bingen am Rhein / begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 0,7 ha / 2011 / mit Anderhalten Architekten

Hugo-Junkers-Park, Mönchengladbach-Rheydt, ein 2. Preis, zur Überarbeitung, 2011

+++ Mit der Qualifizierung der Freiflächen im Umfeld des Pahlke-Stadtbades wird eine für Rheydt wertvolle zentrumsnahe Grün- und Parkanlage geschaffen. Ziel des Entwurfes ist es, die bestehenden Bildungseinrichtungen und das Stadtbad in eine Struktur aus differenzierten Teilräumen mit großer Aufenthaltsqualität und eigenem Charakter einzubinden. Dazu werden die Parkkanten geschärft und zugleich eine Strukturierung des Wettbewerbsgebietes erreicht. Die räumliche Struktur und Materialverwendung tragen dabei zu einer harmonisch zeitgenössischen Interpretation des Ortes bei.

Ausloberin: Stadt Mönchengladbach/ begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 4 ha / 2011

Erschließung der Residenz und Neugestaltung der Hofstraße Würzburg, 2010

+++ Die Wegeverbindung von Dom und Residenz wird durch die Rhythmisierung der an ihr aufgreihten Platzräume gestärkt. So stellt sich die Verbindung sowohl linear im Element eines breiten Bandes dar, als auch in den drei wichtigen Plätzen, dem Residenzplatz, dem Mönusplatz und dem Paradeplatz. Die Ausgestaltung des Paradeplatzes als zusammenhängender Platzbereich mit Brunnen und Bankelementen hebt den Dom als städtisches Pendant zur Residenz hervor und stärkt die Beziehung zwischen beiden Orten. Zugleich reiht sich der Paradeplatz in eine Folge städtischer Plätze und Freiräume, die wie der Residenzplatz (Frankoniabrunnen), der Mönusplatz (Chronosbrunnen), Sternplatz und Beim Grafeneckart (Vierröhrenbrunnen) durch Brunnen aus dem Stadtbild hervorgehoben werden.

Ausloberin: Stadt Würzburg / begrenzter Realisierungswettbewerb /  Fläche 2,5 ha / 2010 / mit UT Architects

Erweiterung Richard-Wagner-Museum, Bayreuth, 2010

+++ Die Struktur der nördlichen Rasenflächen nimmt die ursprüngliche Intention des Parks auf, ohne dabei eine formale Rekonstruktion anzustreben. Die historische Kastanienallee soll durch sukzessive Nachpflanzung und Ersatz überalterter Bäume wieder hergestellt werden. Im direkten Umgriff des Hauses Wahnfried wird durch den Abriss der Verbindung zum Siegfriedhaus und den umgreifenden Rasen der frei gestellte Charakter der Villa wieder erfahrbar.

Ausloberin: Stadt Bayreuth / begrenzter Realisierungswettbewerb /  Fläche 1,3 ha / 2010 / mit Bruno Fioretti Marquez

Erweiterung Kleistmuseum Franfurt (Oder), Ankauf, 2010

+++ Die Freiräume sind einerseits durch ihre Längsausrichtung zwischen Marktplatz und Museumsbauten charakterisiert, andererseits stehen sie der vor kurzer Zeit gebauten Allee gegenüber, welche den Marktplatz mit der Friedensglocke verbindet. Die Südseite der Straße betont die lineare Ausrichtung in einer Folge von höher gelegenen Raseninseln und schafft durch den geringen Höhenunterschied zwischen Rasen und Fußweg einen den Wohngebäuden zugeordneten Bereich. Landschaftlich eingestreute Baumpflanzungen stärken zudem die intimere Atmosphäre im Vergleich zur nördlichen öffentlichen und repräsentativen Allee. Die rhythmische Folge der Inseln, die in ihrer Breite variieren, führt von Westen zum Vorplatz des Museums, welcher die Bewegungsrichtung keilförmig zum Eingang des Museumsneubaus lenkt.

Ausloberin: Stadt Frankfurt (Oder) / begrenzt offener Realisierungswettbewerb /  Fläche 0,57 ha / 2010 / mit Kuehn Malvezzi