Buttermarkt und Hafen Elmshorn | 1. Preis | 2016

 

Mit der Um- und Neugestaltung des Bereiches rund um den Hafen und den Buttermarkt aktiviert die Stadt Elmshorn einen wesentlichen Baustein im Stadtgefüge und begegnet damit aktiv den Folgen des Strukturwandels. Bisher vor allem der Abwicklung von Verkehren vorbehaltene Flächen und Brachen werden als wertvolle innerstädtische Freiräume für die Bewohner und Besucher der Stadt zurück gewonnen und zeitgemäß aufgewertet. Verkehre werden neu geordnet. Es entsteht ein attraktiver Auftakt und ein Entrée in die Stadt. Raumkanten und Platzabfolgen werden sichtbar, die im Moment optisch verloren gegangen sind. Die bisher gefühlte Rückseite am Fluss, der Krückau, als historische Grenze, wird in die Mitte genommen und daraus eine neue Schauseite der Stadt generiert. Das Wasser bietet eine hohe Anziehungskraft und trägt maßgeblich zur Atmosphäre des Ortes bei. Es wächst zusammen, was der Fluss bisher trennte.

Verfahren  offener zweiphasiger städtebaulich- freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2016

Auslober   Stadt Elmshorn | vertreten durch Sanierungsträger BIG Städtebau GmbH

Fläche   7 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Halina Hoppe | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Städtebauliche Beratung UmbauStadt Berlin | Perspektive Philipp Obkircher Berlin

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Groner Tor Göttingen | 4. Preis | 2016

 

Die Stadt Göttingen ergreift gemeinsam mit der Universität Göttingen und privatwirtschaftlichem Engagement die Chance die Flächen am historischen Groner Stadttor neu zu ordnen und den wichtigen Stadteingang städtebaulich zu schärfen. Gleichzeitig entsteht hier mit dem neuen 'Forum Wissen' am Standort des einstigen Naturhistorischen Museums ein öffentlicher Ort des Austauschs und der Kommunikation.
Bisher vor allem der Abwicklung von Verkehren und Lagerung vorbehaltenen Flächen werden durch eine Neustrukturierung so konzipiert das neben rein funktional- technischen Anforderungen auch der Wunsch nach Aufenthalt für die Besucher und Mitarbeiter sowie der nach Repräsentation erfüllt werden kann. 

Verfahren  nicht-offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 4. Preis | 2016

Auslober   Stadt Göttingen | in Kooperation mit Georg-August-Universität Göttingen | EBR Projektentwicklung GmbH

Fläche   2 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Halina Hoppe | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Perspektive Leon Giseke Berlin

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Gartenschau Eppingen 2021 | 1. Preis | 2016

 

Mit der regionalen baden-württembergischen Gartenschau 2021 ergreift die Stadt Eppingen die große Chance, wichtige Grün- und Erholungsstrukturen in der Stadt zu stärken und auszubauen. Der Bezug zum Wasser wird als bedeutende Standortqualität erlebbar gemacht. Den Altstadtkern umgebend entsteht ein Grünes Band, das die Stadt durchzieht und wichtige ökologische Rückzugs- und soziale Erholungsräume im Stadtgebiet anbietet. Über ein durchgängiges Wegeband können Anwohner und Besucher den Gewässerräumen entlang Hilsbach und Elsenz folgend vom Gartenpark an der Elsenz über das revitalisierte Schwanenareal zum neu gestalteten Bürgerpark und weiter zum Zusammenfluss der beiden prägenden Bäche gelangen. Gut akzentuierte Eingriffe respektieren dabei das hohe Potential des Ortes und nutzen die malerische Lage um Qualitäten zu schärfen.

Verfahren  nicht offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 | 1. Preis | 2016

Auslober   Stadt Eppingen | Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

Fläche   5,6 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Halina Hoppe | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Perspektive Adrian Calitz Berlin

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Westlicher Promenadenring Dresden | 2. Preis | 2016

 

Mit der Umsetzung einer Neugestaltung des westlichen Promenadenringes zwischen dem Postplatz und der Budapester Straße rückt die Stadt Dresden ihrem Wunsch ein Stück näher, verloren gegangene Raumelemente des historisch barocken Stadtgefüges neu entstehen zu lassen. Im Vordergrund steht dabei die übergeordnete Idee auf städtebaulicher Ebene, dem historischen Altstadtkern eine ablesbare Begrenzung, im Verlauf der einstigen Befestigungsanlagen, zu verleihen und einen geschlossenen Ring auszugestalten. Für die Wahrnehmbarkeit aus der Nutzerperspektive ist dabei die angenehme, wohl proportionierte Ausdetaillierung des jeweiligen Ringraumes im menschlichen Maßstab von Bedeutung. Der qualitativ hochwertig gestaltete Ring soll damit auch als Katalysator für weitere städtebaulich-wirtschaftliche Prosperität dienen und wichtige ökologische Funktionen erfüllen.    

Verfahren  nicht offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 2. Preis | 2016

Auslober   Stadt Dresden

Fläche   2,5 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Perspektive Monokrom Hamburg

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Dionysiusplatz Krefeld | Anerkennung | 2016

 

Mit dem herausragenden Kulturdenkmal der St. Dionysius Kirche verfügt die Stadt Krefeld über ein das Stadtzentrum prägendes und weit darüber hinaus bekanntes Bauwerk. Die umgebenden Freiflächen des Dionysiusplatzes werden in Ihrer Ausgestaltung dieser Bedeutung nicht gerecht. Der Platz verfügt trotz des sehr markanten Bauwerks nur über geringe Aufenthaltsqualität. Die Flächen sind stark zergliedert und zusammenhangslos. Wichtige Blickbezüge werden durch die Baumstellung geradezu negiert. Man gewinnt den Eindruck, als wolle man das historische Monument ‚verstecken’. Ziel des Entwurfes ist es, dem Kirchenbau einen angemessenen, offen und klar strukturierten Freiraum zuzuweisen, der die Bedeutung des Bauwerks würdigt und dieses als sich selbstbewusst präsentierenden Attraktor für das Stadtzentrum aktiviert. Es entsteht ein lebendiger Platz im Herzen von Krefeld, der für alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen attraktiv und nutzbar ist.

Verfahren  nicht offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | Anerkennung | 2016

Auslober   Stadt Krefeld

Fläche   7.400 qm

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek | Halina Hoppe | Franziska Albrecht

Projekpartner   Perspektive Adrian Calitz Berlin

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Neustädter Kirchplatz Einbeck | 1. Preis | 2016

 

Mit der Um- und Neugestaltung des Neustädter Kirchplatzes aktiviert die Stadt Einbeck einen raren innerstädtischen Freiraum im historisch dichten Stadtgefüge und korrigiert damit Fehlentwicklungen die das einmalige historische Erbe der Baukunst auch für nachfolgende Generationen sichern und erhalten. Bisher vor allem der Abwicklung von Verkehren vorbehaltene Flächen, in Auslegung eines überkommenen, die Historie des Ortes negierenden Verständnisses der Stadtplanung gestaltet, werden als wertvolle innerstädtische Freiräume für die Bewohner und Besucher der Stadt zurück gewonnen, zeitgemäß aufgewertet und wieder in ihren räumlich-historischen Bezug gesetzt. Verkehre werden neu geordnet. Es entsteht ein attraktiver Aufenthaltsbereich im Herzen der Neustadt. Ein Platz wird wieder sichtbar, der im Moment optisch verloren gegangen ist.    

Verfahren  nicht offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2016

Auslober   Stadt Einbeck

Fläche   0,8 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Architektur Pavillon Herbert Hussmann Architekten Berlin | Verkehrsplanung Hoffmann Leichter Ingenieure Berlin | Perspektive Monokrom Hamburg

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Areal Kronenrain Neuenburg am Rhein | 1. Preis | 2016

 

Die Stadt Neuenburg am Rhein wird im Jahr 2022 die Landesgartenschau Baden-Württemberg ausrichten. Damit erhält sie die Chance historische Flächen am Rhein neu zu ordnen und die Stadt insgesamt näher an den Rhein heran zu führen. Zentrales Bindeglied zwischen dem Stadtkern und den Flächen auf dem Tiefgestade ist das Areal am Kronenrain. Am ungefähren Standort des ehemaligen Münsters herrscht heute eine unbefriedigende stadträumliche Situation die als kaum nutzbare Restgrünfläche hervorgerufen durch Hochwässer und Straßenplanungen wirkt. Die räumliche Situation an dieser Stelle ist gekennzeichnet von einem großen Höhenunterschied zwischen Bundesstraße und Stadtniveau. Ziel war es eine Vollendung dieser städtebaulichen Situation zu erarbeiten.

Verfahren  offener zweiphasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2016

Auslober   Stadt Neuenburg am Rhein

Fläche   1,7 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Architektur MONO Architekten Berlin | Tragwerksplanung WTM Engineers Berlin

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Bahnhofsplatz Dinslaken | 1. Preis | 2015

 

Mit der Um- und Neugestaltung des Bahnhofsplatzes aktiviert die Stadt Dinslaken einen wesentlichen Baustein im Stadtgefüge und begegnet damit aktiv den Folgen des Strukturwandels. Bisher vor allem der Abwicklung von Verkehren vorbehaltene Flächen werden als wertvolle innerstädtische Freiräume für die Bewohner und Besucher der Stadt zurück gewonnen und zeitgemäß aufgewertet. Verkehre werden neu geordnet. Es entsteht ein attraktiver Auftakt und ein Entrée in die Stadt. Ein Platz wird wieder sichtbar, der im Moment optisch verloren gegangen ist. 

Verfahren  nicht offener einphasiger städtebaulich- freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2015

Auslober   Stadt Dinslaken

Fläche   1,8 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Ulf Schrader | Mareen Leek | Franziska Albrecht

Projekpartner   Architektur Haltestellen-Überdachungen Herbert Hussmann Architekten Berlin | Verkehrsplanung Hoffmann Leichter Ingenieure Berlin | Perspektive Monokrom Hamburg

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Vorplätze und Umfeld Hauptbahnhof Augsburg | 4. Preis | 2015

 

Als Teil der ÖPNV-Großmaßnahme „Mobilitätsdrehscheibe Augsburg“ ergreifen die Stadt Augsburg und ihre Projektpartner mit der Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes, als einem wichtigen Projektbaustein, die Chance, bisher vor allem der Abwicklung von Verkehren vorbehaltene Flächen als wertvolle innerstädtische Freiräume für die Bewohner und Besucher der Stadt zurück zu gewinnen und zeitgemäß aufzuwerten. Mit der Errichtung eines modernen Regionalbusterminals im inneren Ladehof sowie der zukünftigen Führung der Tram unter dem Hauptbahnhof hindurch werden im Bereich des Vorplatzes auf der Ostseite wesentliche Flächenanteile frei, die neu geordnet werden können. Der bisher introvertiert wirkende, durch Bäume teilweise gegen die Stadt abgegrenzte Vorplatz, von Verkehren dominiert, soll zu einer offenen urbanen Platzfläche werden, die sich zum Stadtraum hin öffnet und selbstverständlich den Bezug über die Bahnhofstraße zum Königsplatz als zentralem ÖPNV-Knotenpunkt aufzeigt. 

Verfahren  offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 4. Preis | 2015

Auslober   Stadt Augsburg | DB Station & Service AG

Fläche   3,7 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek | Rachel Subtil | Franziska Albrecht | Katrin Paczulla

Projekpartner   Verkehrsplanung Hoffmann Leichter Ingenieure Berlin | Perspektive Monokrom Hamburg

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Neugestaltung der Freiflächen im Ortskern Heimenkirch | 1. Preis | 2015

 

Mit der veränderten Verkehrssituation im Ortskern von Heimenkirch ergibt sich erstmals die Chance, eine dem Ort angemessene Ortsmitte mit hoher Aufenthaltsqualität auszubilden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden vorhandene Qualitäten, wie prägende Gebäude, die Gassenstruktur oder das Thema des Wassers aufgenommen und konsequent weiterentwickelt. Es entsteht ein eigenständiger und einheitlicher Charakter der die neue Ortsmitte von Heimenkirch klar definiert. 

Verfahren  nicht offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 | 1. Preis | 2015

Auslober   Markt Heimenkirch

Fläche   1,7 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Ulf Schrader | Mareen Leek | Rachel Subtil

Projekpartner   Städtebau YellowZ Urbanism Architecture Berlin

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Gestaltung der Vorplätze am Bahnhof Ostkreuz Berlin | 1. Preis | 2015

 

Der intensive Um- und Neubau des Bahnhofes Ostkreuz nähert sich seiner Vollendung. Damit erstrahlt einer der am stärksten frequentierten Berliner Umsteigebahnhöfe in neuem Glanz und macht die Verkehrs-Infrastruktur bereit für die Zukunft. Damit sich dieser wichtige Verkehrsknotenpunkt auch optimal in die Umgebung einbettet, ist die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes von herausragender Bedeutung. Gleichsam wird die Chance genutzt, bislang brachliegende Freiflächen an der Bindestelle zwischen den boomenden Bezirken Friedrichshain und Lichtenberg zu aktivieren. Es entstehen lebendige Platzräume im Herzen Berlins, die für alle Gruppen gleichermaßen attraktiv und nutzbar sind. 

Verfahren  nicht offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2015

Auslober   Land Berlin | Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt | Deutsche Bahn AG

Fläche   2,2 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Ulf Schrader | Mareen Leek | Rachel Subtil

Projekpartner   Verkehrsplanung Hoffmann Leichter Ingenieure Berlin | Perspektive Monokrom Hamburg

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Mainzer Tor Miltenberg | 3. Preis | 2015

 

Die Stadt Miltenberg, malerisch gelegen an einer Main-Schleife in Unterfranken, sucht Antworten auf den Strukturwandel mit einer langfristig angelegten städtebaulichen Entwicklung. Teil dieser Strategie ist die Stärkung der Stadteingänge, so hier das historische Mainzer Tor imposant gelegen an einem Felshang mit Blick in das Main-Tal. Die neue Bebauung fasst den in der Vergangenheit fehlentwickelten Stadteingang und fügt ergänzende Funktionen als Museumsdepot in Kombination mit einem Jugendzentrum hinzu. Der Baukörper interagiert dabei auf eindrucksvolle Weise mit der umgebenden Felskulisse und wird zur bespielbaren Skupltur.

Verfahren  nicht offener einphasiger interdisziplinärer baulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 3. Preis | 2015

Auslober   Stadt Miltenberg | Stadtbauamt

Fläche   1,1 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle

Projekpartner   Architektur MONO Architekten Berlin

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Tank- und Rastanlage BAB A71 Leubinger Fürstenhügel | 1. Preis | 2015

 

Im Rahmen des weiteren Ausbaus der Bundesautobahn A71 zwischen Erfurt und Sömmerda entsteht auf Höhe der Ortschaft Stödten eine Tank- und Rastanlage die den namensgebenden 'Leubinger Fürstenhügel' als Grabstätte aus der Bronzezeit integriert. Die Integration dieser bedeutenden Archäologie ist besondere Herausforderung bei der Gestaltung, mit der sich das Vorhaben für die Internationalen Bauausstellung Thüringen 2019 qualifizieren möchte.

Verfahren  offener einphasiger interdisziplinärer baulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2015

Auslober   DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH | mit Internationale Bauausstellung Thüringen GmbH

Fläche   36,8 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek | Rachel Subtil

Projekpartner   Architektur MONO Architekten Berlin | Kommunikationsdesign Das Moment Wuppertal

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Erweiterung Bundesamt für Justiz Bonn | Anerkennung | 2014

 

Das Bundesamt für Justiz in Bonn will den Gebäudebestand auf der Liegenschaft erweitern. Die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der Freiflächen wird dabei konsequent erhöht. Vom Hof vor dem Haupteingang führt eine barrierefreie Rampe in den Garten am Rhein. Auch vom Erweiterungsbau wird ein zusätzlicher Zugang in den Garten zum Rhein geschaffen. Der Garten selber wird stärker an der Ausrichtung  der Gebäude orientiert und erhält einen neuen Balkon zum Rhein auf voller Grundstückslänge, dessen Ausgangspunkt die sanierte Pergola ist. Das Herz des Gartens bildet eine streng gefasste Rasenfläche auf welcher der Erweiterungsbau ruht. Bänke laden zum Verweilen ein. Die Wegeführung erlaubt einen Spaziergang als Rundweg. Der vollständig umschlossene Hof erhält einen stärker repräsentativen Charakter und wird so auch in seiner Aufenthaltsqualität gestärkt. Auch die Höfe an den Zufahrten werden gestalterisch aufgewertet und der reine Stellplatzcharakter abgemildert. Der Garten zur Adenauerallee bleibt in seinem  Charakter erhalten.

Verfahren   begrenzt offener einphasiger interdisziplinärer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | Anerkennung | 2014

Auslober   Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vertreten durch | Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Fläche   3,2 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader

Projekpartner   Architektur Pape + Pape Architekten Kassel

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Stadtpark Neutraubling | Anerkennung | 2014

 

Das Wettbewerbsgebiet bildet zur Zeit eine Leerstelle inmitten sehr unterschiedlich geprägter Stadtteile: westlich das Gewerbegebiet und große Stellplatzflächen, im Norden ein Wohngebiet, im Osten der eher dörfliche Charakter von Birkenfeld, im Süden eine Einfamilienhaussiedlung. Der zukünftige Park soll eine neue grüne Mitte zwischen den angrenzenden Gebieten ausbilden, die verbindet und eindeutige Zuordnungen schafft. Für den neuen Stadtpark wird eine sehr einfache und klare Zonierung in eine weite Wiesenfläche im Osten und ein kräftiges Gehölzband im Westen vorgeschlagen. Die Wiesenfläche erhält die bestehende Weite, die bestehende Leere wird qualifiziert und die östlich angrenzenden Pferdekoppeln werden visuell mit einbezogen. So bleibt auch die dominante Nord-Süd-Verbindung erhalten. Das Gehölzband wirkt als Filter zu den westlich gelegenen Stellplatz- und Gewerbeflächen und nimmt außerdem die erforderlichen Ausgleichsflächen auf.

Verfahren   begrenzt offener einphasiger freiraumplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | Anerkennung | 2014

Auslober   Stadt Neutraubling

Fläche   13,5 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Mareen Leek | Erik Hansen

Projekpartner   Perspektive Monokrom Hamburg

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Natur in Wassertrüdingen 2019 | 1. Preis | 2014

 

Mit der regionalen bayerischen Gartenschau 2019 ergreift die Stadt Wassertrüdingen die große Chance, wichtige Grün- und Erholungsstrukturen in der Stadt zu stärken und auszubauen. Der namensgebende Bezug zum Wasser wird als bedeutende Standortqualität erlebbar gemacht. Zwischen dem Erhohlungsgebiet Baudenhardt im Norden der Stadt und dem Oettinger Forst im Süden ensteht ein Grünes Band, das die Stadt durchzieht und wichtige ökologische Rückzugs- und soziale Erholungsräume im Stadtgebiet anbietet. Über ein durchgängiges Wegeband können Anwohner und Besucher vom Landschaftspark an der ehemaligen Erddeponie über die behutsam erschlossene Kette der Klingenweiher und die historische Altstadt zu den neu gestalteten Flächen in die Auwiesen der Wörnitz gelangen. Gut akzentuierte Eingriffe respektieren dabei das hohe Potential des Ortes und nutzen die malerische Lage um Qualitäten zu schärfen.

Verfahren  offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2014

Auslober   Stadt Wassertrüdingen | Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH

Fläche   17,7 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Mareen Leek | Katrin Paczulla

Projekpartner   Perspektive Monokrom Hamburg

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Schillerplatz und Remsanlagen Lorch | 3. Preis | 2014

 

Mit der Lage direkt an der Rems birgt der Raum rund um das Bürgerhaus Schillerschule großes Potential im Rahmen der interkommunalen Gartenschau Remstal 2019 einen offenen und klar strukturierten Freiraum herauszubilden, der das Stadtzentrum aktiviert. Es entsteht ein lebendiger Platz im Herzen von Lorch, der für alle Gruppen gleichermaßen attraktiv und nutzbar ist. Die stark zergliederten und zusammenhangslos wirkenden Teilflächen werden entlang einer durchgehenden Stadtpromenade geordnet und so miteinander verbunden, dass sich ein vielfältiger, klar zonierter innerstädtischer Freiraum aufspannt, der die Stadtmitte mit den südlichen remsbegleitenden Flächen verbindet. Ein einheitlicher Belagsteppich verbindet alle Teilräume.

Verfahren   offener zweiphasiger freiraumplanerischer Ideenwettbewerb mit Realisierungsteil nach RPW 2013 | 3. Preis | 2014

Auslober   Stadt Lorch | Hauptamt

Fläche   2,5 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek

Projekpartner   Perspektive Monokrom Hamburg

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Marienplatz und Schloßplatz Ebersberg | 4. Preis | 2014

 

Mit den umfangreichen Neubau- und Gestaltungsmaßnahmen im Bereich der Altstadtpassage hat die Stadt Ebersberg in den vergangenen Jahren Gewerbe und Einzelhandel im Innenstadtgebiet gestärkt. Als Ziel und Endpunkt dieser Passage vom Bahnhof her kommend, werden nun der Marien- und der Schlossplatz als Identifikationspunkte im Altstadtkern für Bürger und Besucher deutlich aufgewertet und ein Stück des unvergleichlichen Charakters bewahrt. Gleichzeitig werden Querverbindungen im Altstadtkern ausgebaut und besser vernetzt.

Verfahren   nicht offener einphasiger städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 | 4. Preis | 2014

Auslober   Stadt Ebersberg in Oberbayern

Fläche   3 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Mareen Leek

Projekpartner   Städtebau YellowZ Berlin | Perspektive Monokrom Hamburg

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Festplatz und Talstraße Schriesheim | 5. Preis | 2014

 

Durch den Neubau der Umgehungsstraße kann die zentrale Ortsdurchfahrt der Talstraße in Schriesheim zukünftig von erheblichen Verkehren entlastet werden. Dadurch bietet sich die Chance, den Bereich des Festplatzes am Scharnier zwischen Altstadt und den Stadterweiterungsflächen neu zu ordnen und die in die Jahre gekommenen Oberflächen zu erneuern. Dadurch gelingt es der malerischen Altstadt am Fuße des Ölbergs eine adäquate Freifläche zuzuordnen, die auch außerhalb der Großveranstaltungen für die Bürger der Stadt und deren Besucher nutzbar ist und historische Entwicklungen korrigiert. Gleichzeitig können qualitativ hochwertige Angebote geschaffen werden, die auch den Gewerbetreibenden durch den Wegfall von Durchgangsverkehren, den Verbleib der Kundschaft sichern. 

Verfahren   nicht offener einphasiger städtebaulich-freiraumplanerischer Ideenwettbewerb nach RPW 2013 | 5. Preis | 2014

Auslober   Stadt Schriesheim | Stadtplanungsamt

Fläche   4,8 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Erik Hansen

Projekpartner   Perspektive Monokrom Hamburg

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Dokumentation Obersalzberg | 3. Preis | 2014

 

Die Dokumentation Obersalzberg befindet sich zur Zeit in einem auf den historischen Grundmauern des Gästehauses "Hoher Göll" errichteten Gebäude. Die hohen Besucherzahlen erfordern nun eine deutliche Ausweitung der Flächen für allgemeine Besucherbereiche, Ausstellungen, Bildungsangebote für Schulklassen u.v.m. Der Neubau der Dokumentation wird der Landschaft nicht als freistehendes Gebäude hinzugefügt. Stattdessen funktionieren die drei Baukörper wie überbreite Stützmauern entlang des Weges vom Parkplatz zum Berghofgelände; teilweise legt sich der Hang darüber. Der Freiraum ist als lineares System lesbar, das die unterschiedlichen Bereiche und Gebäude der Dokumentation miteinander verbindet und gleichzeitig thematischer Teilabschnitt des Carl- von- Linde- Höhenwanderwegs ist. Durch Aufweitungen des befestigten Weges entstehen attraktive Aufenthaltsbereiche, an denen ausgewählte Informationen über die historischen Nutzungsebenen des Geländes gezeigt werden.

Verfahren   offener zweiphasiger Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 | 3. Preis | 2014

Auslober   Freistaat Bayern | Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat | Staatliches Bauamt Traunstein

Fläche   2 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle 

Projekpartner   Locke Lührs Architektinnen Dresden

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Marktplatz Gelsenkirchen-Hassel | 1. Preis | 2014

 

Der Stadtteil Hassel von Gelsenkirchen stellt sich als eine sehr grün geprägte, fast ländlich- dörfliche Siedlung der ehemaligen Zechen-Arbeiter dar, die als komplette Planung kaum selbst gewachsene Strukturen aufweist. Die Gebäudetypologie unterliegt weitestgehend einem Stil. Im Zentrum der Siedlung waren das Zechen-Gasthaus sowie weitere Dienstleistungen wie Polizei und Post rund um den August-Schmidt-Platz angeordnet. Durch die Formulierung klarer Kanten gelingt es dem Platz eine neue Fassung, eine eindeutige Zonierung und mehr Dichte zu verleihen, die den Raum in eine angemessene Proportion zum umgebenden Stadtraum setzt. Die Herausbildung einer zentralen Platzintarsie, die vornehmlich dem öffentlichen Aufenthalt aller Nutzergruppen dient macht den Platz zugleich unabhängiger von der Aktivierung der umgebenden Baustruktur. Gleichzeitig wird ein den Gebäuden zugeordneter Rahmen geschaffen, der vornehmlich der Bewegung und der Anordnung ortsbezogener Nutzungen wie zum Beispiel gastronomischer Angebote dient.

Verfahren   nicht anonyme Planungswerkstatt mit vier Teilnehmern in Anlehnung an RPW 2013 | 1. Preis | 2014

Auslober   Stadt Gelsenkirchen | Referat Stadtplanung | Stadtteilbüro Hassel.Westerholt.Bertlich

Fläche   0,21 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle 

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Landesgartenschau Wangen im Allgäu 2024 | Anerkennung | 2013 - 2014

 

Der globale wirtschaftliche Wandel ist auch an Wangen nicht spurlos vorüber gegangen und hat dabei die große Brache der ERBA am heutigen Stadtrand zurückgelassen. Mit der Ausrichtung der baden-württembergischen Landesgartenschau 2024 stellt sich die Stadt Wangen ihrer Verantwortung, die zukünftige Stadtentwicklung positiv zu lenken und dabei wichtige Standortfaktoren im globalen Wettbewerb wie Wohn- und Lebensqualität, Ressourcenverbrauch und ein ökologischer Umgang mit den Naturgütern mit einzubeziehen, auszubauen und zu verbessern. Im südwestlichen Stadtgebiet entsteht mit dem vorliegenden Entwurf bis 2024 hochwertiger neuer Wohn- und Arbeitsraum, der die bestehenden Strukturen nutzt, integriert und weiter ausbaut. Das Wasser wird als Wohlfühlfaktor in das Stadtbild integriert und ökologisch aufgewertet. Neue und modernisierte Parkanlagen und Sportangebote bieten ausreichend Raum für Freizeit und Erhohlung. Wegebeziehungen werden ausgebaut und besser vernetzt. Ein geschlossenes Rundwegekonzept entlang der Argen und des Triebwerkkanals verknüpft zukünftig die Innenstadt mit den neuen Wohngebieten im Südwesten für Fußgänger und Radfahrer und bindet dabei die Natur-, Freizeit- und Erholungsangebote direkt mit an.  

Verfahren   einstufiger, offener landschaftsarchitektonischer und städtebaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | Anerkennung | 2014

Ausloberin   Große Kreisstadt Wangen im Allgäu

Fläche   57 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Anne Friede | Maike Nolte

Projekpartner   Architektur MONOArchitekten Berlin

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Die Berkel Leben mit dem Fluss Stadtlohn | Anerkennung | 2014

 

Für eine stärkere Integration der Berkel in das städtische Leben von Stadtlohn wird vorgeschlagen, die Anbindungen an die Berkel aus der Stadt heraus zu stärken und außerdem zwischen Mühlenbrücke und Freibad einen attraktiven Flußraum zu schaffen, der gleichzeitig die Vorgaben des Hochwasserschutzes und der Wasserrahmenrichtlinie berücksichtigt. Die wesentliche Verbindung zwischen Innenstadt und Berkel wird entlang der Mühlenstraße zur Mühlenbrücke gesehen. Dort wird im Zusammenspiel mit den Umnutzungen der Berkelmühle der neue Mühlenplatz entstehen, der den gesamten Bereich des Wehrs einbezieht. Aus der Stadt heraus wird dabei auch der Burggarten als wichtiger Trittstein gesehen, dessen Nord-Südverbindungen entlang der Ränder gestärkt werden. Im Burggarten selber wird durch eine Freistellung der Topographie das Bodendenkmal im Mittelpunkt stehen. So wird eine großzügige und schlichte Rasenskulptur geschaffen. Als weitere wichtige Verbindung  wird der Bezug zwischen Busbahnhof und Fußgängerbrücke/Losbergschule gestärkt. Damit wird auch das Gelände des ehemaligen Berkelstadions besser an die Innenstadt angebunden. Der Flußraum selber wird geöffnet und so zu einem anziehenden innerstädtischen Freiraum entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Bewegung und der Aufenthalt am Wasser. Dazu wird eine durchgehende Wegeverbindung entlang der Berkel am Nord- und Südufer zwischen Mühlenbrücke und Freibad entstehen, dessen Hauptattraktionen die offene Wasserfläche und die Ufer als solche sowie zwei Berkelbalkone an der Fußgängerbrücke und der Mühlenplatz an der Berkelmühle sind.

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RAW 2004 | Anerkennung | 2014

Ausloberin   Stadt Stadtlohn

Fläche   2,4 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Fabian Karle | Anne Friede | Erik Hansèn

Projekpartner   Städtebau YellowZ Urbanism Architecture Berlin

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Neubau Deutscher Wetterdienst Potsdam | 1. Preis | 2013 - 2014

 

Die Niederlassung des Deutschen Wetterdienstes ist als Gebäudetypologie konzipiert, die mit einer Struktur aus versetzen Baukörpern die Länge des Grundstücks ausnutzt und sich raumbildend zu den angrenzenden Freiräumen öffnet. Im Mittelpunkt steht die Etablierung eines gleichsam funktionalen und gestalterisch hochwertigen Gebäudeensembles, das die maßstäbliche Einbettung in die Umgebung und den unmittelbaren Bezug zum angrenzenden dichten Baumbestand garantiert. Der Wetterboulevard verbindet durch das Gebäude hindurch alle Außenräume miteinander: Den Vorplatz, den Pausenhof und die Messfelder. Der Vorplatz hat eine in Streifen aufgelöste Pflasterstruktur, in die Rasenflächen und Wasserrinnen eingearbeitet sind. Die Wasserrinnen haben einen schrägen Boden und einen veränderbaren Wasserstand, wodurch sich die Wasserlänge in der Rinne durch die Menge der Befüllung verändern lässt. Jede Rinne zeigt einen anderen Wettermesswert an (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windstärke) - so werden die Wasserrinnen zu einer präzise lesbaren Wetterstation. Sitzgelegenheiten und die eingestreuten Bestandsbäume machen den Vorplatz zu einem attraktiven Treffpunkt. Schaumessobjekte werden dezent in die Platzgestaltung integriert. 

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2014

Ausloberin   Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, vertreten durch den Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Fläche   3,1 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Fabian Karle

Projekpartner   Architektur UT Architects Berlin |  Ruf + Partner Architekten Berlin | Töpfer Bertuleit Architekten Berlin

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Städtische Parkanlage Charlottenstraße 98 Berlin | 1. Preis | 2013

 

Die Freifläche an der Charlottenstraße soll eindeutiger dem Block Friedrichstraße, Rudi-Dutschke-Str., Charlottenstraße und Besselstraße zuzuordnen. Außerdem soll für die städtebauliche Figur des John Hejduk Ensembles ein Abschluss zur Besselstraße gefunden werden. Drittens soll der Freiraum typologisch eine eigene Identität erhalten, die sich wiederum aus dem Charakter des Blockes ableitet. Dieser ist überwiegend geschlossen und steinern und soll auch deshalb in diesem Entwurf durch einen neuen Quartiersplatz an der Ecke Charlottenstraße, Besselstraße komplettiert werden. So behauptet sich der neue Freiraum auch gegenüber dem Besselpark und der angrenzenden Freifläche Richtung Markgrafenstraße.

Verfahren   nicht anonymes Auswahlverfahren mit drei Teilnehmern in Anlehnung an RPW 2013 | 1. Preis | 2013

Ausloberin   Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin | Fachbereiche Grünflächen und Stadtplanung

Fläche   0,27 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Fabian Karle | Maike Nolte

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6. Hessische Landesgartenschau Bad Schwalbach 2018 | 2013

 

Die starken Veränderungen im Gesundheitswesen der letzten Jahrzehnte haben die Kurstadt Bad Schwalbach, sehr idyllisch im Taunus gelegen, vor große Herausforderungen bei der zukünftigen Entwicklung gestellt. Mit der Ausrichtung der Landesgartenschau ergreift die Stadt die Chance und stellt sich Ihrer Verantwortung neue Perspektiven aufzubauen. Dabei kann auf eine Grundlage an herausragender, kulturell bedeutender Kur- und Bäder-Architektur und Landschaftsarchitektur aufgebaut werden, die dem Ort einen sehr pittoresken Charakter verleihen. Die über Jahrhunderte geformten Parkanlagen in Rödel- und Menzebachtal bieten einen einmaligen Standortfaktor und ein hohes Potential um neue zukunftsweisende Nutzungsschwerpunkte herauszubilden. Beide Täler sollen sich wieder stärker miteinander verbinden und zu einer Parkerlebnislandschaft umgeformt werden, die das historische Erbe respektiert und vielfältige neue Angebote für alle Nutzergruppen integriert. Dies trägt auch dem veränderten Geist im Gesundheitswesen, weg von einer staatlichen Fürsorge hin zu einer mehr eigenverantwortlichen Gesunderhaltung Rechnung. 

Verfahren   einstufiger, offener landschaftsarchitektonischer und städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 2013

Ausloberin   Stadt Bad Schwalbach

Fläche   32 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Philipp Rösner | Maike Nolte

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Wohnbebauung Stückgutgelände München-Pasing | 2013

 

Auf dem ehemaligen‚ Stückgutgelände östlich des Bahnhofs Pasing entsteht als Teil des Entwicklungsprojekts „Zentrale Bahnflächen München“ ein neues Stadtquartier mit insgesamt 650 Wohnungen, gewerbliche Nutzungen sowie kulturellen und sozialen Einrichtungen. Die GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH errichtet auf Ihrer Teilfläche im Norden des Areals zwei Häuser für Kinder (KITA A + B) und ein Kulturzentrum. Die Bauten am Nordrand haben zwei wichtige Aufgaben für das gesamte Quartier. Mit einer Länge von über 350 Metern repräsentieren sie das Neubaugebiet nach außen zur neuen Nordumgehung Pasing und zur Bahnlinie. Nach innen bilden sie den Schutz für die südlich gelegenen Bereiche gegen den Straßenlärm der NUP.

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 2013

Ausloberin   GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH

Fläche   2,4 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Maike Nolte

Projekpartner   Architektur blauraum Architekten Hamburg

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Neugestaltung Hahnplatz Prüm | 1. Preis | 2013

 

Mit dem herausragenden Kulturdenkmal der Sankt-Salvator-Basilika verfügt die Stadt Prüm in der Eifel über ein das Stadtzentrum prägendes und weit darüber hinaus bekanntes Bauwerk. Die umgebenden Freiflächen des Hahnplatzes werden in Ihrer Ausgestaltung dieser Bedeutung nicht gerecht. Der Platz verfügt trotz des sehr markanten Bauwerks nur über geringe Aufenthaltsqualität. Verkehre der Bundesstraßen 401/265 dominieren den Platz. Die Flächen sind stark zergliedert und zusammenhangslos. Wichtige Blickbezüge werden durch die Baumstellung geradezu negiert. Man gewinnt den Eindruck, als wolle man das historische Monument ‚verstecken’. Ziel des Entwurfes ist es, der Basilika einen angemessenen, offenen und klar strukturierten Freiraum zuzuweisen, der die Bedeutung des Bauwerks würdigt und dieses als sich selbstbewusst präsentierenden Attraktor für das Stadtzentrum aktiviert. Es entsteht ein lebendiger Platz im Herzen von Prüm, der für alle Gruppen gleichermaßen attraktiv und nutzbar ist.

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2008 | 1. Preis | 2013

Ausloberin   Stadt Prüm

Fläche   1,56 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Fabian Karle | Philipp Rösner

Projekpartner   Städtebau YellowZ Urbanism Architecture Berlin

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Neubau Gewerbehof Nord München | 2. Preis | 2013

 

Der Gewerbehof zwischen der neuen Wilhelmine-Reichard-Straße und dem Nordring der Deutschen Bahn, westlich der Lerchenauer Straße gelegen, ist als straßenbegleitender Gebäuderiegel konzipiert, der das heterogene städtebauliche Umfeld zu den südlich gelegenen Gleisanlagen begrenzt. Das gewerbliche Planungsareal befindet sich an der südlichen Grenze des Stadtteils Feldmoching / Hasenbergl, nördlich des Olympischen Dorfes und der Zentralen Hochschulsportanlage. Als Auftakt zum Gewerbegebiet vermittelt das Gebäude zwischen den benachbarten Wohn- und Gewerbenutzungen. Einerseits orientiert sich der Gewerbehof mit seiner Putzfassade an der benachbarten Wohnbebauung, andererseits gibt er sich in seiner konsequent funktional begründeten Gebäu- deform als Gewerbebau zu erkennen.

Verfahren   EU-weiter nichtoffener einphasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2008 | 2. Preis | 2013

Ausloberin   MGH – Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH

Fläche   1,20 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader 

Projekpartner   Architektur atelier pk Berlin und UT Architects Berlin | Tragwerksplanung Pichler Ingenieure GmbH Berlin | Verkehrsplanung Hoffmann Leichter Ingenieurgesellschaft mbH Berlin

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Wohngebiet an der Alten Landebahn Würzburg | 1. Preis (nach Überarbeitung) | 2013

 

Ziel ist es, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Landesgartenschau 2018 ein vielfältiges, attraktives und innovatives Wohngebiet im Wechselspiel zwischen Urbanität und Landschaft zu entwickeln. Der Entwurf fördert den Bezug des gesamten Quartieres zum Freiraum im Süden und inszeniert für die zukünftigen Bewohner durch spezielle Gestaltung der Dachlandschaft den Blickbezug zur Würzburger Altstadt, insbesondere zur Festung Marienburg. 

Verfahren   beschränkter Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW | 1. Preis (nach Überarbeitung) | 2013

Ausloberin   Stadtbau Würzburg GmbH

Fläche   1,00 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Philipp Rösner 

Projekpartner   Architektur blauraum Architekten Hamburg | Bauingenieur Assmann Beraten + Planen Hamburg

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Internationale Gartenausstellung 2017 Berlin | 2. Preis | 2013

 

Mit dem Gebiet rund um den Kienberg verfügt der Bezirk Marzahn-Hellersdorf und damit gesamt Berlin im Osten der Stadt über ein einzigartiges Potential. Die Internationale Gartenausstellung im Jahr 2017 will aus diesen Stärken schöpfen und im Rahmen einer gesamtstädtischen Perspektive hier eine Parkerlebnislandschaft entwickeln, welche zur Stärkung der innerstädtischen Freiräume insgesamt beiträgt und die beiden Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf stärker miteinander verknüpft. Die sehr vielfältigen und unterschiedlichen Qualitäten des Ortes ermöglichen dabei einen diversifizierten Umgang mit Natur und Grün, der weit über traditionelle Formen des Gärtnerns hinausgeht, aufzuzeigen. Im Mittelpunkt stehen dabei neben hochwertiger Gartenkunst und sinnlichem Naturerlebnis die Partizipation und Vernetzung der Akteure auf der Grundlage eines starken Dialogs zwischen den Kulturen.

Verfahren   nicht offener Realisierungswettbewerb nach RPW | 2. Preis | 2013

Ausloberin   Land Berlin vertreten durch die IGA Berlin 2017 GmbH  

Fläche   158 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader | Fabian Karle | Philipp Rösner | Maike Nolte | Antoine Fourrier

Projekpartner   Architektur UTArchitects Berlin | Bauingenieur SFB Saradshow Fischedick Berlin

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Neugestaltung Marktplatz Bad Lippspringe | Anerkennung | 2013

 

Der Entwurf versucht das Wasser als Standortqualität und Grundlage für den wirtschaftlich so wichtigen Gesundheitssektor stärker in den Fokus zu rücken. Hierbei wird der Zugang zum Bachlauf des Jordan konsequent geöffnet und enger mit den angrenzenden Nutzungen verknüpft. In der Folge entsteht eine starke und klar ablesbare Verbindung vom Arminiuspark über den Marktplatz bis zu den Schulstandorten am Dammhof. Eine verbreiterte Sitzstufenanlage auf der Jordan-Südseite bietet hohe Aufenthaltsqualität am Wasser und bindet den Platz stärker und offener an den Bach. Eine Rampe gewährleistet die barrierefreie Erschließung der untersten Ebene. Durch den Einschub eines zusätzlichen Podestes in das Bachbett wird bei Niedrigwasserständen das Gerinne so verengt, dass auch mit geringen Wassermengen eine ausreichend hohe Fließgeschwindigkeit und Attraktivität erzeugt werden kann. 

Verfahren   begrenzt einstufiger Wettbewerb | Anerkennung | 2013

Ausloberin   Stadt Bad Lippspringe   

Fläche   0,35 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader | Fabian Karle

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Landesgartenschau Apolda 2017 | 3. Preis | 2013

 

Ziel des Entwurfes für Herressener Promenade, die als Kernzone 2 zu bearbeiten war,  ist es, die Idee der Promenade(n) konsequent weiterzuentwickeln und zu qualifizieren. Die einzelnen „Parkbänder“ sollen gestärkt und der Fokus dabei vor allem auf das Promenadenband und das Wasser gelegt werden. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Neugestaltung des Vorplatzes zum Stadion und dem angrenzenden Freibad. In der Kernzone 1 , der Bahnhofstraße, werden durch gezielte städtebauliche Eingriffe und die Entwicklung einer bildhaften topographischen Struktur die einzelnen Teile zu einem zusammenhängenden städtischen Freiraum zusammengeführt. Die Durchlässigkeit und Aufenthaltsqualität sollen gestärkt und neue Angebote für Anwohner und Gäste geschaffen werden.

Verfahren   nicht offener Realisierungs- und Ideenwettbewerb | 3. Preis Kernbereich 2 | 2013

Ausloberin   Stadt Apolda

Fläche   34 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader | Maike Nolte | Philipp Rösner | Antoine Fourrier

Projektstandort   DE | Apolda >> GoogleMaps

Stadtentwicklung Eutin 2016 | Ankauf | 2013

 

Mit dem Wettbewerb sollen in den drei wesentlichen Kernbereichen Seepark, Stadtbucht und dem Bauhofareal Grundsteine für eine identitätsstiftende nachhaltige Entwicklung gelegt werden. Mit der schrittweisen denkmalgerechten Instandsetzung des Schlossparks zur Landesgartenschau wird dieser zukünftig Teil eines neuen Grünrings rund um den Großen Eutiner See werden, der zugleich den Wohlfühlfaktor Wasser mehr in das erlebbare Stadtbild einbindet und Bezüge zwischen See und Zentrum stärkt. Das Profil der urbanen Stadtkante im Bereich Seepark und Stadtbucht soll dabei zukünftig stärker im Kontrast zu den Naturufern herausgestellt werden. Im Einklang mit den ökologisch wertvollen und für Schleswig-Holstein typischen Wallhecken wird die Knicklandschaft als verbindendes Thema zwischen See- und Naturpark ausgearbeitet. Dabei lenken und inszenieren die Knicke den Blick und wechseln zwischen weiten offenen Wiesen und intimen Grünräumen.

Verfahren   zweiphasiger nicht offener Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2008 | Ankauf | 2013

Ausloberin   Stadt Eutin

Fläche   16,6 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Fabian Karle | Antoine Fourrier

Projektstandort   DE | Eutin >> GoogleMaps

Planungswerkstatt Berkel Coesfeld | 1. Preis | 2013

 

Die Berkel als ein typischer Mittellandfluss passiert von ihrer Quelle bis zur Mündung in die lJssel zahlreiche kleine Ortschaften im Münsterland. Vor dem Stadtkern von  Coesfeld teilt sich die Berkel in die Umflut, die zum Hochwasserschutz angelegt wurde und die Innenstadtberkel. Diese besondere Gegebenheit räumt Coesfeld einzigartige Möglichkeiten im Umgang mit der Innenstadtberkel ein. Während die Umflut den Ökologischen Verbund und die Hochwassersicherheit herstellt, ist die Innenstadtberkel ein artifizieller Flussraum, der höchstes Gestaltungspotential besitzt und somit den Stadtbewohnern zugänglich gemacht werden kann. Die Berkel selber ist im Innenstadtbereich eigentlich nur im Stadtpark sichtbar und auch hier verläuft sie in einem ca. 2,5 m tiefen Profil. An anderen Stellen ist sie durch Mauern und eine Betonsohle eingegrenzt und versteckt oder gar ganz überdeckelt. Das besondere Potential, welches sich aus diesen Situationen ergibt, begreift und entwickelt der Entwurf "Ein Park zum Eintauchen" zu einem Alleinstellungsmerkmal für die Stadt Coesfeld. In unterschiedlichen Situationen wird die Berkel im Innenstadtbereich erlebbar und erfahrbar gemacht, wobei jeweils auf den umliegenden Stadtabschnitt reagiert wird. Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal dabei ist, dass der Flussraum als artifizieller Raum begriffen wird, welcher sowohl durch die Gestaltsprache als auch durch die Nutzungen des Parks betont wird. Es entsteht ein Parkraum im Innenstadtbereich, der nicht nur den direkten Kontakt mit dem Wasser ermöglicht, sondern sehr viele differenzierte "Orte" für die unterschiedlichen Ansprüche verschiedener Nutzergruppen schafft und dabei einen eigen kraftvolle Identität entwickelt. 

Verfahren   eingeladene Planungswerkstatt mit vier Teilnehmern | 1. Preis | 2013

Ausloberin   Stadt Coesfeld | Fachbereich Planung Bauordnung Verkehr | ein Projekt im Rahmen der Regionale 2016 Münsterland

Fläche   3,00 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Philipp Rösner

Projektstandort   DE | Coesfeld >> GoogleMaps

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Zentralbibliothek der Technischen Universität Chemnitz | 2. Preis | 2013

 

Das Gebäude der Alten Aktienspinnerei besitzt kraft seiner solitären Lage und schieren Dimension die Voraussetzun- gen, ordnend auf sein Umfeld auszustrahlen. Indem diese inhärente Qualität genutzt wird, kann das Umfeld durch minimale, zielgenaue Ergänzungen neu strukturiert werden. Zwischen St. Petri und der Ak- tienspinnerei wird ein Raum aufgespannt, der durch die axiale Ausrichtung einerseits und die breite Schaufront der Spinnerei andererseits charakterisiert ist. Die Symmetrie wird damit als städtebauliches Ordnungsprinzip wirksam und setzt sich gleichsam in der Anlage und inneren Durchbildung des Spinnereigebäudes fort. Sie wird zum generativen Element, aus dem sich alle Teile des Entwurfs ableiten. Das Ensemble der drei frei ste- henden Baukörper bildet zu- sammen mit dem Hauptgebäude der TU Chemnitz die Keimzelle eines Campus, der sich über einen gemeinsamen Freiraum konstituiert: südlich der Georgstraße der landschaftliche Schillerplatz, nördlich der neue Bibliotheksplatz. Die befestigte Fläche nimmt dabei in etwa die Proportionen des benachbarten Theaterplatzes auf und ist gefasst durch Sitzkanten, die zum Verweilen einladen.

Verfahren   nicht offener städtebaulicher Ideen- und baulicher Realisierungswettbewerb | 2. Preis | 2013

Ausloberin   Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement

Fläche   3,4 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Philipp Rösner

Projektpartner   Architektur Kuehn Malvezzi Architekten Berlin

Projektstandort   DE | Chemnitz >> GoogleMaps

Freiraumgestaltung Umfeld Humboldt-Forum | 2013

 

Die Entscheidung, das Berliner Schloss wieder aufzubauen, war vor allem eine politische Entscheidung, die den Zeitgeist und die politischen Mehrheitsverhältnisse Deutschlands der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Wenige stadträumliche Veränderungen in Berlin sind so kontrovers diskutiert worden, wie der Abriss des Palastes der Republik und der Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Das leichte Unbehagen, dass mit dem Wiederaufbau denn auch verbunden ist, lässt sich gut am neuen Namen für das Gebäude ablesen. Umso wichtiger ist es, dem Humboldt-Forum ein Umfeld zu geben, in dem die Diskussionen nicht wieder aufgegriffen werden, sondern ein Freiraum entsteht, der ein schlüssiges Gesamtensemble entstehen lässt und das Humboldt-Forum in den umgebenden Stadtraum selbstverständlich einfügt. Da die wieder aufgebaute Kubatur nur den barocken Teil des Schlosses beeinhaltet, entsteht eine Raumsituation, in der Historisches mit Neuem gemischt sein wird. Auch der sonstige umliegende Stadtraum ist nicht mehr derselbe. Über die Jahrzehnte hat er sich stark gewandelt, insbesondere östlich der Spree. Am ehesten im Norden ist das ursprüngliche Ensemble noch erhalten und historische Raumbezüge lassen sich herstellen. Für diese Vielschichtigkeit und historische Heterogenität des Umfeldes soll ein verständlicher und zeitgenössischer Freiraum entstehen, der die Unterschiedlichkeiten zusammenführt.

Verfahren   offener einstufiger Realisierungswettbewerb | 2012

Ausloberin   Land Berlin vertreten durch Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Fläche   5,5 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader | Steffen Klotz | Philipp Rösner

Projektstandort    DE | Berlin >> GoogleMapshttp://goo.gl/maps/32KD4

Archäologisches Besucherzentrum Petriplatz | Anerkennung | 2012

 

An einem der Ursprungsorte von Berlin, dem historischen Kernbereich von Alt-Cölln, ein Achäologisches Besucherzentrum zu bauen, bietet die einmalige Gelegenheit, den Besuchern unmittelbar am Petriplatz die Vermittlung der Erforschung von Geschichte auf Basis von archäologischen Quellen in und an einem Gebäude zu veranschaulichen. Neben den gestalterischen und funktionalen Ansprüchen an das Gebäude ist es wichtig, eine klare Haltung im unmittelbaren städtebaulichen Kontext am Petriplatz zu artikulieren und dem Archäologischen Besucherzentrum eine seiner Bedeutung für die Stadt entsprechende Präsenz im Stadtraum zu geben.

Verfahren   nichtoffener einstufiger Realisierungswettbewerb | Anerkennung | 2012

Ausloberin   Land Berlin vertreten durch Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Fläche   0,35 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Philipp Rösner

Projekpartner   Architektur Nieto Sobejano Arquitectos Madrid Berlin

Projektstandort   DE | Berlin >> GoogleMaps

Neugestaltung des Nordufers am Landwehrkanal zwischen Baerwald- und Admiralbrücke | 2. Preis | 2012

 

Die nördlichen Uferbereiche des Landwehrkanals zwischen Baerwaldbrücke und Admiralbrücke zeichnen sich im Bestand durch einen unklaren Bezug zum Wasser und insbesondere im Bereich Böcklerpark auch durch unklare Bezüge zum landseitig liegenden Park aus. Hinzu kommt, dass die Kontinuität des Uferraums durch die kleinteilige Gestaltung am Luisenstädtischen Kanal und die mangelhaften Übergänge in die angrenzenden Bereiche massiv gestört wird. Die Raumteilungen und Wegeführungen entsprechen nicht den Nutzungen der Besucher und haben zu einer diffusen Raumsituation geführt, in der die ursprüngliche Gestaltung beinahe bedeutungslos geworden ist. Bedeutend bleiben lediglich die eigentliche Ufermauer und der beeindruckende Baumbestand. Im vorliegenden Entwurf sollen durch drei Maßnahmen die Aufenthaltsqualität und die Querungsmöglichkeiten des Uferbereichs mit minimalem Aufwand und unter Berücksichtigung des bestehenden Baumbestandes optimiert werden. Gleichzeitig werden Nutzungen entkoppelt und Nutzungskonflikte dadurch minimiert. 

Verfahren   nicht offenes Entwurfsverfahren mit Realisierungs- und Ideenteil | 2. Preis | 2012

Ausloberin   Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Fläche   1,7 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader | Philipp Rösner

Projektstandort    DE | Berlin >> GoogleMaps

Quartier Hoch 4 Mannheim | 2012

 

Das Quartier Hoch 4 wird als einer der ersten Bausteine des neuen städtebaulichen Rahmenplanes "Glücksteinquartier" realisiert werden. Nicht nur aufgrund dieser Tatsache ist dem Baufeld Nr. 4 besondere Bedeutung beizumessen. Auch die Nähe zum Glücksteinpark und die unmittelbare Anbindung des Baufeldes an das zukünftige "kulinarische Zentrum" des Entwicklungsstreifens im Osten des Wettbewerbsgrundstücks ist bedeutsam für die Freiraumplanung des Quartiers. Das räumliche Ineinanderfließen des Quartier- Innenhofes und des Lockschuppenplatzes ist neben der Einhaltung des Rahmenplanes Prämisse des Entwurfs.

Verfahren   nichtoffener einstufiger Realisierungswettbewerb | 2012

Ausloberin   Diringer & Scheidel Wohn- Und Gewerbebau GmbH

Fläche   0,35 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth

Projektpartner   Architektur kadawittfeld Architekten Aachen

Projektstandort    DE | Mannheim >> GoogleMaps

Büroneubau Wintergartenareal, Leipzig (D), 2012

+++ Gefasst von der Wintergarten-, Quer-, Schützenstraße und vom dem Georgenring, befindet sich das Wintergartenareal direkt am Innenstadtring und in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Das weitere Umfeld des Wettbewerbsgrundstückes gestaltet sich städtebaulich heute sehr heterogen. Mit Hilfe einer neuen städtebaulichen Fassung des Wintergartenareals wird dieses wieder in sein Umfeld eingebunden und erzeugt neue räumliche Qualitäten. Als "Tor" zum "grafischen Viertel" von Leipzig bedarf es einer sowohl städtebaulich als auch gestalterisch starken Geste, die den transitorischen Brückenschlag vom Schwanenteich zum Leipziger Osten schafft, und zugleich einen neuen identitätsstiftenden öffentlichen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität für die Bewohner und Besucher des Quartiers anbietet. Die bauliche Fassung des Areals wird unterstütz durch blockartige Baumsetzungen, die klare Raumgrenzen schaffen. Die neuen Bauvolumen werden auf einen sehr urbanen Platz gebettet, welcher durch seine Gestaltung das Areal als neue Einheit ersichtlich macht und damit eine neue Identität für dieses Areal schafft.

Ausloberin: Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH / nichtoffener einstufiger Realisierungswettbewerb / Fläche 1,0 ha / Architektur blauraum, Hamburg / 2012

Projektteam: Maik Böhmer / Gerd Holzwarth / Philipp Rösner

Neubau Gesamtschule Nippes Ossietzkystraße Köln | 2.Preis | 2012

 

Das Konzept greift die Idee einer "Schule im Park" auf. Drei Volumen werden im Grünraum platziert. Die Anordnung der drei Bausteine folgt der sorgfältigen Analyse der örtlichen Gegebenheit und den komplexen Anforderungen der Aufgabe. Die versetzte spielerische Anordnung im Park erzeugt angenehm proportionierte und übersichtliche Außenräume mit hoher Aufenthaltsqualität.

Verfahren   zweiphasig begrenzter anonymer Realisierungswettbewerb | 2.Preis | 2012

Ausloberin   Gebäudewirtschaft der Stadt Köln

Fläche   1,4 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth

Projekpartner   Architektur v-architekten Köln

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Landesgartenschau 2020 Überlingen (D), 3.Preis, 2012

+++ Überlingen charakterisiert sich durch ein wechselvolles Spiel unterschiedlicher Uferabschnitte, die auch der „längsten Promenade am Bodensee“ verschiedene Charaktere verleihen. Hervorstechendes Merkmal sind dabei die „Einstülpungen“ der Häfen, die einzelne Abschnitte der Promenade definieren und eindeutige Stationen ausbilden. Am Mantelhafen beginnt die Promenade urban mit einer harten Kante, die sich über den Landungsplatz bis zur Grabenstraße und damit dem Ende Altstadt zieht. Der urbane Charakter soll in diesem Abschnitt mit einer offenen und befestigten Promenade bis zur Uferkante deutlicher herausgearbeitet werden. Eine Vielzahl an Kübelpflanzen vermittelt einen mediterranen Charakter. Durch Badgarten und Stadtpark am See verläuft die Promenade als Uferweg mit weicher Kante zum Wasser, unterbrochen vom Gondelhafen, an dem eine neue Wegeverbindung über die Bahnhofsstraße in den äußeren Stadtgraben angeboten wird. An der Therme verspringt die Promenade an die Bahnhofsstraße und soll dort als breiter Flanierweg bis zum Bahnhof Therme geführt werden. Mit dem neuen Bürgerpark bietet sich nun die Möglichkeit, die Promenade bis zur Sylversterkapelle zu verlängern.

Ausloberin: Stadt Überlingen mit Land Baden-Würtemberg / offener Wettbewerb mit Verhandlungsverfahren / Fläche 7,0 ha / Architektur Mono Architekten, Berlin/ 3.Preis/ 2012

Projektteam: Maik Böhmer / Gerd Holzwarth / Ulf Schrader / Steffen Klotz / Philipp Rösner

Feuerwehrgerätehaus Unterbiberg, Neubiberg (D), 2.Preis, 2012

+++ Die städtebauliche Zielsetzung des Entwurfs ist es, auf Grundlage einer gut realisierbaren Bauabschnittsbildung und der Minimierung von den öffentlichen Erschließungen eine große außenräumliche Qualität auf dem Grundstück herzustellen. Das Feuerwehrhaus schafft am Ortsausgang ein Entree zu dem zukünftigen Sport- und Freizeitareal und vermittelt zwischen der dörflichen Bebauung und dem freien Landschaftsraum. Die Baukörper von Feuerwehr und Vereinsheim sind zu der Straßenkante leicht verdreht und wirken in die Landschaft „eingestreut“. Gliedernde Baumreihen in Ost-West-Richtung strukturieren das Gebiet und inszenieren den Blick zur Bachaue des Hachinger Bachs. Unter den Baumreihen entstehen qualitätvolle schattige Aufenthaltsbereiche für Anwohner, Sportler und Zuschauer. Das Sportgelände des Vereins ist zusammenhängend und übersichtlich organisiert, mit dem Vereinsheim im Zentrum der Anlage. Der kleine Bauhof soll im zweiten Bauabschnitt im Rückraum des Feuerwehrhauses entstehen. Der bereits im 1. Bauabschnitt abge- schlossene Übungshof wird dann von Feuerwehrleuten und Bauhof-Mitarbeitern gemeinsam genutzt. Für den Fall, dass im weiteren Verlauf der Planung größere Grundstücksflächen für den Bauhof, z.B. für Außenlager oder Außenstellplätze notwendig werden, kann im Rahmen des zweiten Bauabschnitts auch die Fläche am südlichen Rand des Wettbewerbsgrundstücks für den Bauhof genutzt werden.

Ausloberin: Gemeinde Neubiberg / begrenzt offener Realisierungs- Wettbewerb / Fläche 4,5 ha / Architektur UTarchitects, Berlin/ 2.Preis/ 2012

Kunsthalle Mannheim (D), 2012

+++ Die Freiräume des Museums gliedern sich in die vier Bereiche Skulpturengarten, den Eingangsbereich auf dem Sockel im Nordwesten, den höher liegenden Skulpturenhof, sowie den tiefer liegenden Skulpturenhof im Südosten. Durch ihre Lage und Zugänglichkeit bilden diese Bereiche eine differenzierte Aufenthaltsqualität und zonieren den Raum zudem nach dem für die Präsentation nötigen Schutzwert der Exponate im Feiraum. Öffentliche, dem Museum zugeordnete, geschlossene und einsehbare Freiräume ermöglichen verschiedene Formen der Inszenierung und Darbietung. Der Eingangsbereich öffnet sich mit den Stufenanlagen nach Westen und Norden Friedrichsplatz und schafft mit einer Sitzkante als Fassung ein großzügiges Entrée mit viel Raum für die Außengastronomie. Optisch setzt sich der Raum durch den Pavillon hindurch im Skulpturenhof fort. Die aus dem städtischen Umfeld herausgehobene Lage des Hofes bietet eine geschützte und intime Atmosphäre für die Präsentation von Exponaten. Der im Südosten liegende Tiefhof ermöglicht über eine Ballustrade und den östlichen Zugang neue Perspektiven auf die Skulpturen. Während der Eingangsbereich mit den beiden Höfen durch die Materialität und Verbindung mit dem Sockel als Gebäudebestandteil gelesen wird, bleibt der Skulpturengarten als stabile, Fassung der Kunsthalle frei zugänglich und bindet das Museum an die umliegenden Quartiere und den Friedrichsplatz an. Dabei wird der erhaltenswerte Baumbestand in die Gestaltung mit einbezogen und nach Osten in von Bankelementen gefassten Rasenflächen zusammen gefasst. Im Süden wird der Freiraum in Fortführung der Anlieferung durch ein Wasserbecken zur Max-Hachenburg Schule abgegrenzt. Das Portal des Billingbaus und die bis ans Gebäude heran geführte Rasenfläche werden zum Hintergrund der in diesem Bereich ausgestellten Exponate. Zwischen der Rasenfläche und dem Wasserbecken bleiben der öffentlich Fahrradweg und Fußweg erhalten. Nach Westen öffnet sich der Garten zur Tattersallstraße, und der Baumbestand sowie die Neupflanzungen sind in das flächige Natursteinkleinsteinpflaster eingestreut.

Ausloberin: Stiftung Kunsthalle Mannheim / anonymer nichtoffener Wettbewerb mit verhandlungsverfahren / Fläche 1,3 ha / Architektur Kuehn Malvezzi, Berlin/ 2012

Konzeption Blumenhallenschau Internationale Gartenschau 2013 Hamburg (D), Engere Wahl, 2012

+++ Die Konzeption der Hallenschau zur igs Hamburg 2013 stellt die bedeutendsten Eigenschaften einer zyklisch wechselnden Pflanzenpräsentation in Innenräumen ins Zentrum der Gestaltung. Die Möglichkeit in einer Halle Pflanzen und Floristik zu zeigen, die witterungsbedingt und bedingt durch die verschiedenen Blühperioden kein- en dauerhaft bestehenden Aspekt im Freiraum bilden würden, lenkt den Blick auf die globalen, regionalen und ortsgebundenen Leistungen der Grünen Branche. Die oftmals große Entfernung zwischen den Produktionsorten und dem Verbraucher, die im Hintergrund nötige Logistik für Transport und Lagerung, die Vermarktung der Jahreszeiten in massenhaft nachgefragten Pflanzungen, all das gehört zum „Tor zur Welt“, zu Hamburg. Das Thema der Hallenschau ist der Hamburger Hafen mit seinen Reifekammern und dem Bananenterminal, die Stadt als Marktplatz mit der Blumengroßmarkthalle ebenso, wie die Region und ihre Produktionen im Baumschulland um Rellingen, die Obstkammern des Alten Landes und die Blumenproduktion der Vier- und Marschlande. Diese Sicht wird thematisch unterstützt durch die Lage der Blumenhalle in der „Welt der Häfen“ und den großen logistischen Aufwand, der sich in einem ununterbrochenen Auf- und Abbau der einzelnen Schauen widerspiegelt. Auf der Wilhelmsburger Elbinsel treffen mit dem Hafen und den bis in das igs 2013 Gelände reichenden Wasserwegen See- und Landwege au- feinander. Hier finden sich exotische Handelsgüter wie Kaffee, Banane und Kakao genauso wie regionale Produkte wie der Apfel ‚Finkenwerder Herbstprinz‘ und die Vierländer Freilandrosen. Produktion und Handel sind in Hamburg besonders innig verknüpft. Die Ausstellung zeigt diese Waren mit und nebeneinander und bietet damit ein stabiles Gerüst für die Produkte der einzelnen Landesverbände und Sonderschauen. So ist die Hallenschau zur igs 2013 in Hamburg nicht nur stark auf den Ort und seine Bedeutung in der Welt, sondern auch auf die Moderne Welt der den Globus umspannenden Grünen Flüsse bezogen. Die herausragende Stärke des Entwurfes ist es, diese Welt als ganzheitliche ästhetische Inszenierung zu zeigen, die ein weites Spannungsfeld zwischen der Ästhetik von Hafen, Handel und Transport und der Schönheit der Pflanze hervorhebt. So wächst die Hallenschau weit über die bisherigen Präsentationen einer „aus dem Kontext heraus gestanzten Landschaft mit Dach darüber“ hinaus und bildet den ästhetischen, kulturellen und zeitgemäßen Höhepunkt der Internationalen Gartenschau in Hamburg 2013.

Ausloberin: Internationale Gartenschau 2013 Hamburg GmbH / Mehrfachbeauftragung / Fläche 4.300 qm / mit Mark Krieger, Hamburg und UTArchitects, Berlin/ 2012

Projektteam: Maik Böhmer / Gerd Holzwarth / Steffen Klotz

Seepark Körbecke, Möhnesee (D), 2012

+++ Mit seiner reizvollen Lage am Übergang zur Mittelgebirgslandschaft Südwestfalens, eröffnet sich am Möhnesee im Rahmen der Regionale 2013 die einmalige Chance, für einen Teil der ländlichen Region rund um die Sauerland-Seen Zukunfts- und Bleibeperspektiven für Bewohner und Gäste zu entwickeln. Größtes Potenzial bietet der Standortfaktor Wasser als Medium für Sport, Erholung und Entspannung. Ein klar gestalteter Seepark wird Qualitätsmaßstäbe neu definieren und ein zeitgemäßes Angebot an Sport-, Freizeit- und gastronomischen Einrichtungen bieten. Ziel ist es das Gleichgewicht zwischen Investition und langfristiger Unterhaltung zu wahren und zu verbessern, Qualitäten klar herauszuarbeiten und ein Alleinstellungsmerkmal des Seeparks Körbecke im Verbund der Sauerlandseen erkennbar zu definieren. Gleichzeitig wird das Potential für eine starke Identifikation der Anwohner mit der Anlage geschaffen. In der überarbeiteten Gesamtstruktur werden deutliche Schwerpunkte gesetzt, um räumliche Zusammenhänge klarer gegeneinander abzugrenzen, dadurch Qualitäten inhaltlich stärker erkennbar zu definieren und die Orientierung im Raum zu erleichtern bzw. zu verbessern. Eine klare Vier-Teilung fasst dabei zukünftig Nutzungen zusammen. Es entstehen ein Aktivwald, ein konzentriertes Mehrgenerationenband mit Sport- und Spielangebot, der Uferbereich mit Seepromenade und Seebad und der Wellness-Park mit Gesundheitsparcours. Für die Orientierung wird eine übergeordnete Wegestruktur neu entwickelt, die sowohl die Ortsmitte stärker an das Seeufer anbindet, als auch attraktive Zugangssituationen an den Seepark herausbildet und das Element Wasser optisch weiter in die Ortslage hineintransportiert.

Ausloberin: Gemeinde Möhnesee / begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 16 ha / 2012

Neugestaltung Neumarktplatz Biel (CH), 2012

Neugestaltung Neumarktplatz Biel (CH), 2012

+++ Mehr als andere Freiräume und Bebauungen in Biel ist der Neumarktplatz ein symbolisches Element, das über die Gestaltung und Funktion hinaus ganz wesentlich die Entwicklungsgeschichte der Stadt aufzeigt und dokumentiert. Seine Entstehung ist eng verbunden mit der Kanalisierung der Schüss und dem Sprung der oberhalb der Jurahangkante  gelegenen Altstadt in die Ebene des Seelandes. Diese Lage macht den Neumarktplatz zu einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt der urbanen Entwicklung: zwischen Altstadt, zweiter Stadterweiterung (um 1340) und neu- und gründerzeitlicher Bebauung, aber auch zwischen Jura und Seeland. Der vorliegende Entwurf greift in seiner Gestaltung diese für die Stadt bedeutsamen Themen auf und unterstreicht die räumliche Abfolge von der Altstadt mit ihrer neuen Baukante zum Platz, dem Einzelhandelbereich um die Marktgasse und der südlichen Anknüpfung an die Esplanade. Dabei entsteht ein großzügiger Platzraum mit hoher Aufenthaltsqualität. Da die Bieler Altstadt nicht gleichbedeutend mit der Innenstadt Biels ist, stellt die Neugestaltung des Platzes eine Verbindung zwischen zwei Stadtteilen dar, die sich nicht nur baulich stark unterscheiden. Diese Mittlerfunktion nimmt der Entwurf als Ausgangspunkt.

Ausloberin: Stadt Biel / offener einstufiger Projektwettbewerb / Fläche 0,5 ha / 2012

Urbane Freiräume Baakenhafen in der Hafencity Hamburg (D), Anerkennung, 2012

+++ Mit der Entwicklung des Gebietes am Baakenhafen zu einem neuen Stadtraum Hamburgs entsteht auch ein weiteres Stück Stadt in dem beeindruckenden Ökosystem der Unterelbe, dass auch einen täglichen Einfluss auf das Leben in Hamburg hat. Stadt und Fluss sind in enger Weise miteinander verknüpft und trotz großer menschlicher Anstrengungen, bleibt Hamburg stark vom Wasser abhängig. Der Wegfall der Hafennutzung im Bereich der heutigen Hafencity bietet nicht nur die Möglichkeit neue lebendige Stadtteile zu errichten, sondern auch die Bezüge zu dem umgebenden Landschaftsraum zu erneuern, mit der städtischen Nutzung zu verknüpfen und so eine stärkere Verwebung von Stadt und Landschaft zu erreichen. Dies korrespondiert auch mit den Plänen Hamburgs über den Baakenhafen eine Grünanbindung zwischen Wallanlage und Entenwerder zu schaffen. Im vorliegenden Entwurf werden die Kaizonen und alle im hochwassergefährdeten Bereich liegenden Teile des Freiraumes als ein Abbild des Landschaftsraums der Unterelbe interpretiert, die die hochwassersicheren Teile der Warften umspülen, die selbst wiederum die eigentliche Ausdehnung des städtischen Raumes darstellen. Die Gestaltung  der Kaizonen, der Spielinsel und der Elbpromenade auf dem Kirchenpauerkai ist deshalb von der fluvialen Erosionslandschaft der Unterelbe inspiriert, die ganz real auch weiter unter dem Einfluss der wechselnden Wasserstände und möglicher Flutereignisse stehen werden, während die Warften als „sichere“ und vom Fluss nur noch schwach beeinflusste Bereiche die Geschichte vielfältiger urbaner Freiräume fortschreiben. Es entsteht so eine deutliche Differenzierung zwischen „oben“ und „unten“, womit auch eine spannende Abfolge städtischer und identitätsstiftender Freiräume entsteht.

Ausloberin: HafenCity Hamburg GmbH / zweiphasiger Realisierungswettbewerb / Fläche 24 ha / 2012

Erweiterung und Umbau Campe-Gymnasium, Holzminden (D), 2. Preis, 2012

+++ Das Campe Gymnasium in Holzminden ist derzeit auf zwei verschiedene Standorte aufgeteilt und besteht neben dem Hauptgebäude aus mehreren Baukörpern, die an beiden Standorten in den letzten 30 Jahren errichtet wurden. Durch die Zusammenlegung der Standorte und neue technische Anforderungen wird ein großer Neubau erwartet, welcher einen Großteil der Fläche einnimmt. Die Lage der Gebäudeteile zwischen Billerbeck und Wilhelmstrasse, sowie die Übergänge zum nördlich gelegenen Sportplatz legen eine axiale Gliederung des Freiraums nahe. Diese wird durch Belagwechsel, mit Bänken gefassten Raseninseln und Spielflächen erreicht. Die bestehende Baumreihe zwischen den beiden Strassen wird gelockert und landschaftlich einbezogen. Die neue Mensa erhält im Osten eine eigene Freifläche, die an den neu angelegten Schulgarten angrenzt. Entlang der Wilhelmsstrasse wird eine Kiss-and-drop Zone angelegt.

Ausloberin: Landkreis Holzminden / begrenzt offener Realisierungswettbewerb / Fläche 2 ha / Architektur Hascher Jehle, Berlin/ 2012

Neugestaltung Eichplatz, Jena (D), 2012

+++ Der neue Eichplatz wird zukünftig ein wichtiger Baustein des städtischen Gefüges im Zentrum Jenas darstellen. Mit seinem Entstehen, seiner symbolischen Bedeutung, seinem Verschwinden und jetzt seinem Wiederentstehen wird durch den Platz gleichzeitig ein bedeutender Teil Jenaer Stadtgeschichte erzählt. Mit dem vorliegenden Entwurf soll der Platz sowohl als selbstverständlicher Teil in das städtische Gefüge integriert und gleichzeitig die Geschichte des Ortes aufgegriffen und weitererzählt werden. Die Eiche, die einmal dem Platz ihren Namen gegeben hat und die für eine Einheit Deutschlands stehen sollte, ist schon lange nicht mehr. Mit dem Verschwinden des historischen städtischen Gefüges in ihrer Umgebung ist auch sie verschwunden. Doch ihre Aufgabe hat sie erfüllt: Die Deutsche Einheit ist hergestellt, mittlerweile zum zweiten Mal schon und seit über 20 Jahren existiert ein demokratisches Land ungefähr auf dem Gebiet, für das die Studenten damals eine Einheit forderten. Der Platz selber musste in der Zwischenzeit seinen ursprünglichen Ort verlassen und hat, bedingt durch eine wechselhafte Geschichte, nun in direkter Nachbarschaft in fast gleicher Größe einen neuen Standort gefunden. Damit kann und sollte der Platz auch für etwas neues stehen und auf ein neues Ziel verweisen, denn die Herausforderungen der Zukunft sind andere, als die Forderungen der Studenten, die mit der Pflanzung einer Eiche dem Platz ursprünglich seinen Namen gaben. Der Erhalt und die Unterstützung der Unterschiedlichkeit in einer Gesellschaft, „die Vielfalt in der Einheit“ ist deshalb das gestalterische Thema des Platzes in dem vorliegenden Entwurf. Dafür sollen neue Eichen stehen, in mehreren Arten mit zum Teil sehr unterschiedlichem Habitus. Alle sind sie sehr verschieden und trotzdem sind alles Eichen. Von der alten Eiche sind nun nur noch ein paar Blätter geblieben, die der Wind vom alten Standort auf den neuen Eichplatz herübergeweht hat und die hier die Geschichte des Platzes und damit auch ein Stück deutsche Geschichte erzählen...

Ausloberin: Stadt Jena / offener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb / Fläche 0,4 ha / 2012

Neugestaltung Hauptmarkt und Obstmarkt, Nürnberg (D), 2012

+++ Der nach den Zerstörungen des zweiten Weltkriegs erfolgte Wiederaufbau Nürnbergs erweist sich auch sechzig Jahre nach dieser enormen Anstrengung der Stadt als eine der größten Leistungen der Nachkriegszeit. Die nach dem Krieg vorherrschenden Leitbilder der autogerechten Stadt und des Konzeptes von „Licht, Luft und Sonne“ führten vielerorts zu einer aus heutiger Sicht gewalttätigen Entkernung der Städte mit überdimensionierten Verkehrsschneisen. Die Behutsamkeit mit der Nürnberg diese Konzepte unter weitgehender Einhaltung des historischen Stadtgrundrisses umsetzte, prägt bis heute die positive und lebenswerte Atmosphäre der Stadt. In den 50er und 60er Jahren wurde der Wiederaufbau in Nürnberg dennoch nicht als bloße Rekonstruktion der verlorenen Bausubstanz gesehen, sondern in der damals zeitgemäßen architektonischen Form vorgenommen. Dadurch verfügt Nürnberg heute auch über viele sehenswerte Beispiele der Architektur aus der Nachkriegsmoderne. Geschichte, Wiederaufbau, Verlorenes und Neues verbinden sich zu einer Harmonie, welche am Hauptmarkt Nürnbergs in einer einzigartigen Synopsis kulminieren. Der Entwurf zum Hauptmarkt und Obstmarkt Nürnbergs behandelt dieses Spannungsfeld von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und schreibt die städtische Entwicklung mit einer eigenen, zeitgemäßen Gestaltung fort.

Ausloberin: Stadt Nürnberg / offener Realisierungswettbewerb / Fläche 2 ha / 2012

St Gallen Kulturplatz, 2. Preis, 2012

+++ Der von den Bürgern als Kulturplatz bezeichnete Bereich ist derzeit ledigleich ein Strassenraum zwischen Stadttheater und Tonhalle. Der Entwurf definiert daher einen neuen Platz mit einer starken Aufenthaltsqualität im Verlauf der Museumsstrasse. Die zugrunde liegende Idee einer Platztektonik ergibt sich aus dem Zusammentreffen funktional und ästhetisch unterschiedlicher Flächen zwischen der Tonhalle und dem Stadttheater. Die gegeneinander versetzten Winkel der einzelnen Flächen führen beim Aufeinandertreffen zu einem Bruch welcher die Kontur des Stadttheaters nachzeichnet.

Ausloberin: Stadt St. Gallen / begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 0,9 ha / 2011

Landesgartenschau 2015 Oelsnitz/Erzgeb. (D), 2011

+++ Das Gelände des ehemaligen Verschiebebahnhofs stellt aus heutiger Sicht eine landschaftsmorphologische Besonderheit dar und ist gleichzeitig ein bedeutendes Relikt der Oelsnitzer Industriegeschichte. Die künstliche Topographie des Bahngeländes schafft einen klaren Schnitt im Landschaftsraum und trennt die angrenzenden Räume deutlich voneinander. Gleichzeitig präsentiert sich der Raum, obwohl jahrelang brachliegend, mit einer besonderen eigenen Identität innerhalb des umgebenden landschaftlichen Gefüges. Die Teichwiesen sind das naturräumliche Gegenüber dieser künstlichen Topographie. Ziel des vorliegenden Entwurfes ist es, die vorhandenen landschafts- und naturräumlichen Qualitäten des Ortes nach innen zu stärken und durch Bezüge nach außen zu ergänzen, um eine Anbindung an den umgebenden Stadt- und Landschaftsraum herzustellen.

Ausloberin: Stadt Oelsnitz/Erzgeb. / begrenzt offener Realisierungswettbewerb / Fläche 15 ha / 2011

Erweiterung Museum Berggruen Skulpturengarten | 1. Preis | 2011

 

Der Entwurf nimmt die Struktur des historischen Freiraums innerhalb des Hofes wieder auf und bindet den Garten stärker an das Museum. Der Garten ist von Nord nach Süd in drei Teilbereiche gegliedert. Direkt an die Vorfläche zum Museum schließt ein Vegetationsstreifen an, der klar einen Übergang in den Garten definiert. Der mittlere Teil wird durch eine abgesenkte Rasenfläche bestimmt. Sie schafft für den Garten eine offene Mitte und ist Aufstellungsort für Skulpturen. Der südliche Teil wird von einer freien Strauchpflanzung bestimmt, die durch ihre Form und eine Höhenstaffelung die landschaftliche Kulisse des Gartens bildet. Als Rahmen für den gesamten Garten dienen vier streng geschnittene Heckenkörper aus Hainbuche, welche die Ecken des Gartens besetzen.

Verfahren   Verhandlungsverfahren mit integrierter Entwurfsaufgabe | 1. Preis | 2011

Ausloberin   Stiftung Preußischer Kulturbesitz vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Fläche   0,12 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader

Projekpartner   Architektur Kuehn Malvezzi Architekten Berlin

Projektstandort   DE | Berlin-Charlottenburg >> GoogleMaps

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Neue Altstadt Bad Kissingen, 2011

+++ Im Bereich des Marktplatzes und der Oberen Marktstraße wird zwischen zwei Bändern eine Platzintarsie gespannt. Das südliche Band nimmt mit grösserer Breite sämtliche Ausstattungsgegenstände auf. Während die Platzränder den Auslagen der Läden und dem Fußgängerverkehr vorbehalten sind, sollen Außengastronomie und temporäre Veranstaltungen auf der Platzmitte stattfinden. Das Prinzip der Gassen mit einer mittig laufenden Leitlinie und klaren Platzräumen durch Intarsien lässt sich über das Wettbewerbsgebiet hinaus anwenden.

Ausloberin: Stadt Bad Kissingen / begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 0,7 ha / 2011

Neugestaltung St. Michael-Platz, Neutraubling, 2011

+++ Rund um den „Klosterbau“ hat sich seit der Gründung der Stadt als Nachkriegssiedlung ein Zentrum heraus gebildet, welches den historisch fehlenden Innenstadtkern ersetzt. Die neue Formung des zukünftigen St. Michaelplatzes ist abgeleitet aus den Proportionen des stark dominierenden „Klosterbaus“, mit seinen innenliegenden zentralen Freiräumen. Der neue St. Michaelplatz wird als eine Umkehr dieses introvertierten geschlossenen Hortus conclus begriffen und gleichsam als ein offener Platz einem „Hortus apertus“ ausgebildet.

Ausloberin: Stadt Neutraubling / begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 4,7 ha Ideent. und 2,7 ha Realisierungsteil / 2011

Stadtplätze Erlenmatt, Basel, Schweiz, 2011

+++ Die beiden Stadtplätze haben sehr unterschiedliche Ausgangslagen. Die Fläche des Stadtterminals ist heute geprägt von einem temporären Charakter mit dem Charme des Unperfekten und Unfertigen. Dieser Charakter soll in die Zukunft transportiert werden. In einem formal strengen Rahmen liegt eine grosse Asphaltfläche,  die als leere Fläche erhalten bleibt. Sämtliche Einbauten werden auf den Platz gestellt und sind reversibel. Die Fläche erhält als Initialbelegung eine gelbe Bemalung, die auch den Verkehrsgarten integriert. Das Thema des Stadtplatzes ist, konträr zum Stadtterminal, das eines Stadtgartens. Konzipiert ist er als introvertierter Raum, der vor allem Ruhe ausstrahlt und in dem das Schauen im Vordergrund steht.

Ausloberin: Kanton Basel-Stadt / offener Realisierungswettbewerb / Fläche 1,78 ha / 2011

Kirchplatz und Gerichtskellerplatz in Freyburg (Unstrut), 2011

+++ Da die beiden Plätze und die Kirchstrasse als einzige Ausnahme vom mittelalterlichen Raster abweichen, sollen die naturräumlichen und entwicklungshistorischen Gründe für diese Abweichung wieder deutlicher zutage gebracht werden. Am Kirchplatz soll die Ausrichtung des Platzes nach Nordosten zum Weinberg wieder erfahrbar sein. Auf dem Gerichtskellerplatz springt der Bebauungsrand zurück seitdem die fassenden Gebäude verbrannten. Die neue Fassung mit den Gerichtsterrassen gibt der Kirchstrasse ihre historische Kontur zurück.

Ausloberin: Stadt Freyburg (Unstrut) / begrenzt offener Realisierungswettbewerb / Fläche 0,72 ha / 2011

Arndtgymnasium Berlin, 2011

+++ Die bandartige Öffnung der Höfe und der breite Umlauf um die Gebäude bilden einen Rahmen, welcher Alt- und Neubau miteinander verbindet und wichtige Bezüge der Gebäude zum Freiraum stärkt. Verbindend wirkt das Thema der Baumrundbänke, welche den wertvollen Baumbestand inszenieren und durch eine Asphaltbemalung ineinander verschlungener Kreise die beiden Höfe gestalterisch verbinden.

Ausloberin: BA Steglitz-Zehlendorf von Berlin / begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 2 ha / 2011 / mit Behles & Jochimsen

Landesgartenschau Bad Herrenalb 2017, ein 3. Preis, 2011

+++ Durch die Veränderungen im Verlauf und in der Ufergestaltung des Flüsschens Alb bildet das Gewässer einen neuen Fokus innerhalb der Stadt und wird zu einem durchgehend erlebbaren Band, welches die Stadträume und die gesamte Stadt besser an seine Umgebung anbindet. Dem neuen Band der Alb werden weitere Bänder zugeordnet, die zusammengeführt und miteinander verwoben, ein stabiles Grundgerüst für die weitere Entwicklung von Bad Herrenalb entstehen lassen. Dazu gehören das Promenaden- und das Parkband, das Band der Bewegung, das Band für Kultur und Sport und das Serviceband.

Ausloberin: Stadt Bad Herrenalb / offener Realisierungswettbewerb / Fläche 47 ha / 2011 / mit Sebastian Rhode

Kreiskrankenhaus Tauberbischofsheim Neubau Psychiatrie | 1. Preis (nach Überarbeitung) | 2011

 

Wie der Neubau selbst, so ordnet auch der umgebende Freiraum das Gelände gemäß der sich ergebenden Blickbeziehungen und der landschaftlich topografischen Situation neu. Die dabei entstehende Struktur erfasst den gesamten Hang in einer landschaftlich parkartigen Geste und vermittelt so zwischen den neuen und alten Gebäudeteilen. Zentraler Freiraum ist die polygonale Struktur zwischen Wirtschaftshof und Dialysezentrum im Norden und dem Bildungszentrum im Süden. Dieses Gelände ermöglicht einen Rundgang, der durch Sichtfenster ins Tal der Tauber und durch großzügige Terrassen und Holzpodeste gegliedert ist. Der Einschub des auf Sitzhöhe befindlichen Holzdecks von Westen in den zwischen den Gebäudeflügeln liegenden Hof stellt ein qualitativ hochwertiges Möbel dar, welches zum Norden und Süden hin intimere Terrassenräume entstehen lässt, welche den Nutzungen der Psychiatrie zugeordnet sind.

Verfahren   einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2008 | 1. Preis (nach Überarbeitung) | 2011

Ausloberin   KHMT Krankenhaus und Heime Main-Tauber GmbH

Fläche   1,00 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth

Projekpartner   Architektur v-architekten GmbH Köln

Projektstandort   DE | Tauberbischofsheim >> GoogleMaps

Bingen Feuerwehrhaus, 2011

+++ Die Freiräume gliedern sich entsprechend ihrer Lage in einen urbanen Auftakt im Bereich des Haupteingangs der neuen Mehrzweckhalle und einen naturhaften Raum, der zwischen dem Gebäude und der angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzung vermittelt.

Ausloberin: Stadt Bingen am Rhein / begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 0,7 ha / 2011 / mit Anderhalten Architekten

Wuhai (CN), 3. Preis, 2011

+++ Entlang des Stausees werden unterschiedliche Atmosphären erzeugt, die den einzelnen Stadtteilen eine eigene Identität verleihen. Im Nordwesten soll das grüne Schwemmland des Flusses erhalten und ausgedehnt werden. Ein grüner Rücken mit Strauch und Baumpflanzungen soll den Bereich vor den Winden der Wüste Gobi schützen.

Ausloberin: Stadt Wuhai / eingeladenes Verfahren / Fläche 30 qkm / 2011 / mit Axthelm Architekten und DU Diederichs Projektmanagement

Rudolphsplatz Marburg, 2011

+++ Hauptelement des Entwurfs ist die Neudefinition der Höhenkante zwischen dem oberen Rudolphsplatz und dem tiefer liegenden Platz an der alten Volksbank und der Lahn. Durch diesen topographischen Versatz und die Straßenführung entstehen drei Platzteile: Der Eingang zur Oberstadt an der alten Universität, ein Balkon an der Lahn nördlich der Weidenhäuser Brücke und eine Terrasse am Wasser an der alten Volksbank.

Ausloberin: Universitätsstadt Marburg / begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 4 ha / 2011 / mit raumzeit

Hugo-Junkers-Park, Mönchengladbach-Rheydt, ein 2. Preis, zur Überarbeitung, 2011

+++ Mit der Qualifizierung der Freiflächen im Umfeld des Pahlke-Stadtbades wird eine für Rheydt wertvolle zentrumsnahe Grün- und Parkanlage geschaffen. Ziel des Entwurfes ist es, die bestehenden Bildungseinrichtungen und das Stadtbad in eine Struktur aus differenzierten Teilräumen mit großer Aufenthaltsqualität und eigenem Charakter einzubinden. Dazu werden die Parkkanten geschärft und zugleich eine Strukturierung des Wettbewerbsgebietes erreicht. Die räumliche Struktur und Materialverwendung tragen dabei zu einer harmonisch zeitgenössischen Interpretation des Ortes bei.

Ausloberin: Stadt Mönchengladbach/ begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 4 ha / 2011

Landesgartenschau Lahr 2018, 2011

+++ Im Bereich des zukünftigen Geländes der Landesgartenschau befindet sich entsprechend mit der Kreuzung der Bundesstraßen B3 und B36/B415 eine starke Zäsur. Das Konzept für die Landesgartenschau 2018 schlägt ein grünes Band zwischen den bislang getrennten Bereichen der Stadt vor, und etabliert mit einer neuen, selbstverständlich eingeflochtenen Fußgängerbrücke eine qualitativ hochwertige und für die Lahrer Bevölkerung identitätstiftende Landmarke.

Ausloberin: Stadt Lahr und Land Baden-Württemberg / offener Realisierungswettbewerb / Fläche 37 ha / 2011

Aspern Seepark, Wien, 1. Ankauf, 2011

+++ Der geplante Seepark bildet den Kern des Freiraumsystems der zukünftigen Seestadt Aspern. Die vier Teilbereiche des neuen Seeparks Aspern sollen als zusammenhängende Freiraumfigur gelesen werden können und eigenständige Teilräume ausbilden. Die Landschaftszunge des  Westpark bindet an den westlichen Grünzug an. Der Zentralpark ist insbesondere durch seine Anbindung an den See und großzügige Wiesenflächen geprägt, die Weite erzeugen und die offene Mitte der Seestadt betonen. Die Promenade im Norden des Sees bildet das Rückgrat der intensiven städtischen Freiräume als Ort des Sehens und Gesehen werden, des Flanierens und Erholens. Der Ostpark bildet den landschaftlichen Übergang in den östlichen Grünzug.

Ausloberin: Aspern Development AG und Magistrat Wien / begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 9,7 ha / 2011

Stadtraum Bayerischer Bahnhof, Leipzig, 2011

+++ Mit dem Rückbau der Bahnanlagen, der Untertunnelung im nördlichen Teil und der Semmelweisbrücke werden das begonnene Entwicklungsband Südost städtebaulich und landschaftsplanerisch gestärkt und die bisher geteilten Stadtviertel nachhaltig miteinander verbunden. Durch den zentralen Park mit seiner klaren Ausrichtung und den deutlichen Sicht- und Wegeverbindungen wird nicht nur die Ost-West Verbindung aufgewertet. Der sich nach Süden öffnende Grünraum bildet einen neuen Anschluss an die übergeordnete Grünstruktur des Leipziger Neuseenlandes.

Ausloberin: Stadt Leipzig, Deutsche Bahn AG / begrenzter Realisierungswettbewerb / Fläche 40,2 ha / 2011

Bundesgartenschau Heilbronn 2019, Ankauf, 2011

+++ Heilbronn teilt mit vielen anderen Kommunen, die an wichtigen Binnenschifffahrtsstraßen gewachsen sind, die Besonderheit, dass die Uferbereiche in der Industrialisierung zu Randlagen der städtischen Entwicklung wurden. Die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 bietet die Gelegenheit, den Neckar und seinen Altarm zu attraktiven Naherholungsbereichen in der Stadt zu gestalten. Kernaussage des Entwurfes ist die Kreuzung einer städtebaulichen Ost-West-Achse zwischen der Altstadt und den westlich des Neckars liegenden Stadtteilen mit einer starken Nord-Süd-Grünverbindung. Dabei nutzt die neue Ost-West-Achse die Inseln Kraninsel, Hafenweiler und die große Neckarinsel als Trittsteine zwischen dem Neckar und dem Neckaraltarm. Aus der Bedeutung der Neckarinseln für die Stadtentwicklung entsteht das Thema des Inselarchipels, welches stringent sowohl die freiraumplanerische Neuordnung für die Nachnutzung, als auch die Motive der Bundesgartenschau entwickelt.

Ausloberin: BUGA Heilbronn 2019 GmbH / offener zweiphasiger Realisierungswettbewerb /  Fläche 40 ha / 2011 / mit UT Architects

Olympisches Dorf und Mediendorf 2018, München, 2011

+++ Die Stadt München begreift die Bewerbung zur Olympiade als Chance, mit dem olympischen Dorf zugleich neuen Wohnraum im Zentrum am Rosa-Luxemburg-Platz zu entwickeln. Ausgehend von der Schwere-Reiter-Strasse wird ein Freiraumkonzept für die neue Bebauung entwickelt, welches zwischen dem Olympiapark von Peter Grzimek, den alten Kasernengeländen im Westen, den stark prägenden Verkehrsachsen im Westen und Süden und der neuen Bebauung vermittelt. 

Ausloberin: Landeshauptstadt München und Freistaat Bayern / begrenzter Planungswettbewerb /  Fläche 360 ha / 2010 / mit raumzeit

Freianlagen an der Akademie Jüdisches Museum, Berlin, 3. Preis, 2010

+++ An der Lindenstrasse im  Bereich der neuen Akademie Jüdisches Museum Berlin treffen die historischen Raster der Friedrichstadt und der Köpenicker Vorstadt aufeinander und ergeben mit den zum Teil offenen Blockrändern ein uneinheitliches Bild, in dem die Lindenstraße als starke Trennung wahrgenommen wird. Eine der markantesten Aussagen des neuen Städtebaus, das Abknicken der neuen Randbebauung des Platzes, wird hier thematisch aufgenommen und spannt in flachen Winkeln einen Bogen vom Kollegienhaus Gerlachs bis hin zur Friedrichstraße. Der Bogen segmentiert den Platz in vier Intarsien, die sich zwischen der Großmarkthalle und dem Kollegiengebäude aufspannen. Während die größeren Platzbereiche, die westlich der Lindenstraße liegen, klar die Gelenkstelle zwischen den neuen Randbebauungen zeigen, stellen die Mittelinsel und der Vorplatz des Kollegiengebäudes in Ergänzung die gesamträumliche Einheit her.

Ausloberin: Land Berlin / begrenzter Realisierungswettbewerb /  Fläche 2,5 ha / 2010

Erschließung der Residenz und Neugestaltung der Hofstraße Würzburg, 2010

+++ Die Wegeverbindung von Dom und Residenz wird durch die Rhythmisierung der an ihr aufgreihten Platzräume gestärkt. So stellt sich die Verbindung sowohl linear im Element eines breiten Bandes dar, als auch in den drei wichtigen Plätzen, dem Residenzplatz, dem Mönusplatz und dem Paradeplatz. Die Ausgestaltung des Paradeplatzes als zusammenhängender Platzbereich mit Brunnen und Bankelementen hebt den Dom als städtisches Pendant zur Residenz hervor und stärkt die Beziehung zwischen beiden Orten. Zugleich reiht sich der Paradeplatz in eine Folge städtischer Plätze und Freiräume, die wie der Residenzplatz (Frankoniabrunnen), der Mönusplatz (Chronosbrunnen), Sternplatz und Beim Grafeneckart (Vierröhrenbrunnen) durch Brunnen aus dem Stadtbild hervorgehoben werden.

Ausloberin: Stadt Würzburg / begrenzter Realisierungswettbewerb /  Fläche 2,5 ha / 2010 / mit UT Architects

Erweiterung Richard-Wagner-Museum, Bayreuth, 2010

+++ Die Struktur der nördlichen Rasenflächen nimmt die ursprüngliche Intention des Parks auf, ohne dabei eine formale Rekonstruktion anzustreben. Die historische Kastanienallee soll durch sukzessive Nachpflanzung und Ersatz überalterter Bäume wieder hergestellt werden. Im direkten Umgriff des Hauses Wahnfried wird durch den Abriss der Verbindung zum Siegfriedhaus und den umgreifenden Rasen der frei gestellte Charakter der Villa wieder erfahrbar.

Ausloberin: Stadt Bayreuth / begrenzter Realisierungswettbewerb /  Fläche 1,3 ha / 2010 / mit Bruno Fioretti Marquez

Landesgartenschau "Natur in Alzenau 2015", 4. Preis, 2010

+++ Zwischen der renaturierten Kahl im Norden und Schulzentrum und Stadtpark „Hauckwald“ im Süden, der Seniorenresidenz im Osten und der Verlängerung des Dolmenwegs im Westen spannt sich ein Rundgang auf. Dieser Rundgang verbindet die beiden Kernbereiche des Energieparks und des Generationenparks und ist aus allen Richtungen zugänglich. Die Gesamtstruktur beider Hauptteile der Gartenschau ergibt sich aus einer Überlagerung der tradierten und regional prägenden Grundstücksteilungen. Die kleinteilige Struktur der schmalen handtuchartigen Grundstücke wird von den Schaugärten und Pflanzungen und den eingestreuten Sport- und Spielplätzen aufgenommen. Diese für die Landwirtschaft um Alzenau typische Struktur ist in beiden Gartenschauteilen durch ein Mäander erschlossen.

Ausloberin: Natur in Alzenau 2015 GmbH / offener Realisierungswettbewerb /  Fläche 5,3 ha / 2010

Platz der Stadt Hof, Berlin - Neukölln, 2010

+++ Die Stärkung der Aufenthaltsqualität und der Verflechtung der zahlreichen kulturellen Angebote und des Einzelhandels sollen nicht nur ein Zeichen für ein neues positives Selbstbild sein, sondern den öffentlichen Raum zugleich als Angebot an die Bürger und die von ihnen ausgehende Lebendigkeit und Veränderung gestalten. Die Platzkonturen werden zum Zentrum versetzt als Platzintarsie mit Natursteinkleinsteinpflaster nachgezeichnet. Im Südwesten kippt die Platzintarsie, so dass der Platz einen starken Rücken zum viel befahrenen Straßenraum ausbildet. Die Stufen, welche in die Platzfläche auslaufen, laden zum Verweilen ein und tragen dazu bei, die Verkehre auf der Platzfläche zu klären, ohne Barrieren im Raum darzustellen.

Ausloberin: BA Neukölln von Berlin / begrenzter Realisierungswettbewerb /  Fläche 0,26 ha / 2010 / mit Sven Kalden

Masterplan Changzhou, 2010

+++ Das Nebeneinander von Offenheit und Dichte, von Natur und Kultur prägen den Charakter des Wissenschafts- und Technologiezentrums. Beim Durchschreiten des Areals erlebt der Besucher eine Sequenz sich öffnender und sich wieder verengender Räume, die immer wieder neue Perspektiven, Aus- und Durchblicke bieten. Während die Hauscluster um Höfe gruppiert sind und stadtseitig parallel zu den Straßen liegen, sind sie längs der umgebenden Flußläufe und öffentlichen Parkflächen freier angeordnet; auf diese Weise wird das Technologiezentrum mit den attraktiven Freiräumen verzahnt. Im Gegensatz zum landschaftlichen Charakter im Inneren der Grundstücke steht der urbane Habitus der beiden aufeinander bezogenen öffentlichen Stadtplätze.

Ausloberin: Hundsun Tecnologies Inc. / eingeladener Realisierungswettbewerb /  Fläche 10 ha / 2010 / mit Behles & Jochimsen

 

Weissenau, 2010

+++ Die Entwicklung Weißenaus steht in engem Zusammenhang mit der wechselvollen Geschichte des dortigen Prämonstratenserklosters. In der Industrialisierung bildete sich jedoch ein hufeisenförmiger Saum aus Industrie- und Siedlungsbereichen im Umfeld der Klosteranlage. Der Entwurf wertet das Gebiet des Klosters Weißenau wieder als starkes Zentrum auf und bindet es an den Ort an. Die Aussagen zu den verschiedenen Teilbereichen werden von einem Konzept getragen, das den historischen Kern des Klosters neu fasst und den durch den Abriss der Industriegebäude im Osten entstehenden grünen Ring als Übergang in die Wohn- und Industriegebiete definiert.

Ausloberin: Stadt Ravensburg / offener Realisierungswettbewerb /  Fläche 3,2 ha / 2010

Erweiterung Kleistmuseum Franfurt (Oder), Ankauf, 2010

+++ Die Freiräume sind einerseits durch ihre Längsausrichtung zwischen Marktplatz und Museumsbauten charakterisiert, andererseits stehen sie der vor kurzer Zeit gebauten Allee gegenüber, welche den Marktplatz mit der Friedensglocke verbindet. Die Südseite der Straße betont die lineare Ausrichtung in einer Folge von höher gelegenen Raseninseln und schafft durch den geringen Höhenunterschied zwischen Rasen und Fußweg einen den Wohngebäuden zugeordneten Bereich. Landschaftlich eingestreute Baumpflanzungen stärken zudem die intimere Atmosphäre im Vergleich zur nördlichen öffentlichen und repräsentativen Allee. Die rhythmische Folge der Inseln, die in ihrer Breite variieren, führt von Westen zum Vorplatz des Museums, welcher die Bewegungsrichtung keilförmig zum Eingang des Museumsneubaus lenkt.

Ausloberin: Stadt Frankfurt (Oder) / begrenzt offener Realisierungswettbewerb /  Fläche 0,57 ha / 2010 / mit Kuehn Malvezzi

Bahndeckel BAB 7, Schnelsen & Stellingen, Hamburg, 4. Preis, 2010

+++ Der Entwurf findet für beide Autobahndeckel eine einheitliche Gestaltsprache, die sich in die jeweilige Lage einfügt und mit einer flexiblen Struktur die Verknüpfung der geteilten Orte ermöglicht. Ausgehend von der Topografie der Autobahndeckel und dem typischen Landschaftsbild der Schleswig-Holsteinischen Knicklandschaft verbinden von West nach Ost mäandrierende Wegebänder die bisher getrennten Siedlungen und bieten die Möglichkeit flexibel mit der Topografie des neuen Parks und seiner Nutzungen umzugehen. Die Kleingartennutzungen werden als „Sunken Gardens“ in die Struktur eingefügt.

Ausloberin: Freie- und Hansestadt Hamburg / begrenzt offener Realisierungswettbewerb /  Fläche 11,9 ha / 2010

Stadtpark Meschede, 2010

+++ Der Entwurf schafft einen zusammenhängend wahrnehmbaren Parkraum von der östlichen bis zur westlichen Raumkante. Dabei bleiben die Wegeführungen im Park reduziert, binden aber im Norden und Süden an die Strassenräume an. Der entstehende neue Stadtpark erhält eine Zonierung in den Bereich des westlich gelegenen Henneboulevard, der mit abgestreutem Asphalt auch für Fahrradfahrer zugänglich ist und den Naturterrassen auf der östlichen Henneseite, die zum Verweilen einladen und ein direktes Erleben des Bachlaufs in der Stadt ermöglichen.

Ausloberin: Stadt Meschede , Regionale 2013 / begrenzt offener Realisierungswettbewerb /  Fläche 1,35 ha / 2010

Parklandschaft Tempelhof, Berlin, 2010

+++ Das hier vorgeschlagene Grundgerüst für die Entwicklung des ehemaligen Flughafengeländes besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: zum Einen aus einer verbleibenden Offenlandschaft, die den Kern des Geländes bildet und über Landschaftskorridore an die Stadt angebunden wird. Den anderen Teil bilden klar definierte neue Park- und Stadtquartiere die wie Finger aus der bestehenden Stadt heraus auf das Gelände wachsen und neue städtische Nutzungen aufnehmen. Beide Bereiche sind eng miteinander verzahnt. Zur Stärkung der Parklandschaft als innerstädtischem Naturraum werden in den Parkquartieren Baumpflanzungen initiiert, die Grundlage einer sukzessiven Entwicklung urbaner Waldflächen sind.

Ausloberin: Land Berlin, Grün Berlin GmbH / offener Wettbewerb /  Fläche 384 ha / 2010

Bismarckhöhe, Werder a.d. Havel, 4. Preis, 2010

+++ Durch die Lage der historischen Gebäude und der neuen Erweiterung gliedern sich die Freianlagen in vier verschiedene Bereiche. Der als Zufahrt dienende westliche Bereich wird zum repräsentativen Zugang mit breitem Vorplatz. Das Plateau ist nach Süden und Osten ausgerichtet. Der östliche Bereich ist mit der großen Stufenanlage zugleich der historische Hauptzugangsbereich und erschließt sowohl Ballsaal, Museum und Aussichtsturm als auch die neue Gastronomie. Im Süden ist der Übergang zu den angrenzenden Grundstücken terrassiert und inszeniert den Blick zur Altstadt.

Ausloberin: Stadt Werder (Havel) / begrenzt offener Realisierungswettbewerb /  Fläche 1,5 ha / 2010 / mit UT Architects

Grüngürtel Duisburg, Nord-Bruckhausen, 3. Preis, 2010

+++ Der neue Volkspark Bruckhausen schließt die Verbindung des bislang abgeschnittenen Ortsteils mit dem Grüngürtel Duisburg-Nord und nach Beeckerwerth und bildet durch einen Wall ein starkes Rückrat zur Ortsmitte hin aus. Die architektonische Überformung des Walls steht gestalterisch in Verbindung mit der industriell geprägten Umgebung und öffnet sich zu einem naturnahen Volkspark, der durch seine Zonierung und Wegestruktur differenzierte Nutzungen und Erlebnisse ermöglicht. Ein begleitendes Erlebnisband nimmt neben verschiedenen Sport- und Spielflächen auch eine gastronomische Nutzung auf. Die zwischen Tartan- und Rasenflächen wechselnden Belagsqualitäten ermöglichen eine intensive Nutzung des Bandes.

Ausloberin: Stadt Duisburg / begrenzt offener Realisierungswettbewerb /  Fläche 8,7 ha / 2010

 

Villa Blankenheim, Blankenheim, 2010

+++ Mit den Resten der Villa Rustica befindet sich in Blankenheim eines der größten römischen Bodendenkmale der Spätantike nördlich der Alpen. Der Entwurf will den Denkmalwert und die räumlichen Situation vermitteln, indem die Villa in Dimension und Axialität in der Landschaft fassbar gemacht wird. Die Villa Rustica soll in drei räumlich abgegrenzten, an unterschiedlichen Standorten positionierten Panoramabildern dem Besucher zugänglich gemacht werden. Die drei Panoramen versetzen die Besucher in die Landschaft der Römerzeit, wie sie vom jeweiligen Standort der Panoramen gesehen wurde. Die äußere Form der Panoramen greift das römische Thema des Signums auf, bei dem einzelne Teile eines Ganzen als Erkennungszeichen stehen. Analog zu diesem Bild sind die drei Panoramen aus einem zerbrochenen Zylinder mit verspiegelter Oberfläche entstanden.

Ausloberin: Gemeinde Blankenheim / begrenzt offener Realisierungswettbewerb /  Fläche 1,5 ha / 2010 / mit magma architecture

Park auf der Harburger Schlossinsel, Hamburg, 2010

+++ Mit fünf Armen griff die Horeburg seit dem 17. Jahrhundert in den Hafen und schützte so das höher gelegene bewohnte Zentrum der Burg. Mit der Entlassung der Harburger Schloßinsel aus dem Hafenentwicklungsgesetz ermöglicht die IBA Hamburg eine erneute Entwicklung des Geländes. Leitbild des Entwurfes ist der Seestern, dessen Zentrum deutlich höher ist, und dessen Arme an ihren Enden zum Wasser hin abgeflacht werden. Durch diese topografische Schichtung wird eine Aufteilung in verschiedene Erlebnisbereiche möglich, sowie die Lenkung der Blickbeziehungen vom Zentrum zu den Uferbereichen.

Ausloberin: IBA Hamburg GmbH / begrenzt offener Realisierungswettbewerb /  Fläche 3 ha / 2010

Zu neuen Ufern, Siegen, 2010

+++ Die Sieg ist als Fluss gegenwärtig in der Innenstadt kaum wahrnehmbar. Das liegt nicht nur an der teilweisen Überbauung sondern auch an der Lage des Flusses, der bei mittlerem Wasserstand ca. 3-4m unter dem umgebenden Geländeniveau liegt. Um die Sieg wieder stärker Teil des Innenstadtbildes von Siegen werden zu lassen, soll nach dem Rückbau der Siegplatte auch die nördliche Uferkante aufgebrochen werden. Der neue Brückenplatz wertet die bestehenden Verbindungen über die Sieg neu und fügt eine direktere Verbindung zwischen Bahnhofstraße und Kölner Tor hinzu. Durch einen Brückenmäander werden vier Siegüberquerungen im Bereich zwischen Apollotheater im Süden und dem Durchgang zum Kölner Tor im Norden geschaffen.

Ausloberin: Stadt Siegen / begrenzter zweiphasiger Realisierungswettbewerb /  Fläche 4 ha / 2010

 

Hafenpark Frankfurt am Main, 2. Preis, 2010

+++ Der geplante Hafenpark zwischen Osthafen und Neubau der EZB  bildet den neuen Endpunkt der nördlichen Ufergestaltung entlang des Mains in östlicher Richtung. Gleichzeitig ist er zusammen mit der neuen Freiraumplanung entlang der Bahntrasse Richtung Ostbahnhof Teil eines Lückenschlusses des Frankfurter Grüngürtels. Die räumliche Gliederung mit einer eindeutigen Höhenstaffelung aus Rasenfläche, Wiesenband und Baumhain schafft im Uferpark eine großzügige Öffnung des Uferbereichs ins Landesinnere und stellt auch eine räumliche Verbindung zwischen südlichem Mainufer, Main und neuem Uferpark her.

Ausloberin: Stadt Frankfurt a. Main / begrenzt offener Realisierungswettbewerb /  Fläche 3,89 ha / 2010

Landesgartenschau Tirschenreuth, 2013, 2009

+++ Die starke Konzentration der Altstadt und die Lage des Fischhofes lassen die Entwicklung der Stadt als Insel in der stiftländer Teichlandschaft erkennen. Mit der Neuanlage des Stadtteichs kehrt Tirschenreuth zu seinen historischen Wurzeln zurück. Der Entwurf stellt die ursprüngliche Anlage der Stadt und des Fischhofs als Insel durch rahmende grüne Bänder wieder her und verknüpft die bisher zusammenhangslosen Bereiche. Zwei grüne Rundgänge treffen sich am neuen Platz auf dem ehemaligen Schels-Areal. Der Grüngürtel um die Altstadt verbindet die neue städtische Kante am See mit den Mühlbühlanlagen und dem Gelände um St. Peter. Der zweite Rundweg führt am See entlang und schließt den Fischhof und den Haupteingang der Landesgartenschau mit ein.

Ausloberin: Natur in Tirschenreuth 2013 GmbH / offener Ideenwettbewerb /  Fläche 19,5 ha / 2009 / mit yellow z

Marktplatz Mönchengladbach Rheydt | 1. Preis | 2009

 

Der Entwurf lotet in seiner räumlichen Struktur und Materialverwendung das Spannungsfeld von Vergangenheit und Gegenwart in Rheydt aus, um zu einer harmonisch zeitgenössischen Interpretation des Ortes beizutragen. Ziel ist es, die umgebenden Gebäude in eine Struktur aus differenzierten Teilräumen mit großer Aufenthaltsqualität und eigenem Charakter einzubinden. Dazu werden die Platzkanten geschärft und zugleich eine Strukturierung des Bearbeitungsgebietes erreicht. Mit neuen gastronomischen Außenflächen und einer starken Grünstruktur wird die Atmosphäre des Ortes nachhaltig gestärkt und der Rheydter Marktplatz zu einem ganz neuen Anziehungspunkt. Die dem Marktplatz übergeordnete städtebauliche Verbindung vom Bahnhof zum Marktplatz stellt sich als Abfolge von Platzbereichen mit unterschiedlichem Charakter dar. Hauptbahnhof, Sankt-Marien-Kirche, Sparkassenplatz und Marktplatz bilden eine Kette im Zentrum Rheydts. Durch die Verlegung der Zufahrt zur Rathausgarage an die Stresemannstraße öffnet sich der Marktplatz in dieser Richtung. Die Raumkante der Brucknerallee wird nach dem Abriss der Pavillons als Marktterrasse wieder aufgenommen. Auf diese Weise wird die historische Platzkante auf offene und transparente Weise wieder hergestellt und den dort befindlichen Gastronomien und Gewerben ein hochwertiger Freiraum zur Verfügung gestellt. Der Marktplatz selbst ist durch seine zur Limitenstraße hin offene Seite bisher ungefasst. Die Fortführung des Kirchenplateaus nach Süden ermöglicht eine große fassende Geste mit Wiesenflächen und altem Baumbestand. Die Zufahrt zur Tiefgarage wird in die Wiesenflächen eingeschnitten. Der Platz an der Kommandantur wird in seiner Eigenständigkeit gestärkt und erhält als gefasster Raum unter Bäumen eine eigene unverwechselbare Aufenthaltsqualität. 

Verfahren   begrenzt offener, einstufiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2004 | 1. Preis | 2009

Ausloberin   Stadt Mönchengladbach | Fachbereich Stadtentwicklung und Planung

Fläche   1,70 ha

Projektteam   Maik Böhmer | Gerd Holzwarth | Ulf Schrader

Projekpartner   Städtebau studioinges Berlin

Projektstandort   DE | Mönchengladbach-Rheydt >> GoogleMaps

>> zum Projekt

Hamburg Lohsepark, 2009

+++ Der Lohsepark wird als größte zusammenhängende Grünfläche in der neuen Hafencity einen hohen Erholungswert bieten. In Ergänzung zu den bisherigen stark bebauten Uferbereichen setzt der Entwurf das grüne Band des Wallrings bis an die Elbe fort und schafft auf diese Weise grüne Uferbereiche mit großer Aufenthaltsqualität. Im Park werden die längsseitigen Straßenräume als Übergänge mit einbezogen. Die Funktionsräume, welche die Spiel- und Gastronomieflächen, sowie das Sitzen im Park und Flanieren aufnehmen, entwickeln sich östlich und westlich entlang der großen Wiesenflächen.

Ausloberin: Hafencity Hamburg GmbH / zweiphasiger Ideen- u. Realisierungswettbewerb / Fläche 5,2 ha / 2009

Marzahner Promenade, Berlin Marzahn, 2009

+++ Leitbild für den Vikariatsgarten bildet der Bezug auf das geistliche Erweckungserlebnis Luthers während eines Gewitters. Das Gelübde, sein Leben der Kirche zu widmen, wird abstrahiert zur Grundlage der Wegeführung. Erweckungsmythos und Sterbezimmer bilden die thematischen Klammern für die Vermittlung von Luthers Leben auf einem Rundgang der im Garten beginnt. Werden und Vergehen wird mit einer pflegeextensiven Schotterpflanzung thematisiert, welche den Überresten des alten Vikariats eine sich fortwährend kräftiger entwickelnde Pflanzung aus Gräsern und Wildstauden gegenüber stellt.

Ausloberin: BA Marzahn Hellersdorf, Berlin / eingeladener Wettbewerb / Fläche 6,25 ha / 2009

UNESCO Welterbe Luthersterbehaus Eisleben, 3. Preis, 2009

+++ Leitbild für den Vikariatsgarten bildet der Bezug auf das geistliche Erweckungserlebnis Luthers während eines Gewitters. Das Gelübde, sein Leben der Kirche zu widmen, wird abstrahiert zur Grundlage der Wegeführung. Erweckungsmythos und Sterbezimmer bilden die thematischen Klammern für die Vermittlung von Luthers Leben auf einem Rundgang der im Garten beginnt. Werden und Vergehen wird mit einer pflegeextensiven Schotterpflanzung thematisiert, welche den Überresten des alten Vikariats eine sich fortwährend kräftiger entwickelnde Pflanzung aus Gräsern und Wildstauden gegenüber stellt.

Ausloberin: Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt / begrenzt offener Realisierungswettbewerb / Fläche 0,32 ha / 2009 / mit Kuehn Malvezzi

Campus Rütli, 2009

+++ Die Rütlistraße mit ihren stattlichen Bäumen ist die zentrale Erschließungs- und Flaniermeile des Campus. Alte wie neue Gebäude definieren den Straßenraum und haben hier ihre Haupteingänge. Dieser Raum wird durch drei Bänder gegliedert, die in den grünen Rändern Funktionsbereiche aufnehmen und die Rütlistraße als neues Campusband in der Mitte inszenieren. Dazwischen strukturieren neue Freiräume die Bedürfnisse der Bildungseinrichtungen.

Ausloberin: BA Neukölln, Berlin / zweiphasiger Realisierungswettbewerb / Fläche 2 ha / 2009 / mit Behles & Jochimsen

Der Marktplatz und sein Umfeld Aachen Brand, 2009

+++ Die im Bestand allseitig geneigte Platzfläche wir durch zwei Stufenanlagen neu gefasst und in ihrer formalen Ausrichtung geschärft. Die bestehende Stufenanlage in der Platzmitte wird dabei deutlich aufgewertet und gliedert die Platzfläche in zwei Bereiche. Der obere Platzbereich nimmt die sehr starken Bezüge zum Vorfeld der Kirche wieder auf. Baumpakete in den Randbreichen bilden schattige Verweilorte. Als markantes Wiedererkennungsmerkmal werden die prächtigen Blutbuchen freigestellt und am Entrée an der Trierer Straße wiederholt. 

Ausloberin: Stadt Aachen / begrenzt offener Realisierungswettbewerb / Fläche 3,3  ha / 2009

Seepark Zülpich, Landesgartenschau 2014, 2009

+++ Der neue Seepark liegt im Überlappungsbereich zwischen Stadt- und stark geprägter Kulturlandschaft der Zülpicher Börde. Dabei stehen auf der einen Seite die Zeugnisse des Braunkohletaugebaus in Form vereinzelter künstlicher Seen und die großflächig ausgeprägte Parzellenstruktur der Ackerlandschaft. Zugunsten einer den See umspannenden Begehbarkeit wird eine parallel zum Ufer verlaufende Struktur punktuell mit Aussichtspunkten und Standorten am Wasser bespielt. Dazu werden die am nördlichen und westlichen Ufer entstehenden Zugänge der Seeterrasse und der Seebühne über ein Gelenk auf unterschiedlichen Ebenen miteinander verkoppelt. Durch die Ausformung und Materialität spielen ‚Bastion’, ‚Bug’ und ‚Hangterrasse’ mit der Landschaft, ohne sich in ihr aufzulösen.

Ausloberin: Landesgartenschau Zülpich GmbH / begrenzt offener Realisierungswettbewerb / Fläche 19  ha / 2009

Neugestaltung Verden Allerufer, 2009

+++ In einer schrittweisen städtebaulichen Entwicklung entstehen in Verden ein neues Quartier am Nordertor und eine Öffnung zum Allerufer, welche im Zusammenwirken mit der Schaffung neuer öffentlicher Räume, Plätze, Promenaden und Wegeverbindungen nachhaltig zur Stärkung und Attraktivierung des Standortes für Bewohner und Touristen beitragen. Der neu positionierte Stadtplatz am Wasser mit benachbarter Festwiese stellt dabei die Verknüpfung der Innenstadt zur Aller her und holt den Fluss ins Zentrum der Stadt. Gleichzeitig werden durch die klare Trennung in die landschaftlich geprägten Allerwiesen und den kleinstädtischen Platz mit Aufenthalts- und Versorgungsangeboten zwei unterschiedliche Qualitäten auf engem Raum miteinander verbunden.

Ausloberin: Stadt Verden / städtebaulicher Wettbewerb mit Realisierungsteil / Fläche 8  ha /  2009 / mit office 03

Gestaltung des Innenhofes des Bundesarchivs, Berlin, 2009

+++ Kern der Ideenfindung ist die Auseinandersetzung mit dem Thema des Archivierens und Bewahrens an eben diesem Standort. Die auf dem Areal befindlichen historischen Gebäude wurden im 2. Weltkrieg durch die SS-Leibstandarte Adolf-Hitler übernommen und durch alliierte Luftangriffe stark zerstört. Auf der Grundlage eines Luftbildes von 1945 wurden die Beschädigungen rekonstruiert. Der impulsive Moment der Zerstörung als Gegenpart zum Archivgedanken ist der Impuls für die Beschäftigung mit der Form der Einschläge. Das Thema des Einschlags wird allerdings nicht nachahmend interpretiert, vielmehr dienen die Bombenkrater als Vorlage für eine eigene Formentwicklung, die so weit stilisiert wird, dass sie zwischen Modelllandschaft, Gebirge, abstrakter Plastik, Becken, Trichter usw. oszillieren kann.

Ausloberin: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung / zweiphasiger Realisierungswettbewerb / Fläche 0,4 ha / 2009 / mit Sven Kalden

Neue Ortsmitte Oberhof, 2. Preis, 2009

+++ Die städtebauliche Neuplanung der Ortsmitte Oberhofs soll im Zusammenwirken mit der Gestaltung von öffentlichen Räumen, Promenaden und Wegeverbindungen ein fein verästeltes Netz zur Stärkung und Attraktivierung des Tourismusstandortes schaffen. Als städtebauliches Rückgrat fungiert die direkte Verbindung zwischen den sportlichen Attraktionen am westlichen Skigebiet und der östlich gelegenen Rennsteigtherme als neue ‚Kurachse’, auf der sich auch die neue Mitte als zentraler Platz befindet. Mit dem Grünzug, der östlich an den neuen Zentrumsplatz anbindet, erhält Oberhof einen großzügigen Freiraum, der die bereits vorhandenen Brachflächen aufnimmt, schärft und die wesentlichen Ost-West und Nord-Süd-Verbindungen aufnimmt.

Ausloberin: Stadt Oberhof mit LEG Thüringen / städtebaulicher Ideenwettbewerb / Fläche 24 ha / 2009

Lohmühleninsel, Berlin - Kreuzberg, 2. Preis, 2009

+++ Mit punktuellen Interventionen sollen die bereits umgesetzten Planungen zur Attraktivierung der südlichen Lohmühleninsel als Spiel- und Aufenthaltsort ergänzt und zu einem hochwertigen Gesamtbild komplettiert werden. Die solide Gestaltung mit schwarzem Gussasphalt und einer farbigen dynamischen Strassengrafik wird sowohl der weiteren Nutzung als Stellplatz wie auch der Funktion als Sport- und Spielbereich für Jugendliche gerecht und schafft dabei mehr Großzügigkeit. Die Betonelemente werden gezielt zur Markierung der Stellplätze und als Sitz- und Skateelemente zur Platzbegrenzung eingesetzt.

Ausloberin: BA Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin / diskursives Verfahren / Fläche 6,5 ha / 2009 / mit Margret Benninghoff Landschaftsarchitekten