Park- und Kleingartenanlagen auf dem Schallschutzdeckel BAB 7 Hamburg-Stellingen | 2016 - 2021

Im Rahmen des Ausbaus der Bundesautobahn A7 im Stadtgebiet Hamburg werden die notwendigen Lärmschutzmaßnahmen durch eine nachträgliche Überdeckelung der Autobahn realisiert. Die so hinzu gewonnenen Flächen im Stadtgebiet werden auf dem Deckel als Park- und Kleingartenanlagen gestaltet. Die Deckellänge in Stellingen beträgt ca. 1 km. (zugrunde liegender Entwurf + Darstellung Weidinger Landschaftsarchitekten Berlin)

Planungsumfang   Objektplanung Freianlagen |  Leistungsphasen 3-8 HOAI 2013

Auftraggeber   Freie und Hansestadt Hamburg | Bezirksamt Eimsbüttel

Fläche   4,5 ha

Bauvolumen  3,0 Mio. EUR

Umsetzung  Planung ab 2016 | Bau bis 2021

Projektleitung   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Katja Erke

Projektteam   Katrin Paczulla

Projektstandort   DE | Hamburg >> GoogleMaps

Verfahren  VOF-Verhandlungsverfahren | Zuschlag | 2016

Natur in Wassertrüdingen 2019 | 2015 - 2019

 

Mit der regionalen bayerischen Gartenschau 2019 ergreift die Stadt Wassertrüdingen die große Chance, wichtige Grün- und Erholungsstrukturen in der Stadt zu stärken und auszubauen. Der namensgebende Bezug zum Wasser wird als bedeutende Standortqualität erlebbar gemacht. Zwischen dem Erhohlungsgebiet Baudenhardt im Norden der Stadt und dem Oettinger Forst im Süden ensteht ein Grünes Band, das die Stadt durchzieht und wichtige ökologische Rückzugs- und soziale Erholungsräume im Stadtgebiet anbietet. Über ein durchgängiges Wegeband können Anwohner und Besucher vom Landschaftspark an der ehemaligen Erddeponie über die behutsam erschlossene Kette der Klingenweiher und die historische Altstadt zu den neu gestalteten Flächen in die Auwiesen der Wörnitz gelangen. Gut akzentuierte Eingriffe respektieren dabei das hohe Potential des Ortes und nutzen die malerische Lage um Qualitäten zu schärfen.

Planungsumfang   Generalplanung mit Objektplanungen Freianlagen | Verkehrsanlagen | Ingenieurbauwerke | Fachplanung Technische Ausrüstung | Tragwerksplanung | Leistungsphasen 1-9 HOAI 2013

Auftraggeber   Stadt Wassertrüdingen | Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH

Fläche   17,7 ha

Bauvolumen  6,5 Mio. EUR

Umsetzung  Planung ab 2015 | Bau bis 2019

Projektleitung   Maik Böhmer | Thomas Lücke | Katja Erke

Projektteam   Ulf Schrader | Katrin Paczulla | Wenye Gong

Projektstandort   DE | Wassertrüdingen >> GoogleMaps

Verfahren  offener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 | 1. Preis | 2014

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Rahmenplanung Innenstadt Berkel Coesfeld | 2014 - 2016

 

Die Berkel als ein typischer Mittellandfluss passiert von ihrer Quelle bis zur Mündung in die lJssel zahlreiche kleine Ortschaften im Münsterland. Vor dem Stadtkern von  Coesfeld teilt sich die Berkel in die Umflut, die zum Hochwasserschutz angelegt wurde und die Innenstadtberkel. Diese besondere Gegebenheit räumt Coesfeld einzigartige Möglichkeiten im Umgang mit der Innenstadtberkel ein. Während die Umflut den Ökologischen Verbund und die Hochwassersicherheit herstellt, ist die Innenstadtberkel ein artifizieller Flussraum, der höchstes Gestaltungspotential besitzt und somit den Stadtbewohnern zugänglich gemacht werden kann. Die Berkel selber ist im Innenstadtbereich eigentlich nur im Stadtpark sichtbar und auch hier verläuft sie in einem ca. 2,5 m tiefen Profil. An anderen Stellen ist sie durch Mauern und eine Betonsohle eingegrenzt und versteckt oder gar ganz überdeckelt. Das besondere Potential, welches sich aus diesen Situationen ergibt, begreift und entwickelt der Entwurf "Ein Park zum Eintauchen" zu einem Alleinstellungsmerkmal für die Stadt Coesfeld. In unterschiedlichen Situationen wird die Berkel im Innenstadtbereich erlebbar und erfahrbar gemacht, wobei jeweils auf den umliegenden Stadtabschnitt reagiert wird. Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal dabei ist, dass der Flussraum als artifizieller Raum begriffen wird, welcher sowohl durch die Gestaltsprache als auch durch die Nutzungen des Parks betont wird. Es entsteht ein Parkraum im Innenstadtbereich, der nicht nur den direkten Kontakt mit dem Wasser ermöglicht, sondern sehr viele differenzierte "Orte" für die unterschiedlichen Ansprüche verschiedener Nutzergruppen schafft und dabei einen eigen kraftvolle Identität entwickelt. 

Planungsumfang   Objektplanung Freianlagen | Besondere städtebauliche Leistungen | Leistungsphasen 1-2 HOAI 2013

Auftraggeber   Stadt Coesfeld | Fachbereich Planung Bauordnung Verkehr | ein Projekt im Rahmen der Regionale 2016 Münsterland

Fläche   3,00 ha

Bauvolumen  6 Mio. EUR

Umsetzung  Planung ab 2014 | Bau bis 2016

Projektleitung   Maik Böhmer | Ulf Schrader

Projekpartner   Städtebau YellowZ Urbanism Architecture Berlin |

Projektstandort   DE | Coesfeld >> GoogleMaps

Verfahren   eingeladene Planungswerkstatt mit vier Teilnehmern | 1. Preis | 2013

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Botanischer Volkspark Blankenfelde-Pankow Berlin | 2. Bauabschnitt | 2013 - 2014

 

Der Botanische Volkspark Blankenfelde befindet sich im Norden Berlins im Bezirk Pankow auf einer Hochfläche des Niederen Barnims und ist heute Teil des länderübergreifenden Naturparks Barnim. Ihre Ursprünge findet die Anlage als ehemaliges Rieselfeld, auf dem im 19. und 20. Jahrhundert Berliner Abwässer verrieselt wurden, um diese zu reinigen und die sandigen Böden fruchtbarer zu machen. Die Rieselbauern züchteten hier Gemüse, Obst, Getreide und Futtergras, bis man erkannte, dass die Verrieselung zu einer Vergiftung der Böden führte. Die Einstellung der Verrieselung führte zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels und damit auch zu Veränderungen im Naturhaushalt. Der heutige Botanische Volkspark Pankow wurde 1909 vom Stadtgartendirektor Albert Brodersen als zentraler Schulgarten Berlins angelegt. Besonders charakteristisch ist dabei das zugrunde liegende orthogonale Raster im östlichen Teil und die landschaftliche Gestaltung im Westen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage auf Bestreben Reinhold Lingners erhalten, teilweise wieder Instand gesetzt und ging dann 1977 in die Verantwortung der Humboldt- Universität über. Teile der Anlage wurden nun überformt. Gegenüber dem zentralen Gewächshaus entstand in diesem Zuge das „Kleine Arboretum“. In den folgenden Jahren soll schrittweise  eine Entwicklung und Schärfung der bestehenden Raumtypologien umgesetzt werden. Zunächst wird in einem ersten Bauabschnitt die zentrale Parkachse als Entrée in die Anlage überarbeitet.

Planungsumfang   Objektplanung Freianlagen | Leistungsphasen 3-8 HOAI 2009

Auftraggeber   Land Berlin vertreten durch die Grün Berlin GmbH

Fläche   0,5 ha

Bauvolumen   0,11 Mio. EUR

Umsetzung  Planung ab 2013 | Bau bis 2014

Projektleitung   Maik Böhmer | Ulf Schrader

Bauleitung   Ulf Schrader

Projektstandort   DE | Berlin-Pankow >> GoogleMaps

Verfahren   Verhandlungsverfahren nach VOF | 2011

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Erweiterung Museum Berggruen Skulpturengarten | 2012 - 2013

 

Der Entwurf nimmt die Struktur des historischen Freiraums innerhalb des Hofes wieder auf und bindet den Garten stärker an das Museum. Der Garten ist von Nord nach Süd in drei Teilbereiche gegliedert. Direkt an die Vorfläche zum Museum schließt ein Vegetationsstreifen an, der klar einen Übergang in den Garten definiert. Der mittlere Teil wird durch eine abgesenkte Rasenfläche bestimmt. Sie schafft für den Garten eine offene Mitte und ist Aufstellungsort für Skulpturen. Der südliche Teil wird von einer freien Strauchpflanzung bestimmt, die durch ihre Form und eine Höhenstaffelung die landschaftliche Kulisse des Gartens bildet. Als Rahmen für den gesamten Garten dienen vier streng geschnittene Heckenkörper aus Hainbuche, welche die Ecken des Gartens besetzen.

Planungsumfang   Objektplanungen Freianlagen | Leistungsphasen 1-9 HOAI 2009

Auftraggeber   Stiftung Preußischer Kulturbesitz vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Fläche   0,12 ha

Bauvolumen  0,27 Mio. EUR

Umsetzung  Planung ab 2012 | Bau bis 2013

Projektleitung   Maik Böhmer | Ulf Schrader

Bauleitung   Sebastian Meyer

Projekpartner   Architektur Kuehn Malvezzi Architekten Berlin

Projektstandort   DE | Berlin-Charlottenburg >> GoogleMaps

Verfahren   Verhandlungsverfahren mit integrierter Entwurfsaufgabe | 1. Preis | 2011

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Botanischer Volkspark Blankenfelde-Pankow Berlin | 1. Bauabschnitt | 2011 - 2012

 

Der Botanische Volkspark Blankenfelde befindet sich im Norden Berlins im Bezirk Pankow auf einer Hochfläche des Niederen Barnims und ist heute Teil des länderübergreifenden Naturparks Barnim. Ihre Ursprünge findet die Anlage als ehemaliges Rieselfeld, auf dem im 19. und 20. Jahrhundert Berliner Abwässer verrieselt wurden, um diese zu reinigen und die sandigen Böden fruchtbarer zu machen. Die Rieselbauern züchteten hier Gemüse, Obst, Getreide und Futtergras, bis man erkannte, dass die Verrieselung zu einer Vergiftung der Böden führte. Die Einstellung der Verrieselung führte zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels und damit auch zu Veränderungen im Naturhaushalt. Der heutige Botanische Volkspark Pankow wurde 1909 vom Stadtgartendirektor Albert Brodersen als zentraler Schulgarten Berlins angelegt. Besonders charakteristisch ist dabei das zugrunde liegende orthogonale Raster im östlichen Teil und die landschaftliche Gestaltung im Westen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage auf Bestreben Reinhold Lingners erhalten, teilweise wieder Instand gesetzt und ging dann 1977 in die Verantwortung der Humboldt- Universität über. Teile der Anlage wurden nun überformt. Gegenüber dem zentralen Gewächshaus entstand in diesem Zuge das „Kleine Arboretum“. In den folgenden Jahren soll schrittweise  eine Entwicklung und Schärfung der bestehenden Raumtypologien umgesetzt werden. Zunächst wird in einem ersten Bauabschnitt die zentrale Parkachse als Entrée in die Anlage überarbeitet.

Planungsumfang   Objektplanung Freianlagen | Leistungsphasen 3-8 HOAI 2009

Auftraggeber   Land Berlin vertreten durch die Grün Berlin GmbH

Fläche   0,5 ha

Bauvolumen   0,11 Mio. EUR

Umsetzung  Planung ab 2011 | Bau bis 2012

Projektleitung   Maik Böhmer | Ulf Schrader

Bauleitung   Maik Böhmer

Projektstandort   DE | Berlin-Pankow >> GoogleMaps

Verfahren   Verhandlungsverfahren nach VOF | 2011

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Botanischer Volkspark Blankenfelde-Pankow Berlin | Rahmenplanung zur Instandsetzung | 2011

 

Der Botanische Volkspark Blankenfelde befindet sich im Norden Berlins im Bezirk Pankow auf einer Hochfläche des Niederen Barnims und ist heute Teil des länderübergreifenden Naturparks Barnim. Ihre Ursprünge findet die Anlage als ehemaliges Rieselfeld, auf dem im 19. und 20. Jahrhundert Berliner Abwässer verrieselt wurden, um diese zu reinigen und die sandigen Böden fruchtbarer zu machen. Die Rieselbauern züchteten hier Gemüse, Obst, Getreide und Futtergras, bis man erkannte, dass die Verrieselung zu einer Vergiftung der Böden führte. Die Einstellung der Verrieselung führte zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels und damit auch zu Veränderungen im Naturhaushalt. Der heutige Botanische Volkspark Pankow wurde 1909 vom Stadtgartendirektor Albert Brodersen als zentraler Schulgarten Berlins angelegt. Besonders charakteristisch ist dabei das zugrunde liegende orthogonale Raster im östlichen Teil und die landschaftliche Gestaltung im Westen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage auf Bestreben Reinhold Lingners erhalten, teilweise wieder Instand gesetzt und ging dann 1977 in die Verantwortung der Humboldt- Universität über. Teile der Anlage wurden nun überformt. Gegenüber dem zentralen Gewächshaus entstand in diesem Zuge das „Kleine Arboretum“. In den folgenden Jahren soll schrittweise  eine Entwicklung und Schärfung der bestehenden Raumtypologien umgesetzt werden. Zunächst wird in einem ersten Bauabschnitt die zentrale Parkachse als Entrée in die Anlage überarbeitet.

Planungsumfang   Rahmenplanung Objektplanung Freianlagen | Leistungsphasen 1-2 HOAI 2009

Auftraggeber   Land Berlin vertreten durch die Grün Berlin GmbH

Fläche   32 ha

Umsetzung  Planung 2011

Projektleitung   Maik Böhmer | Ulf Schrader

Projektteam   Stefan Cichosz

Projektstandort   DE | Berlin-Pankow >> GoogleMaps

Verfahren   Verhandlungsverfahren nach VOF | 2011

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Britzer Garten Berlin | Überarbeitung der Gehölzschau

 

Der „Britzer Garten“ im südlichen Berliner Stadtteil Neukölln gelegen, ist ein ca. 90 ha großer, moderner Landschaftspark, der aus der Bundesgartenschau 1985 hervorgegangen ist. Aus dieser Zeit stammen auch die ursprünglichen Pla- nungen für die Schau- und Pflanzflächen. In den vergangenen Jahrzehnten hat das Land Berlin, den immer noch öffentlich zugänglichen Park in seinen verschiedenen Bestandteilen liebevoll gepflegt und immer wieder angepasst. Auch der Bereich der einstigen Gehölzschau am süd- westlichen Rand des Geländes gelegen, ist in die Jahre gekommen. Der Schaugedanke in diesem Bereich folgte der damals üblichen Intention von bestimmten Gattungen möglichst das gesamte, verfügbare Spektrum von Arten und Sorten auf dichtem Raum aufzupflanzen und zu präsentieren. Viele Ziergehölze sind in den vergangenen 25 Jahren vergreist. Aufgrund der Dichte der Pflanzung mit dem Ziel zur Gartenschau bereits geschlossene Bestände zeigen zu können, stehen viele Gehölze in zu geringem Abstand und bedrängen sich gegenseitig. Darunter leidet die gesamte Raumqualität. Neben dem pflanzlichen Aspekt trägt auch die sehr „verspielte“ und feingliedrige Wegeführung sowie die Aufteilung der einzelnen Flächen zu einem ungeord- neten Gesamteindruck bei. Trotz der intensiven Pflege fällt auf, dass der ursprüng- liche intensive Schaugedanke langfristig unter heutigen wirtschaftlichen Aspekten nicht mehr durchgehalten werden kann. Daher wird der gesamte Bereich überarbeitet und die ursprüngliche Idee in eine zeitgemäße Sprache und dauerhaft pflegbare Struktur überführt. In einem ersten Schritt wird für den Gesamtbereich ein Leitbild für die zukünftige Entwicklung und Gestal- tung formuliert. Dazu zählt als Grundlage eine umfassende Bestandserfassung der Pflanzbestände und deren Bewertung. In einem weiteren Schritt werden für Teilbereiche konkrete Einzelmaßnahmen und Pflanz- bilder ausformuliert und schrittweise zur Umsetzung gebracht.

Planungsumfang   Objektplanung Freianlagen | Leistungsphasen 2-8 HOAI 2009

Auftraggeber   Grün Berlin GmbH

Fläche   1,95 ha

Bauvolumen  0,43 Mio. EUR

Umsetzung  Planung ab 2010 | Bau bis 2014

Projektleitung   Maik Böhmer

Projektteam  Marleen Krüger | Pia Custodis | Stefan Cichosz

Bauleitung   Maik Böhmer

Projektstandort   DE | Berlin-Neukölln >> GoogleMaps

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Masterplan historische Hofanlage Wissen/Sieg (D)

+++ Anlass für die Bestandsuntersuchung des Hofes und seiner zukünftigen Entwicklungspotenziale sind der in den nächsten Jahrzehnten anstehende Generationswechsel in der Fortführung des Hofes und die damit einher gehende Veränderung in der wirtschaftlichen Situation der Betreiber. Der Hof, der auf Grund der positiven wirtschaftlichen Situation seiner aktuellen Besitzer nicht zum Einkommen beitragen muss, wird in der nächsten Generation sowohl wirtschaftliche als auch nutzungsbedingte Veränderungen erfahren müssen. Die derzeitige Nebenerwerbslandwirtschaft auf den Hofflächen trägt sich aktuell selbst, oder wird geringfügig bezuschusst, so dass die relativ hohen Unterhaltungskosten ungemindert erhalten bleiben. Die Analyse und der daraus resultierende Masterplan sollen für den Hof Möglichkeiten aufzeigen, wie und ob zum Einen die Unterhaltskosten reduziert werden können, und der Hof andererseits selbst zu seinem Unterhalt beitragen kann. Darüber hinaus präsentiert sich der Hof heute durch seine baugeschichtliche Besonderheit als gemischt genutzte Fläche von Landwirtschaft, industrieller Produktion, Wohnhof und Erholungsraum. Die Überarbeitung der baulichen Fassung der Hofflächen soll eine nachhaltigere Bewirtschaftung und einen in der Pflege dauerhaft leistbaren Zustand erreichen.

Bauherr: Privat / Direktauftrag / Studie;Masterplan / 2010 / Fläche 3,5 ha 

Rheinboulevard Köln | Bauabschnitt Hohenzollernbrücke bis Deutzer Brücke | 2008 - 2016

 

Wenn Sie mit der Bahn nach Köln einfahren und dabei die Hohenzollernbrücke über den Rhein passieren erblicken Sie direkt am rechten Rheinufer eine großartige neue Bühne städtischen Lebens in Gestalt einer spektakulären Ufertreppe. Dieses Bauwerk ist Teil des Projektes >Rheinboulevard<, dass den Stadtteil Deutz nachhaltig verändern wird. Ausgangspunkt war ein europaweit ausgelobter, zweiphasiger Planungswettbewerb der Stadt Köln, den PLANO- RAMA Landschaftsarchitektur im September 2007 für sich entschied. Eingebettet in das nordrheinwestfälische Städtebauförderungsprogramm >Regionale 2010 Köln/Bonn< nimmt dieses Projekt eine Schlüsselstellung in einer Fülle vieler weiterer Projekte in der Region ein. Dabei umfasste das ursprüngliche Wettbewerbsgebiet mit einer Gesamtgröße von ca. 10 ha neben dem im Jahr 2015 weitestgehend fertig gestellten ersten Bauabschnitt zwischen der Hohenzollernbrücke und der Deutzer Brücke mit gut 2 ha Fläche weitere Teilabschnitte im Norden vor den alten Messegebäuden bis zum Rheinpark und im Süden über die Deutzer Werft bis zur Severinsbrücke auf einer Gesamtlänge von ca. 2 km Rheinufer. 

Planungsumfang   Objektplanung Freianlagen | Leistungsphasen 1-8 HOAI 1996/2002/2013

Auftraggeber   Stadt Köln | Amt für Landschaftspfelge und Grünflächen

Fläche   2,0 ha

Bauvolumen  25 Mio. EUR

Umsetzung  Planung ab 2008 | Bau bis 2016

Projektleitung   Maik Böhmer | Ulf Schrader | Katja Erke

Projektteam   Mareike Knocke | Marleen Krüger | Maxi Polkowski

Bauleitung   Sebastian Meyer | Markus Loh

Projektstandort   DE | Köln-Deutz >> GoogleMaps

Verfahren   begrenzt zweiphasiger kooperativer Realisierungswettbewerb nach RAW 2004 | 1. Preis | 2007

Auszeichnung   Hanns-Schaefer Preis 2016 | Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2017 |  polis Award 2017

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>> zur Fotodokumentation Baustelle (externer Link)

Außenanlagen Verwaltung Steinebach/Sieg (D)

+++ Im Rahmen des Neubaus einer Verwaltung für das mittelständische Maschinenbauunternehmen, werden auch die Freianlagen des Betriebsgeländes einheitlich neu umgestaltet. neben repräsentativen Flächen um das Verwaltungsgebäude herum werden auch Aufenthalts- und Pausenflächen für die Mitarbeiter neu entwickelt. Weiter sind eine Stellplatzanlage sowie Flächen für die Regenwasserversickerung zu integrieren. Der Entwurf nimmt die starke Topografie des Geländes auf und erzeugt durch geschickte Modulation unterschiedlicher Rasenhänge verschieden nutzbare Teilräume heraus.

Bauherr: Maschinenbau Böhmer GmbH / Direktauftrag / LP 1-3 / 2007 / Fläche 2,7 ha / architektur nullmenge + annabau, Berlin